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Nvidia knackt die 68-Milliarden-Marke – und schickt Vera Rubin ins Rennen

Nvidia übertrifft die Erwartungen mit 68,1 Milliarden Dollar Umsatz im Q4 und verschickt erste Samples seines neuen KI-Supercomputers Vera Rubin. Die Nachfrage nach KI-Chips zeigt keinerlei Abschwächung.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
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26. FEBRUAR 2026
ZULETZT AKTUALISIERT: 28. APRIL 2026
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Illustration eines Laptops mit steigendem Balkendiagramm und Mikrochip – kinewsletter.ch Stil
INHALT
01216 Milliarden Dollar in einem Jahr0272 GPUs, 1,3 Millionen Bauteile, null Lüfter03«Der Wendepunkt für agentic AI ist da»04Nvidia in Zürich: 25 offene Stellen
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Nvidia meldet 68,1 Milliarden Dollar Quartalsumsatz, liefert erste Vera-Rubin-Samples aus und prognostiziert 78 Milliarden fürs nächste Quartal – die KI-Nachfrage bleibt ungebrochen.

Nvidia hat gestern Abend seine Quartalszahlen veröffentlicht – und die Erwartungen einmal mehr übertroffen. Der Chipkonzern meldet 68,1 Milliarden Dollar Umsatz im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026. Analysten hatten mit 66,2 Milliarden gerechnet. Gleichzeitig hat Nvidia erste Samples seines neuen KI-Supercomputers Vera Rubin an Kunden verschickt.

216 Milliarden Dollar in einem Jahr

Die Zahlen im Detail: Das Datacenter-Geschäft – also der Verkauf von KI-Chips und -Systemen an Techkonzerne und Cloud-Anbieter – brachte allein 62,3 Milliarden Dollar ein, ein Plus von 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gaming legte um 47 Prozent zu auf 3,7 Milliarden, das ProViz-Segment (professionelle Visualisierung) sogar um 159 Prozent.

Auf das gesamte Geschäftsjahr gerechnet: 215,9 Milliarden Dollar Umsatz (+65%), bei einem Nettogewinn von 120,1 Milliarden. Nvidias Netzwerk-Sparte allein machte über 31 Milliarden – mehr als zehnmal so viel wie noch vor fünf Jahren.

72 GPUs, 1,3 Millionen Bauteile, null Lüfter

Mindestens so spannend wie die Finanzzahlen: Nvidia hat erste Vera-Rubin-Samples ausgeliefert. Das NVL72-System ist Nvidias nächste Generation nach Blackwell – ein kompletter Rack-Supercomputer mit 72 Rubin-GPUs und 36 Vera-CPUs, verbunden über NVLink 6 mit 260 TB/s Bandbreite. Jeder einzelne Rubin-Chip hat 336 Milliarden Transistoren und nutzt erstmals HBM4-Speicher mit bis zu 288 GB pro GPU.

Die Leistungszahlen: 3,6 ExaFLOPS Inferenz-Leistung pro Rack. Nvidia verspricht, dass die Kosten pro Token auf ein Zehntel der Blackwell-Generation sinken. Das gesamte System ist zu 100 Prozent flüssigkeitsgekühlt – kein einziger Lüfter.

«Der Wendepunkt für agentic AI ist da»

CEO Jensen Huang nutzte den Earnings Call für eine klare Botschaft: «Der Wendepunkt für agentic AI ist erreicht», sagte er. Unternehmen weltweit würden beginnen, KI-Agenten nicht nur zu testen, sondern produktiv einzusetzen.

Huang verwies auf die Partnerschaft mit Anthropic und Nvidias 10-Milliarden-Dollar-Investment. Auch OpenAIs neues GPT-5.3 Codex laufe auf Grace-Blackwell-Systemen – ein Signal dafür, wie zentral Nvidias Hardware für die gesamte KI-Industrie geworden ist.

Die Guidance für das nächste Quartal: 78 Milliarden Dollar (±2%) – während Analysten nur 72,6 Milliarden erwartet hatten. Die KI-Nachfrage zeigt keinerlei Anzeichen einer Abschwächung.

Nvidia in Zürich: 25 offene Stellen

Auch in der Schweiz ist Nvidia präsent: Am Standort Europallee in Zürich arbeiten Teams an Robotik und KI-Forschung. Aktuell sind dort über 25 Stellen ausgeschrieben – ein Zeichen dafür, dass der Chip-Gigant auch den Schweizer Talentpool im Blick hat.

Quellen

Nvidia Pressemitteilung↗ EXTERNER LINKFortune↗ EXTERNER LINKCNBC: Vera Rubin↗ EXTERNER LINKNvidia Developer Blog↗ EXTERNER LINK
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