kinewsletter.chkinewsletter.ch
News
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
Newsletter-Archiv
Search
News
Kategorien
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
Newsletter-ArchivÜber unsSuche
Kostenlos abonnieren
kinewsletter.chkinewsletter.ch

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

Navigation

Alle NewsNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt

Rechtliches

ImpressumDatenschutzAGB

© 2026Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz

Swiss Made SoftwareEin Produkt vonInooInoo
  1. Home
  2. KI-News
  3. KI-Business
  4. xAI-Krise: Musk gibt Fehler zu und baut die Firma von Grund auf neu
KI-Business

xAI-Krise: Musk gibt Fehler zu und baut die Firma von Grund auf neu

Elon Musk hat auf X eingeräumt, dass xAI «nicht richtig gebaut» wurde und von Grund auf neu aufgebaut wird. 10 der 12 ursprünglichen Co-Gründer haben das Unternehmen verlassen. Gleichzeitig wirbt Musk zwei Top-Ingenieure von Cursor ab, um bei Coding-KI aufzuholen.

Freitag, 13. März 2026~2 Min. Lesezeit
Pascal Eugster
Pascal EugsterGründer & Entwickler
Illustration eines Baugerüsts an einem Gebäude, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Baugerüsts an einem Gebäude, kinewsletter.ch Stil
Das Wichtigste

xAI verliert 10 von 12 Co-Gründern und wird von Grund auf neu aufgebaut – der spektakulärste Einbruch einer KI-Firma seit Langem zeigt, dass Geld und Rechenleistung allein nicht reichen.

Elon Musk hat auf X eingeräumt, was in der Branche seit Wochen gemunkelt wurde: «xAI was not built right first time around, so is being rebuilt from the foundations up» – auf Deutsch: xAI wurde nicht richtig aufgebaut und wird von Grund auf neu konstruiert. Das ist kein kosmetischer Umbau, sondern ein Eingeständnis auf höchster Ebene.

10 von 12 Gründern sind weg

Von den zwölf ursprünglichen Co-Gründern, die 2023 mit Musk antraten, sind nur noch zwei übrig: Manuel Kroiss und Ross Nordeen. Zuletzt verliessen Zihang Dai und Guodong Zhang das Unternehmen – beide aus dem Coding-Team, beide mit Google-DeepMind-Hintergrund. Zhang leitete das «Imagine»-Team und wurde laut Berichten von Musk persönlich für die schwache Performance bei Coding-Aufgaben verantwortlich gemacht.

Die Abgangswelle begann bereits Anfang 2026 und beschleunigte sich nach der Übernahme durch SpaceX am 2. Februar – einem 250-Milliarden-Dollar-Deal, der die Firma in ein Konglomerat mit Raketen und Satelliten eingliederte. SpaceX- und Tesla-Manager wurden in xAI eingesetzt, um Mitarbeitende zu bewerten. Wer den Anforderungen nicht genügte, wurde entlassen.

Cursor-Ingenieure sollen die Wende bringen

Am 12. März präsentierte Musk seine Antwort auf die Talentflucht: Andrew Milich und Jason Ginsberg, beide bisher Head of Engineering bei Cursor – dem KI-Coding-Tool, das mit rund 20 Ingenieuren einen Jahresumsatz von 2 Milliarden Dollar erreicht hat. Milich war zuvor Mitgründer von Skiff und bei Notion, Ginsberg war CTO von Skiff.

Die Botschaft ist klar: xAI will über Produkt-Engineering statt nur Forschung aufholen. Musk prognostiziert, dass Grok bis Mitte 2026 bei Coding zu OpenAI und Anthropic aufschliessen könnte – ein ambitioniertes Ziel, wenn man bedenkt, dass Claude Code und Codex aktuell deutlich führen.

