NewsKategorienNewsletter-ArchivÜber unsKostenlos abonnieren

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
Alle NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

Software-Aktien stürzen ab – KI-Agenten machen Investoren nervös

HubSpot -39%, Figma -40%, Atlassian -35%: Cloud-Software-Aktien erleben 2026 einen historischen Ausverkauf. Neue KI-Agenten wie Claude Cowork schüren die Angst, dass ganze Software-Kategorien überflüssig werden.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
9. FEBRUAR 2026
2 MIN. LESEZEIT
Software Aktien stürzen wegen KI ab
KI lässt Aktien abstürzen
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Die Börse wettet bereits darauf, dass KI-Agenten klassische Software ablösen. Für Schweizer Unternehmen stellt sich die Frage: Lohnen sich teure SaaS-Abos noch – oder übernehmen KI-Agenten bald den Job?

Cloud-Software war jahrelang der Liebling der Börse. 2026 ist sie zum Sorgenkind geworden – weil KI-Agenten plötzlich das können, wofür Unternehmen bisher teure Abo-Software bezahlt haben.

Minus 20 Prozent seit Jahresbeginn

Der WisdomTree Cloud Computing Fund – ein Massstab für die gesamte Cloud-Software-Branche – hat seit Jahresbeginn rund 20% verloren, allein in der vergangenen Woche waren es 6,5%. Einzelne Titel trifft es noch härter: HubSpot (CRM und Marketing-Automatisierung) ist um 39% gefallen, Figma (Design-Tool) um 40%, Atlassian (Projektmanagement mit Jira und Confluence) um 35% und Shopify um 29%.

Der jüngste Auslöser: Anthropic stellte neue Legal- und Marketing-Features für Claude Cowork vor – ein Produktivitäts-Tool, das komplette Arbeitsabläufe in den Bereichen Recht und Marketing übernehmen kann. Für Investoren war das ein weiteres Signal, dass KI-Agenten ganze Software-Kategorien ersetzen könnten.

Gleichzeitig fliessen die Milliarden in die andere Richtung: Anthropic unterzeichnete eine Finanzierungsrunde über 10 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 350 Milliarden. OpenAI peilt Berichten zufolge über 800 Milliarden an. Googles Mutterkonzern Alphabet hat seinen Börsenwert auf 4 Billionen Dollar gesteigert. Der Markt hat sein Urteil gefällt: KI-Infrastruktur gewinnt, klassische Software verliert.

Die Milliarden-Dollar-Frage: SaaS-Abo oder KI-Agent?

Die Angst klingt so: Wenn ein KI-Agent in Sekunden eine Website bauen, einen Marketingplan erstellen oder ein Vertragsdokument prüfen kann – wozu dann noch Figma, HubSpot oder eine Legal-Software?

Box-CEO Aaron Levie beschreibt die Stimmung als «kognitive Dissonanz»: Die Technologie sei fantastisch für die eigenen Produkte, aber gleichzeitig fürchte der Markt, sie werde die Branche zerstören. Er nennt es «the most exciting moment» in der 20-jährigen Firmengeschichte – während seine Aktie 17% im Minus steht. Analysten von Stifel weisen darauf hin, dass die Geschäftszahlen vieler Unternehmen solide aussehen. Die Kunden kündigen ihre Software-Abos nicht massenweise. Noch nicht.

Für dich als Nutzer von Atlassian, HubSpot oder Shopify in der Schweiz heisst das vorerst: Die Tools laufen weiter. Aber die Frage, ob sich teure SaaS-Lizenzen langfristig noch lohnen, wenn KI-Agenten ähnliche Aufgaben übernehmen, wird 2026 sehr konkret.

TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Freitag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Handgezeichnete Skizze von drei Chatbot-Robotern bei einem Wettrennen, der fuehrende mit Krone blickt zurueck, zwei kleinere holen auf, Ziellinie voraus, mit elektroblauem Akzent
Handgezeichnete Skizze von drei Chatbot-Robotern bei einem Wettrennen, der fuehrende mit Krone blickt zurueck, zwei kleinere holen auf, Ziellinie voraus, mit elektroblauem Akzent (Dark Mode)
KI-BUSINESS·29. JUNI 2026

ChatGPT fällt erstmals unter 50 Prozent

Zum ersten Mal nutzen weltweit weniger als die Hälfte aller KI-Anwender ChatGPT: Laut Sensor Tower fiel der Anteil Ende Mai auf 46,4 Prozent. Google Gemini und Anthropic Claude holen deutlich auf – auch dank tiefer Integration ins Smartphone.

Illustration eines fallenden Börsenpfeils an einem Bürohochhaus, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines fallenden Börsenpfeils an einem Bürohochhaus, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·28. JUNI 2026

269 Milliarden weg: Die KI-Aktien geraten ins Wanken

Alphabet verliert in einer Woche rund 269 Milliarden Dollar Börsenwert – ausgelöst durch abwandernde KI-Forscher. Dahinter steht die grosse Frage: Wann zahlt sich der 452-Milliarden-Dollar-KI-Boom endlich aus?

Handgezeichnete Skizze eines grossen Prozessor-Chips auf einer Platine auf einer Werkbank, mit Lupe und Loetkolben, mit elektroblauem Akzent
Handgezeichnete Skizze eines grossen Prozessor-Chips auf einer Platine auf einer Werkbank, mit Lupe und Loetkolben, mit elektroblauem Akzent (Dark Mode)
KI-BUSINESS·27. JUNI 2026

OpenAI baut seinen eigenen Chip – Codename Jalapeño

OpenAI hat zusammen mit Broadcom seinen ersten selbst entworfenen KI-Chip vorgestellt – Codename «Jalapeño». Er ist nur fürs Ausliefern fertiger Modelle gedacht und soll laut Broadcom-Chef rund 50 Prozent günstiger rechnen als heutige KI-Grafikkarten. Damit will sich OpenAI ein Stück weit von Nvidia unabhängig machen.

Illustration einer Galeriewand mit gerahmten Fotos und stark steigendem Pfeil, kinewsletter.ch Stil
kinewsletter.ch Dark-Mode Illustration
KI-BUSINESS·26. JUNI 2026

Getty-Aktie explodiert nach OpenAI-Deal

Getty Images bringt seine lizenzierten Bilder via Partnerschaft in die Suche von ChatGPT. Die Börse reagierte euphorisch: Die Aktie schoss um bis zu 145 Prozent nach oben. Für Bildanbieter zeichnet sich ein Weg ab, mit KI Geld zu verdienen statt verdrängt zu werden.

Illustration eines geräumten Bürotischs mit gepackter Umzugskiste und leerem Garderobenständer, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines geräumten Bürotischs mit gepackter Umzugskiste und leerem Garderobenständer, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·26. JUNI 2026

Google verliert zwei weitere Gemini-Köpfe an Anthropic

Mit Jonas Adler und Alexander Pritzel verliert Google zwei weitere Schlüsselköpfe hinter Gemini an Anthropic. Es ist bereits der vierte hochkarätige Abgang in nur sechs Tagen – und ein Lehrstück darüber, wie die nahenden Börsengänge von OpenAI und Anthropic Talente abwerben.

Handgezeichnete Skizze eines Vorhängeschlosses mit Schraubenschlüssel und Schild-Emblem, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Skizze eines Vorhängeschlosses mit Schraubenschlüssel und Schild-Emblem, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·24. JUNI 2026

OpenAI lässt KI Open-Source-Lücken stopfen

Mit «Patch the Planet» – Teil des Cybersecurity-Programms Daybreak – lässt OpenAI seine stärksten Modelle Sicherheitslücken in Open-Source-Projekten wie cURL, Go und Python aufspüren. Menschliche Experten von Trail of Bits prüfen jeden Befund, bevor er die Maintainer erreicht.

Mehr aus KI-Business →