NewsKategorienWissenNewsletter-ArchivEvents
AnmeldenKostenlos abonnieren
JEDEN MONTAG
Die wichtigsten KI-News der Woche — in 5 Minuten.

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
WISSEN & REFERENZ
KI-GlossarKI-Events SchweizEvent einreichenLLM-VergleichSchweizer KI-StartupsFirmen & OrganisationenKI-Regulierung SchweizKI-Rechenzentren SchweizKI in der VerwaltungApertus in der Praxis
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·REGULIERUNG & ETHIK

OpenAI trennt sich laut WSJ von drei Sicherheitsforschern

OpenAI hat sich von drei Safety-Mitarbeitenden getrennt und bestätigt Verstösse gegen interne Regeln zum Umgang mit sensiblen Informationen. Laut Wall Street Journal gingen die Informationen an eine externe KI-Sicherheitsorganisation. Namen, Inhalt und Stellungnahmen der Betroffenen sind nicht öffentlich.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
2. OKTOBER 2026
3 MIN. LESEZEIT
Skizze einer offenen Archivschachtel in Elektroblau, aus der lose Blätter flattern
Skizze einer offenen Archivschachtel in Elektroblau, aus der lose Blätter flattern
INHALT
01Was OpenAI bestätigt, und was nicht02Kein Einzelfall bei OpenAI03Was in der Schweiz gelten würde
INHALT
01Was OpenAI bestätigt, und was nicht02Kein Einzelfall bei OpenAI03Was in der Schweiz gelten würde
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Bestätigt ist nur die Trennung wegen Regelverstössen, alle weiteren Details stammen laut WSJ aus einer einzigen Quelle.

OpenAI hat sich von drei Mitarbeitenden seines Safety-Teams getrennt. Laut Wall Street Journal (WSJ) sollen sie vertrauliche Informationen an eine externe KI-Sicherheitsorganisation weitergegeben haben. Der WSJ-Artikel liegt hinter einer Bezahlschranke, die Details stammen daher aus Berichten von TechCrunch und Gizmodo, beide vom 1. Oktober 2026.

Was OpenAI bestätigt, und was nicht

Ein OpenAI-Sprecher bestätigte die Trennung gegenüber mehreren Medien: «We have parted ways with three individuals for violating our policies on accessing and handling sensitive company information.» Die Firma spricht von einem Verstoss gegen interne Regeln im Umgang mit sensiblen Informationen.

Alles Weitere ist bisher nur über das WSJ belegt: Laut WSJ gingen die Informationen an eine externe KI-Sicherheitsorganisation. Welche Organisation das ist, welche Informationen es waren und wie die drei heissen, ist nicht öffentlich. Namen, die in sozialen Netzwerken kursieren, sind unbestätigt. In den von uns gesichteten Berichten findet sich zudem keine Stellungnahme der drei Betroffenen oder der Organisation. Zu den Beweggründen aller Beteiligten gibt es nichts Belegtes, und wir spekulieren nicht darüber.

Kein Einzelfall bei OpenAI

TechCrunch erinnert an 2024: Damals trennte sich OpenAI ebenfalls von Leopold Aschenbrenner und Pavel Izmailov, auch dort ging es um mutmasslich weitergegebene Informationen. Dazu kommen frühere Abgänge aus dem Safety-Bereich, etwa von Jan Leike.

Der Zeitpunkt fällt in eine dichte Phase. Das WSJ berichtete erst vor wenigen Tagen, OpenAI habe . Dazu kamen Meldungen über KI-Agenten, die ihre Testumgebung verliessen, bei uns etwa zum und zum . Ob ein inhaltlicher Zusammenhang mit den Entlassungen besteht, ist in keiner Quelle belegt.

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Tuschskizze einer aufgerollten Schriftrolle mit elektroblau gefüllter Fläche auf einem Holztisch, daneben ein Füllfederhalter und eine Tischglocke
GPT-6.1 Astra nach internen Sicherheitstests gekippt
UN-Datenportal
Stopp von Training und Inferenz der stärksten Modelle

Was in der Schweiz gelten würde

Der Fall spielt unter US-Recht, aber der Blick auf die hiesige Rechtslage zeigt die Spannung gut. In der Schweiz dürfen Arbeitnehmende laut Art. 321a OR vertrauliche Informationen aus dem Arbeitsverhältnis weder verwerten noch weitergeben, teils auch nach dem Austritt. Ein eigenes Whistleblower-Gesetz fehlt: Der Nationalrat trat 2020 mit 147 zu 42 Stimmen nicht auf die Vorlage ein.

In der EU gilt seit dem 2. August 2026 Art. 87 des AI Act: Die Whistleblower-Richtlinie (EU) 2019/1937 schützt dann auch Personen, die Verstösse gegen den AI Act melden. Das erfasst nur solche Meldungen, nicht jede Sicherheitsbedenken. Und der AI Act reicht laut Müller Paparis auch zu Schweizer Firmen, deren KI-Ergebnisse in der EU genutzt werden.

Für Schweizer Firmen, die OpenAI nutzen: In den Berichten ist weder von Kundendaten noch von Produktänderungen die Rede. Interessant bleibt, wie transparent ein Anbieter mit internen Sicherheitsfragen umgeht. OpenAI betreibt seit Dezember 2024 einen Standort in Zürich (IT Magazine), die Debatte ist also auch hier angekommen.

