Beim G7-Gipfel in Évian am Genfersee treffen vom 15. bis 17. Juni erstmals die Chefs von OpenAI, Google DeepMind und Anthropic gemeinsam auf die versammelte Staatenwelt. KI steht zuoberst auf der Agenda – verhandelt wird direkt vor der Schweizer Haustür.
Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.
Zum ersten Mal sitzen die drei mächtigsten KI-Chefs gemeinsam mit den G7-Staatschefs an einem Tisch – und das direkt am Genfersee.
OpenAI, Google DeepMind, Anthropic – im Tagesgeschäft sind sie erbitterte Rivalen. An diesem Wochenende sitzen ihre Chefs zum ersten Mal gemeinsam am selben Tisch wie die mächtigsten Regierungschefs der Welt.
Vom 15. bis 17. Juni tagt der 52. G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains – am Südufer des Genfersees, in Sichtweite von Lausanne und Genf. Eingeladen sind diesmal nicht nur Staats- und Regierungschefs, sondern auch Sam Altman (OpenAI), Demis Hassabis (Google DeepMind) und Dario Amodei (Anthropic). Es ist das erste G7-Treffen, bei dem alle drei führenden KI-Labore gleichzeitig vertreten sind.
Für einen ist der Auftritt ein Novum: Sam Altman nimmt zum ersten Mal an einem G7-Gipfel teil – auf persönliche Einladung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Frankreich, das aktuell die G7-Präsidentschaft innehat, hat künstliche Intelligenz zu einem Schwerpunktthema gemacht. Für Mittwoch ist ein eigenes Arbeitsessen mit Wirtschaftsvertretern angesetzt, bei dem es darum gehen soll, wie sich KI sicher, schnell und wirksam ausrollen lässt.
Dass ausgerechnet die drei grössten Konkurrenten zusammen erscheinen, hat einen Grund: Die Spielregeln der Technologie lassen sich nicht mehr im Alleingang gestalten. Das Tempo der Entwicklung, Sicherheitsfragen, der Energiehunger der Rechenzentren und der Umgang mit Falschinformationen betreffen alle drei Häuser gleichermassen – und alle G7-Staaten. Neben den klassischen Mitgliedern (USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Grossbritannien) sind als Gäste unter anderem Südkorea, Indien, Brasilien und Kenia dabei.
Für die Schweiz ist der Tagungsort mehr als ein geografisches Detail: Évian liegt am gegenüberliegenden Ufer des Genfersees, kaum eine halbe Stunde Bootsfahrt von der Waadtländer Küste entfernt. Was dort über die Leitplanken der KI besprochen wird, betrifft auch den Schweizer Forschungs- und Wirtschaftsraum direkt – von der EPFL in Lausanne bis zu den UN-Organisationen in Genf, wo seit Jahren über KI-Governance gerungen wird.
Ob aus dem Treffen konkrete Beschlüsse hervorgehen oder vor allem Bilder, wird sich zeigen. Klar ist: Wenn sich Politik und KI-Spitze erstmals gemeinsam an einen Tisch setzen, ist das allein schon ein Signal dafür, wie zentral diese Technologie für die nächsten Jahre geworden ist.