Digitalswitzerland hat zusammen mit der Implement Consulting Group ein kostenloses KI-Handbuch für Schweizer Führungskräfte vorgestellt. Es schliesst die Lücke zwischen KI-Pilotprojekten und unternehmensweiter Skalierung.


Eine in Science publizierte Harvard-Studie hat OpenAIs Reasoning-Modell o1-preview in 76 echten ER-Fällen gegen zwei Internisten antreten lassen. Das Modell traf in 67% der Fälle die exakte oder nahe Diagnose – die Ärzte in 55% bzw. 50%.
Die Lücke zwischen KI-Decision-Support und ärztlicher Erstdiagnose schliesst sich schneller, als Standesregeln und Haftungsrecht in der Schweiz folgen können.

Das Lausanner EPFL-Spin-off DPhi Space hat mit Clustergate-2 eine satellitenbasierte Rechenplattform live im Orbit demonstriert. Auf dem Momentus-Satelliten Vigoride-7 wurde erstmals ein Large Language Model (Liquid AI LFM2-3B) ausgeführt – um automatisch eine Beschreibung eines Erdbildes zu generieren.
Erstmals führt ein Schweizer Unternehmen ein generatives KI-Modell autonom auf einem Satelliten aus – ein praktischer Meilenstein für «Edge AI in Space» und ein Schweiz-Highlight in einer KI-Welt voller Mega-Funding-Schlagzeilen.

Eine Beobachter-Recherche von Otto Hostettler und Lukas Lippert deckt auf: Rund 100 ETH- und EPFL-Wissenschaftler warnten das Schweizer Parlament im Sommer 2025 vor «zu strengen» KI-Gesetzen. Ihre Hochschulen erhalten Millionen von Meta, Google und ByteDance.
Akademisches Lobbying gegen Schweizer KI-Regulierung kommt von Forschern, deren Hochschulen Millionen von genau jenen Konzernen erhalten, die zu regulieren sind. Eine Story, die Schweizer Politik und Forschungs-Community gleichermassen beschäftigt.