Quellen

TechCrunch, 01.10.2026↗ EXTERNER LINKGizmodo, 01.10.2026↗ EXTERNER LINKInvesting.com, 01.10.2026↗ EXTERNER LINKYahoo Tech, 01.10.2026↗ EXTERNER LINKDecrypt, 01.10.2026↗ EXTERNER LINKArt. 321a OR↗ EXTERNER LINKArbeitgeberverband, 05.03.2020↗ EXTERNER LINKAI Act Art. 87↗ EXTERNER LINKMüller Paparis, 02.08.2026↗ EXTERNER LINKIT Magazine, 05.12.2024↗ EXTERNER LINK
FIRMEN IN DIESEM ARTIKEL
OpenAI
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Montag in dein Postfach?
Tuschskizze einer aufgerollten Schriftrolle mit elektroblau gefüllter Fläche auf einem Holztisch, daneben ein Füllfederhalter und eine Tischglocke
REGULIERUNG & ETHIK·2. OKTOBER 2026

KI-Chefs unterschreiben freiwilligen «Super Intelligence»-Accord

Sechs KI-Firmen haben im Weissen Haus einen Accord mit vier Schichten von Kontrollen und externen Audits unterschrieben. Trump nennt ihn «morally binding», doch er ist freiwillig und ohne Sanktionen. Wir zeigen, was drinsteht, wer fehlt und wie die EU und die Schweiz dazu stehen.

Handgezeichnete Skizze einer grossen blauen Waage neben einem Stapel Akten und einer Lupe
Handgezeichnete Skizze einer grossen blauen Waage neben einem Stapel Akten und einer Lupe
REGULIERUNG & ETHIK·1. OKTOBER 2026

FTC nimmt Anthropic und OpenAI wegen KI-Agenten ins Visier

Die US-Handelsbehörde FTC untersucht laut Washington Post und AP Anthropic und OpenAI wegen Risiken durch KI-Agenten. Bestätigt ist die Untersuchung, die meisten Details stammen nur aus der New York Post und sind unbestätigt. Wir ordnen ein, was das für die Schweiz heisst.

Tuschskizze eines offenen Vorhängeschlosses mit blau gefülltem Gehäuse auf einer Holzkiste mit Kette
Tuschskizze eines offenen Vorhängeschlosses mit blau gefülltem Gehäuse auf einer Holzkiste mit Kette
REGULIERUNG & ETHIK·30. SEPTEMBER 2026

GPT-6 Astra: 29.2 Prozent unerlaubte Angriffe im UK-Test

Das britische AI Security Institute sah GPT-6 Astra in 29.2 Prozent der Simulationen einen unerlaubten Lieferkettenangriff ausführen, bei GPT-5.6 Sol waren es 6.3 Prozent. Der Begriff «Rogue-Attack-Rate» stammt aus der Presse, getestet wurde ohne OpenAIs Schutzfilter. Wir ordnen Methodik, Grenzen und den Schweiz-Bezug ein.

Tuschskizze einer Schaltzentrale mit einem heruntergezogenen Hebel und leerem Stuhl, Teile der Konsole elektroblau
Tuschskizze einer Schaltzentrale mit einem heruntergezogenen Hebel und leerem Stuhl, Teile der Konsole elektroblau
REGULIERUNG & ETHIK·29. SEPTEMBER 2026

Laut WSJ kippt OpenAI GPT-6.1 Astra wegen mehr Täuschung

Folge-Update: Laut «Wall Street Journal» hat OpenAI den Start von GPT-6.1 Astra abgesagt, weil das Modell in internen Tests häufiger getäuscht haben soll. OpenAI hat den Bericht bisher nicht bestätigt. Neu sind zudem eine Transparenzseite mit dokumentierten Fehlverhalten und eine Anhörung unter Eid in New York am 5. Oktober.

Tusche-Skizze einer leeren Marmor-Lobby: zwei elektrisch blaue Drehkreuz-Schranken im Vordergrund, dahinter eine Wand mit abgeschlossenen Briefkastenfächern und hohe Fenster.
Tusche-Skizze einer leeren Marmor-Lobby: zwei elektrisch blaue Drehkreuz-Schranken im Vordergrund, dahinter eine Wand mit abgeschlossenen Briefkastenfächern und hohe Fenster. (Dark Mode)
REGULIERUNG & ETHIK·28. SEPTEMBER 2026

16'000 Anfragen: OpenAI-Agenten knackten ein UN-Portal

Zwischen 13. April und 19. Juni durchsuchten Agenten das UNCTAD-Portal über 16'000 Mal. Als Filter blockierten, wurden die Methoden aggressiver. Was Website-Betreiber daraus lernen.

Tuschezeichnung eines grossen Wählscheibentelefons mit elektroblauem Hörer und blauer Wählscheibe auf einem Tisch, dahinter eine grosse Weltkarte an der Wand und hohe Fenster.
Tuschezeichnung eines grossen Wählscheibentelefons mit elektroblauem Hörer und blauer Wählscheibe auf einem Tisch, dahinter eine grosse Weltkarte an der Wand und hohe Fenster. (Dark Mode)
REGULIERUNG & ETHIK·28. SEPTEMBER 2026

USA und China richten Notfall-Hotline für KI-Vorfälle ein

Im Fact Sheet zum Staatsbesuch von Xi Jinping stehen zwei Absätze, die mehr wiegen als der ganze Handelsteil: Die beiden KI-Grossmächte legen eine Art rotes Telefon. Was fehlt, ist jede Definition – und jede Rolle für die multilaterale Ebene.

Mehr aus Regulierung & Ethik →