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KI in der Schweiz

KI prognostiziert Backwaren-Nachfrage genauer

Das Zürcher Startup GoNina nutzt künstliche Intelligenz, um die Backwaren-Nachfrage präziser vorherzusagen. Die Lösung analysiert Verkaufsdaten, Wetter und Feiertage und reduziert damit Food Waste, ohne Umsätze zu schmälern.

Dienstag, 7. April 2026~1 Min. Lesezeit
Pascal Eugster
Pascal EugsterGründer & Entwickler
Bäckertheke mit Tablet und Brotlaiben – GoNina KI gegen Food Waste
Bäckertheke mit Tablet und Brotlaiben – GoNina KI gegen Food Waste
Das Wichtigste

Mit einer monatlichen Gebühr von CHF 200-300 hilft GoNina über 60 Schweizer Bäckereien, Lebensmittelverschwendung zu senken.

Backöfen laufen, Brote bleiben – ein bekanntes Problem in Schweizer Bäckereien. GoNina, das Startup von Matthieu Ochsner und Ferdinand von Hagen, greift hier an: Ihre KI prognostiziert täglich, wie viele Backwaren die Kundinnen und Kunden kaufen werden.

Die Software analysiert dabei nicht nur historische Verkaufsdaten, sondern berücksichtigt auch Wetter und Feiertage. So wissen Bäckereien genauer, was sie backen sollten. Erste Kundinnen wie die Bäckerei Maier-Kette (10 Filialen) berichten nach drei Monaten von weniger Abfall – bei stabilen oder sogar höheren Einnahmen.

Angesichts von 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfall pro Jahr in der Schweiz ein Ansatz, der Sinn macht. Die Lösung kostet zwischen CHF 200 und 300 monatlich und wird bereits in über 60 Betrieben eingesetzt.

SRF Espresso hat GoNina am 1. April 2026 vorgestellt.

Quellen

  • SRF Espresso(wird in neuem Tab geöffnet)
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