kinewsletter.chkinewsletter.ch
News
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
Newsletter-Archiv
Search
News
Kategorien
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
Newsletter-ArchivÜber unsSuche
Kostenlos abonnieren
kinewsletter.chkinewsletter.ch

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

Navigation

Alle NewsNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt

Rechtliches

ImpressumDatenschutzAGB

© 2026Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz

Swiss Made SoftwareEin Produkt vonInooInoo
  1. Home
  2. KI-News
  3. KI-Business
  4. Roche baut die grösste Pharma-KI-Fabrik – mit 3'500 NVIDIA-Chips
KI-BusinessKI in der Schweiz

Roche baut die grösste Pharma-KI-Fabrik – mit 3'500 NVIDIA-Chips

Roche rüstet massiv auf: Über 3'500 Blackwell-GPUs machen den Basler Pharmakonzern zum KI-Schwergewicht der Branche. An der NVIDIA GTC 2026 vorgestellt, fliesst die Rechenpower in Wirkstoffforschung, Diagnostik und Produktion.

Dienstag, 17. März 2026~2 Min. Lesezeit
Pascal Eugster
Pascal EugsterGründer & Entwickler
Illustration eines Pharma-Labors mit Roboter-Pipette und GPU-Server-Rack im kinewsletter.ch Skizzen-Stil
Illustration eines Pharma-Labors mit Roboter-Pipette und GPU-Server-Rack im kinewsletter.ch Skizzen-Stil
Das Wichtigste

Roche betreibt mit über 3'500 NVIDIA Blackwell-GPUs die grösste KI-Fabrik der Pharmabranche – und entwickelt Medikamente damit bereits 25 Prozent schneller.

Roche hat an der NVIDIA GTC 2026 eine massive Aufrüstung angekündigt: Über 3'500 Blackwell-GPUs – verteilt auf Rechenzentren in den USA und Europa – machen den Basler Pharmakonzern zum KI-Schwergewicht der Branche.

Vom Labor ins Rechenzentrum

Mit 2'176 neuen Blackwell-GPUs erweitert Roche seine bestehende NVIDIA-Infrastruktur auf über 3'500 Chips – der grösste GPU-Fussabdruck, den je ein Pharmakonzern öffentlich gemacht hat. Die Partnerschaft mit NVIDIA besteht seit 2023 und wird nun zur vollwertigen «KI-Fabrik» ausgebaut.

Die Rechenpower fliesst in drei Bereiche: Wirkstoffforschung, Diagnostik und Produktion. Mit der NVIDIA-Plattform BioNeMo trainiert Roche biologische und molekulare Foundation Models – also KI-Modelle, die Proteinstrukturen und chemische Verbindungen verstehen und neue Wirkstoffkandidaten vorschlagen können.

25 Prozent schneller zum Medikament

Die ersten Ergebnisse sind konkret: Bei Genentech, der US-Tochter von Roche, nutzen bereits 90 Prozent der Kleinmolekül-Programme KI. Ein Onkologie-Wirkstoff wurde 25 Prozent schneller entwickelt, ein Backup-Kandidat in sieben statt über 24 Monaten identifiziert.

Auch in der Produktion setzt Roche auf NVIDIA – mit digitalen Zwillingen über die Plattform Omniverse. Eine neue GLP-1-Fabrik in North Carolina wird zuerst virtuell simuliert und optimiert, bevor sie gebaut wird.

Basel als Pharma-KI-Zentrum

Für die Schweiz ist die Ankündigung ein Signal: Roche, mit Hauptsitz in Basel, investiert massiv in KI – und zeigt, dass die grössten Pharma-KI-Projekte nicht nur im Silicon Valley stattfinden. Wafaa Mamilli, Chief Digital and Technology Officer bei Roche, betont: Mit hochwertigen Daten und smarterer KI wolle man Erkenntnisse aus Pharma und Diagnostik schneller nutzbar machen.

Wenn ein Konzern mit über 100'000 Mitarbeitenden KI so tief in seine Kernprozesse einbaut, ist das mehr als ein Pilotprojekt – es ist eine strategische Wette auf die Zukunft der Medikamentenentwicklung.

Fazit

Roche betreibt mit über 3'500 NVIDIA Blackwell-GPUs die grösste KI-Fabrik der Pharmabranche – und entwickelt Medikamente damit bereits 25 Prozent schneller.

Quellen

  • NVIDIA Blog(wird in neuem Tab geöffnet)
  • Roche Medienmitteilung(wird in neuem Tab geöffnet)
  • Data Center Dynamics(wird in neuem Tab geöffnet)
Teilen:

Das könnte dich auch interessieren

Skizze einer Druckanzeige mit hochstehender Nadel, Steuerrad und Hebel – Symbol für messbare KI-Tiefe und Frontier-Firmen
Skizze einer Druckanzeige mit hochstehender Nadel, Steuerrad und Hebel – Symbol für messbare KI-Tiefe und Frontier-Firmen
KI-Business
11. Mai 2026

3,5x mehr KI pro Mitarbeitenden – OpenAI legt erstmals harte Enterprise-Zahlen offen

OpenAI startet B2B Signals: Frontier-Firmen verbrauchen 3,5-mal mehr KI-Intelligenz pro Mitarbeitenden als typische Unternehmen – und schicken 16-mal mehr Codex-Nachrichten. Der Vorsprung wächst, und OpenAI liefert ab sofort quartalsweise neue Zahlen.

Die Lücke zwischen Spitzenfirmen und dem Mittelfeld wächst – wer KI nur als Chat-Assistenz nutzt, fällt zurück; wer Agenten produktiv einsetzt, zieht davon.

Weiterlesen
Stapel von Computer-Prozessor-Chips auf Werkbank, Tresor-Tür leicht offen, Geldkoffer auf dem Boden, kinewsletter.ch Stil
Stapel von Computer-Prozessor-Chips auf Werkbank, Tresor-Tür leicht offen, Geldkoffer auf dem Boden, kinewsletter.ch Stil
KI-Business
7. Mai 2026

200 Milliarden Dollar in fünf Jahren: Anthropic kauft sich tief in Googles Cloud-Imperium ein

Anthropic verpflichtet sich gegenüber Google Cloud zu Ausgaben von 200 Milliarden Dollar über fünf Jahre – plus 40 Milliarden Direktinvestment von Alphabet. Die grösste Cloud-Verpflichtung, die je publik wurde.

Anthropic verpflichtet sich zu 200 Mrd. Dollar Ausgaben bei Google Cloud über 5 Jahre – die grösste Cloud-Verpflichtung der KI-Geschichte.

Weiterlesen
Illustration einer Rakete auf Startrampe nachts mit Kontrollturm, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Rakete auf Startrampe nachts mit Kontrollturm, kinewsletter.ch Stil
KI-Business
7. Mai 2026

Anthropic mietet das ganze Colossus-1 von SpaceX – und Claude Code verdoppelt die Limits

Anthropic hat einen Compute-Deal mit SpaceX über die volle Kapazität des Colossus-1-Datacenters in Memphis verkündet: 300 Megawatt, über 220'000 NVIDIA-GPUs. Parallel verdoppeln sich die 5h-Limits in Claude Code, die Peak-Hour-Drosselung fällt weg, und API-Limits für Opus steigen massiv. Im Vertrag versteckt: Interesse an orbitaler Compute-Kapazität.

Mehr Compute, weniger Limits, härteres Statement im Compute-Wettrüsten – und Musks SpaceX als unerwarteter Lieferant.

Weiterlesen