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Claude Code teilt Coding-Sessions als Webseite

Anthropic bringt Artifacts in Claude Code: Eine Coding-Session laesst sich damit in eine interaktive, teilbare Webseite verwandeln, die sich bei Aenderungen automatisch aktualisiert. Die Funktion startet als Beta fuer Team- und Enterprise-Kunden.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
20. JUNI 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze eines Laptops mit einer schwebenden interaktiven Webseiten-Karte darueber, mit elektroblauem Akzent
Handgezeichnete Skizze eines Laptops mit einer schwebenden interaktiven Webseiten-Karte darueber, mit elektroblauem Akzent (Dark Mode)
INHALT
01Aus der Terminal-Session wird eine lebende Webseite02Gedacht fürs Team – mit Zugriffskontrolle
INHALT
01Aus der Terminal-Session wird eine lebende Webseite02Gedacht fürs Team – mit Zugriffskontrolle
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Claude Code verwandelt Coding-Sessions in lebende, teilbare Webseiten – mit Versionierung und Zugriffskontrolle.

Anthropic bringt eine seiner beliebtesten Funktionen in die Entwickler-Welt: Claude Code unterstützt neu sogenannte Artifacts. Damit lässt sich das Ergebnis einer Coding-Session in eine interaktive Webseite verwandeln und im Team teilen – ohne Umweg über Screenshots oder kopierte Code-Schnipsel.

Aus der Terminal-Session wird eine lebende Webseite

Artifacts kennen viele bereits aus dem normalen Claude-Chat. In Claude Code funktioniert das Prinzip ähnlich, geht aber weiter: Die Seite wird aus dem gesamten Kontext der Session erzeugt – also aus Code, angebundenen Tools und Chatverlauf. Du fragst einfach während der Arbeit danach, und Claude Code liefert einen Link, den du im Browser oder in der Desktop-App öffnest.

Der entscheidende Unterschied zu einem statischen Export: Ändert sich etwas, aktualisiert sich die Seite automatisch unter derselben Adresse. Jede Änderung erzeugt eine neue Version, der Link bleibt gleich. So lassen sich frühere Stände wiederherstellen und alle erzeugten Artifacts in einer eigenen Galerie verwalten.

Gedacht fürs Team – mit Zugriffskontrolle

Anthropic nennt als Einsatzzwecke etwa PR-Walkthroughs, Vorfall-Chroniken, Lizenz-Audits oder Architektur-Übersichten – also genau die Dokumente, die sonst mühsam von Hand zusammengetragen werden. Weil die Seite vom privaten Code-Repository getrennt ist, lässt sie sich auch mit externen Partnern teilen, die keinen Zugriff auf den Quellcode haben.

Bei der Sicherheit setzt Anthropic auf Voreinstellungen: Artifacts sind standardmässig privat und nur für angemeldete Mitglieder der eigenen Organisation sichtbar. Admins steuern den Zugriff über Rollen und Aufbewahrungsregeln. Die Funktion startet als Beta für Team- und Enterprise-Kunden und funktioniert sowohl mit der Claude-Code-Kommandozeile als auch mit der Desktop-App.

Einordnung: Der Schritt passt zu einem grösseren Trend – KI-Coding-Werkzeuge wandern vom reinen Code-Schreiben hin zu Werkzeugen für die ganze Zusammenarbeit im Team. Wer mit Claude Code arbeitet, kann Ergebnisse künftig direkt zeigen statt umständlich erklären. Für kleinere Teams ohne grosse Doku-Kultur kann das viel Zeit sparen – sofern man bei der Beta mit den üblichen Kinderkrankheiten rechnet.

Quellen

Anthropic – Artifacts in Claude Code↗ EXTERNER LINKThe Decoder – Anthropic brings Artifacts to Claude Code↗ EXTERNER LINKDevOps.com – Anthropic Brings Live, Shareable Artifacts to Claude Code↗ EXTERNER LINK
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