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Anthropic lanciert Claude Opus 4.6 – mit Agent-Teams und Mega-Kontext

Anthropic hat sein stärkstes KI-Modell vorgestellt. Claude Opus 4.6 bringt ein Kontextfenster von 1 Million Tokens, parallele Agent-Teams fürs Coding und schlägt GPT-5.2 auf mehreren Benchmarks. Gleichzeitig sorgt das Modell für Unruhe an der Wall Street.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
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5. FEBRUAR 2026
ZULETZT AKTUALISIERT: 5. MÄRZ 2026
2 MIN. LESEZEIT
Anthropic lanciert Claude Opus 4.6
INHALT
01Anthropic lanciert Claude Opus 4.6 – mit Agent-Teams und Mega-Kontext02Vier Neuerungen, ein Leistungssprung03Wall Street reagiert – Software-Aktien fallen
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01Anthropic lanciert Claude Opus 4.6 – mit Agent-Teams und Mega-Kontext02Vier Neuerungen, ein Leistungssprung03Wall Street reagiert – Software-Aktien fallen
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Claude Opus 4.6 verschiebt den Fokus von KI-Assistenz hin zu autonomer Wissensarbeit – mit 1 Million Tokens Kontext, parallelen Agent-Teams und branchenführenden Benchmark-Ergebnissen.

Anthropic lanciert Claude Opus 4.6 – mit Agent-Teams und Mega-Kontext

Nur gut zwei Monate nach Opus 4.5 legt Anthropic nach – und zwar kräftig. Das neue Flaggschiff-Modell Claude Opus 4.6 bringt ein massiv erweitertes Kontextfenster, eine neue Funktion für parallele KI-Agenten und Benchmark-Ergebnisse, die die Konkurrenz alt aussehen lassen.

Vier Neuerungen, ein Leistungssprung

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • 1 Million Tokens Kontextfenster (Beta) – das entspricht rund 4'000 Seiten Text. Bisher lag das Limit bei 200'000 Tokens.
  • Agent Teams in Claude Code – mehrere KI-Agenten arbeiten gleichzeitig an verschiedenen Teilen eines Projekts und koordinieren sich selbstständig. Einer am Frontend, einer an der API, einer an der Migration.
  • Adaptive Thinking – das Modell entscheidet selbst, wie viel Denkzeit es investiert. Bei einfachen Fragen antwortet es schnell, bei komplexen Problemen nimmt es sich mehr Zeit.
  • Claude in PowerPoint – neu als Research Preview verfügbar, zusätzlich zu den verbesserten Excel-Funktionen.

Die Benchmark-Ergebnisse sind beeindruckend: Beim ARC-AGI-2-Test – einem Benchmark für Aufgaben, die für Menschen einfach, für KI aber schwer sind – springt der Wert von 37,6 auf 68,8 Prozent. Zum Vergleich: OpenAIs GPT-5.2 liegt bei 54,2 Prozent. Auf dem GDPval-AA-Benchmark, der Leistung bei wirtschaftlich relevanter Wissensarbeit misst (Finanzen, Recht), liegt Opus 4.6 rund 144 Elo-Punkte vor GPT-5.2.

"Wir denken, dass Opus 4.6 ein Wendepunkt für Wissensarbeit sein wird." – Dianne Penn, Head of Product Management Research, Anthropic

Bemerkenswert auch: Anthropics Sicherheitsteam liess Opus 4.6 vor dem Release nach Schwachstellen in Open-Source-Software suchen. Das Ergebnis: über 500 bisher unbekannte Zero-Day-Sicherheitslücken – jede einzelne von Sicherheitsforschern bestätigt.

Wall Street reagiert – Software-Aktien fallen

Anthropic positioniert sich klar als Enterprise-KI-Anbieter – rund 80 Prozent des Geschäfts entfallen auf Firmenkunden. Scott White, Head of Product für Enterprise, sprach bei der Vorstellung vom Übergang zum „Vibe Working" – einer Arbeitswelt, in der KI nicht nur assistiert, sondern autonom Aufgaben übernimmt.

An der Wall Street sorgte das für Nervosität: Aktien von Finanz- und Rechtssoftware-Firmen wie FactSet und S&P Global gaben deutlich nach. Der Nasdaq verzeichnete seinen stärksten Zwei-Tages-Rückgang seit April.

Für dich als Claude-Nutzer: Opus 4.6 ist ab sofort auf claude.ai, über die API und auf AWS, Azure und Google Cloud verfügbar. Die Preise bleiben unverändert bei 5/25 Dollar pro Million Tokens. OpenAI konterte übrigens am gleichen Tag mit GPT-5.3-Codex – das Rennen um die beste Arbeits-KI wird 2026 nochmals intensiver.

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