250 Milliarden wert, aber ohne Fundament

Der Widerspruch ist frappant: xAI wurde im Januar bei einer 20-Milliarden-Dollar-Finanzierungsrunde mit 230 Milliarden Dollar bewertet. Einen Monat später übernahm SpaceX die Firma für 250 Milliarden. Und jetzt sagt der Gründer selbst, dass das Fundament nicht stimmt.

Für den KI-Markt ist das ein Lehrstück: Compute-Power (xAI betreibt eines der grössten GPU-Cluster der Welt) und Kapital allein bauen kein konkurrenzfähiges Produkt. Talent und Unternehmenskultur sind entscheidend – und genau daran scheitert xAI gerade. Das Rennen zwischen OpenAI, Anthropic und xAI ist intensiver denn je.

Teilen:

Das könnte dich auch interessieren

Illustration einer Apothekenflasche mit digitalem Gehirn und Cloud-Server – symbolisiert DocMorris AI-First Partnerschaft mit Google
Illustration einer Apothekenflasche mit digitalem Gehirn und Cloud-Server – symbolisiert DocMorris AI-First Partnerschaft mit Google
KI-Business
20. März 2026

DocMorris wird mit Google zum «AI-First»-Unternehmen

Die Schweizer Online-Apotheke DocMorris hat eine strategische Partnerschaft mit Google angekündigt. Die gesamte IT-Infrastruktur wird auf Google Cloud migriert, ein KI-Gesundheitsbegleiter auf Basis von Googles Gemini-Modellen ist in Entwicklung. Ein Signal für die digitale Transformation der Schweizer Gesundheitsbranche.

DocMorris setzt als erste grosse Schweizer Gesundheitsfirma voll auf Google-KI – ein Signal für die Branche, aber auch ein Testfall für Datensouveränität im Gesundheitswesen.

Weiterlesen
Illustration eines Smartphones mit leuchtendem Gehirn-Hologramm und Wolf-Silhouette – symbolisiert Xiaomis Hunter Alpha KI-Modell
Illustration eines Smartphones mit leuchtendem Gehirn-Hologramm und Wolf-Silhouette – symbolisiert Xiaomis Hunter Alpha KI-Modell
Neue Modelle
20. März 2026

Xiaomi enthüllt «Hunter Alpha» als MiMo-V2-Pro

Das mysteriöse KI-Modell «Hunter Alpha», das seit dem 11. März die OpenRouter-Rangliste dominierte, gehört nicht zu DeepSeek – sondern zu Xiaomi. Mit rund 1 Billion Parametern und einem 1-Million-Token-Kontextfenster positioniert der Smartphone-Riese sein MiMo-V2-Pro als «Gehirn für KI-Agenten».

Xiaomis anonymer «Stealth Release» auf OpenRouter zeigt: Chinas KI-Ökosystem reicht weit über DeepSeek hinaus – und der Smartphone-Riese meint es ernst mit KI-Agenten.

Weiterlesen
Illustration eines autonomen Fahrzeugs neben GPU-Chips und Roboterarm im kinewsletter.ch Skizzen-Stil
Illustration eines autonomen Fahrzeugs neben GPU-Chips und Roboterarm im kinewsletter.ch Skizzen-Stil
KI-Business
18. März 2026

GTC 2026, Tag 2–3: Uber-Robotaxis, Groq-3 und Schweizer Firmen auf der Bühne

Die NVIDIA GTC 2026 liefert an Tag 2 und 3 Mega-Deals: Uber bringt 100'000 Robotaxis auf die Strasse, der Groq-3-Chip verspricht 35-fache Effizienz – und mit ABB und Cosmo Pharmaceuticals stehen gleich zwei Schweizer Unternehmen im Rampenlicht.

NVIDIA verwandelt die GTC in eine Plattform für Branchenpartnerschaften – von autonomen Uber-Taxis über Groq-3-Inferenz-Chips bis zu ABBs Physical-AI-Robotern und Cosmo Pharmaceuticals' Echtzeit-KI-Endoskopie.

Weiterlesen