Das Zürcher Startup GoNina nutzt künstliche Intelligenz, um die Backwaren-Nachfrage präziser vorherzusagen. Die Lösung analysiert Verkaufsdaten, Wetter und Feiertage und reduziert damit Food Waste, ohne Umsätze zu schmälern.

Mit einer monatlichen Gebühr von CHF 200-300 hilft GoNina über 60 Schweizer Bäckereien, Lebensmittelverschwendung zu senken.
Backöfen laufen, Brote bleiben – ein bekanntes Problem in Schweizer Bäckereien. GoNina, das Startup von Matthieu Ochsner und Ferdinand von Hagen, greift hier an: Ihre KI prognostiziert täglich, wie viele Backwaren die Kundinnen und Kunden kaufen werden.
Die Software analysiert dabei nicht nur historische Verkaufsdaten, sondern berücksichtigt auch Wetter und Feiertage. So wissen Bäckereien genauer, was sie backen sollten. Erste Kundinnen wie die Bäckerei Maier-Kette (10 Filialen) berichten nach drei Monaten von weniger Abfall – bei stabilen oder sogar höheren Einnahmen.
Angesichts von 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfall pro Jahr in der Schweiz ein Ansatz, der Sinn macht. Die Lösung kostet zwischen CHF 200 und 300 monatlich und wird bereits in über 60 Betrieben eingesetzt.
SRF Espresso hat GoNina am 1. April 2026 vorgestellt.

Roche hat seine Zusammenarbeit mit Nvidia massiv ausgebaut und stellt über 3'500 GPUs bereit – damit verfügt der Basler Pharmakonzern über die grösste KI-Infrastruktur der Branche.
Die grösste GPU-Armada im Pharma-Business: Roche nutzt 3'500 Nvidia-Prozessoren, um Arzneimittelentwicklung zu beschleunigen – kriegt aber auch die Risiken zu spüren.

ETH-Forscher haben einen Sensorchip entwickelt, der Bilder, Video und Audio im Moment der Aufnahme kryptographisch signiert. Fälschungen werden nicht im Nachhinein erkannt, sondern von Anfang an verunmöglicht.
Der ETH-Chip löst das Deepfake-Problem dort, wo es entsteht: bei der Aufnahme – statt immer bessere Erkennungsalgorithmen gegen immer bessere Generierungsmodelle antreten zu lassen.

Amazon hat RIVR Technologies AG übernommen, ein ETH-Spinoff für vierbeinige Lieferroboter auf Rädern. Die Roboter transportieren Pakete autonom vom Lieferwagen bis zur Haustür – über Treppen, Bordsteine und unebenes Gelände.
Amazon sichert sich mit RIVR Schweizer Spitzentechnologie für die letzte Meile der Paketlieferung – Jeff Bezos hatte schon 2024 persönlich in das ETH-Spinoff investiert.