Apple plant, Siri ab iOS 27 für Drittanbieter-KI-Chatbots zu öffnen. Ein neues «Extensions»-System soll Claude, Gemini, Grok und andere direkt integrieren – ohne bilaterale Deals wie beim ChatGPT-Abkommen.

Ab iOS 27 entscheidest du selbst, welche KI dir auf dem iPhone antwortet – Apple macht Siri zur Plattform und die KI-Anbieter müssen um deine Aufmerksamkeit konkurrieren.
Apple plant, Siri ab iOS 27 für Drittanbieter-KI-Chatbots zu öffnen. Ein neues «Extensions»-System soll Claude, Gemini, Grok, Copilot und andere direkt in Siri integrieren – ohne bilaterale Deals wie beim bisherigen ChatGPT-Abkommen.
Bisher war ChatGPT der einzige KI-Chatbot mit direkter Siri-Anbindung – ein Deal, der Elon Musks xAI so verärgerte, dass sie Apple und OpenAI verklagten. Ab iOS 27 soll das anders laufen: Apple entwickelt ein Extensions-System, über das sich jeder KI-Anbieter über den App Store in Siri einklinken kann.
Du verwaltest die Dienste in den Einstellungen unter «Apple Intelligence und Siri» und wählst, welcher Chatbot auf deine Anfragen antwortet. Das Prinzip: Siri wird zur Oberfläche, die KI dahinter wählst du selbst.
Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman wird Apple das System auf der WWDC am 8. Juni vorstellen.
Der strategische Hintergrund: Apple positioniert Siri als flexibelsten KI-Assistenten – nicht durch eigene Modelle, sondern durch die Plattform. Der Konzern dürfte an KI-Abonnements mitverdienen, die Nutzer über den App Store abschliessen. Das Modell ähnelt dem bewährten App-Store-Prinzip: Apple stellt die Infrastruktur, kassiert die Provision.
Parallel entwickelt Apple eine eigenständige Siri-App sowie neue Funktionen wie «Ask Siri» und «Write with Siri». Die Eigenentwicklung soll sicherstellen, dass Apple auch ohne Drittanbieter ein konkurrenzfähiges Angebot hat.
Die Nachricht traf Alphabet empfindlich: Die Aktie fiel am 26. März um 3,4 % auf 280.92 Dollar. Denn Apple arbeitet parallel mit Google an einem Siri-Umbau auf Basis von Gemini-Modellen – doch das Extensions-System macht klar, dass Google keinen Exklusivstatus bekommt.
Für dich als Nutzer heisst das: Ab Herbst 2026 entscheidest du, welche KI dir auf dem iPhone antwortet. ChatGPT, Claude, Gemini oder Grok – Siri wird zum Schaufenster, und die KI-Anbieter müssen um deine Aufmerksamkeit konkurrieren.

Anthropic hat Claude Computer Use lanciert: Die KI öffnet Apps, klickt Buttons, füllt Formulare aus und navigiert den Mac-Bildschirm autonom. Via Dispatch kannst Du Claude sogar vom Handy Aufgaben geben, während Du unterwegs bist.
Claude Computer Use macht den Mac-Desktop zum KI-Arbeitsplatz – inklusive Fernsteuerung vom iPhone via Dispatch.

Apple hat die WWDC 2026 für den 8. bis 12. Juni angekündigt – und erstmals explizit «AI advancements» als Schwerpunkt genannt. Nach einem Jahr voller Kritik an den zögerlichen KI-Bemühungen will der Konzern jetzt liefern.
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Microsoft hat Copilot Health vorgestellt – eine KI-Plattform, die Wearable-Daten von über 50 Geräten, Spitalakten und Laborwerte zusammenführt. Start per Warteliste in den USA.
Microsoft betritt mit Copilot Health den Health-AI-Markt und verbindet erstmals Wearable-Daten, Spitalakten und Laborwerte in einer KI-Oberfläche – mit klarem Datenschutz-Versprechen.