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Honors Roboter läuft Halbmarathon schneller als jeder Mensch

Beim zweiten Beijing E-Town Humanoid Robot Half-Marathon hat ein autonom navigierender Roboter von Honor die 21 Kilometer in 50 Minuten und 26 Sekunden absolviert – fast sieben Minuten schneller als der menschliche Weltrekord.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
20. APRIL 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Tuscheskizze eines sprintenden Humanoid-Roboters auf einer Laufbahn mit Stoppuhr und Zielband
Handgezeichnete Tuscheskizze eines sprintenden Humanoid-Roboters auf einer Laufbahn – Dark Mode
INHALT
0150:26 gegen 57:2002Von 2:40 auf 0:50 in einem Jahr03Schweiz-Kontext
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0150:26 gegen 57:2002Von 2:40 auf 0:50 in einem Jahr03Schweiz-Kontext
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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Honors Humanoid lief den Halbmarathon in 50:26 – fast sieben Minuten schneller als der menschliche Weltrekord. Peking zeigt, wie schnell die Robotik voranschreitet; Zürich bleibt Europas Top-Standort für die Technologie dahinter.

50:26 gegen 57:20

Am 19. April traten in Peking 112 Teams mit humanoiden Robotern zum Halbmarathon an – rund 40 Prozent davon autonom navigierend, der Rest ferngesteuert. Honors Roboter «Flash» gewann die Gesamtwertung mit 50 Minuten und 26 Sekunden. Ein zweiter Honor-Roboter namens «Lightning» überquerte ferngesteuert sogar in 48:19 die Ziellinie, wurde in der gewichteten Wertung (Faktor 1.2 für Teleop, 1.0 für autonom) aber hinter «Flash» eingestuft.

Zum Vergleich: Jacob Kiplimo aus Uganda lief am 8. März in Lissabon den aktuellen menschlichen Weltrekord über die Halbmarathon-Distanz – 57 Minuten und 20 Sekunden. Die Roboter waren also deutlich schneller, was im Netz die trockene Reaktion auslöste: «Mein Auto kann auch schneller rennen als ein Gepard.»

Von 2:40 auf 0:50 in einem Jahr

Der Fortschritt ist trotzdem beeindruckend. Beim Debütrennen 2025 gewann «Tiangong Ultra» in 2 Stunden und 40 Minuten – eine Verbesserung um den Faktor 3.2 innerhalb eines Jahres. Honors Läufer hat Beine von rund 95 Zentimetern Länge und ein eigens entwickeltes Flüssigkühlsystem. Nicht alles lief rund: Ein Roboter stürzte an der Startlinie, ein anderer kollidierte mit einer Absperrung. Parallel liefen 12'000 menschliche Teilnehmer auf getrennten Strecken.

Schweiz-Kontext

Der European Deep Tech Report 2026 bestätigt Zürich als Europas Nummer eins für «Novel Robotics». Die ETH Zürich hat seit 2020 mehr VC-finanzierte Deep-Tech-Startups hervorgebracht als jede andere Hochschule weltweit – darunter ANYbotics, das mit über 150 Millionen Dollar Gesamtfinanzierung autonome Inspektionsroboter global skaliert. Marco Hutters Robotic Systems Lab bleibt die europäische Referenzadresse für Laufroboter.

Quellen

CGTN↗ EXTERNER LINKFortune↗ EXTERNER LINKTechCrunch↗ EXTERNER LINKNPR↗ EXTERNER LINK
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ETH Zürich
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