NewsKategorienWissenNewsletter-ArchivEvents
AnmeldenKostenlos abonnieren
JEDEN MONTAG
Die wichtigsten KI-News der Woche — in 5 Minuten.

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
WISSEN & REFERENZ
KI-GlossarKI-Events SchweizEvent einreichenLLM-VergleichSchweizer KI-StartupsFirmen & OrganisationenKI-Regulierung SchweizKI-Rechenzentren SchweizKI in der VerwaltungApertus in der Praxis
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

Anthropic schreibt erstmals schwarze Zahlen – 10,9 Milliarden in einem Quartal

Anthropic erwartet im Juni-Quartal seinen ersten operativen Gewinn von 559 Millionen Dollar bei 10,9 Milliarden Umsatz. 130 Prozent mehr als im Vorquartal – schneller als Zoom, Google und Facebook in ihrer vergleichbaren Phase.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
22. MAI 2026
2 MIN. LESEZEIT
Illustration eines Banktresors mit offenem Hauptbuch, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Banktresors mit Hauptbuch (Dark), kinewsletter.ch Stil
INHALT
01130 Prozent Wachstum in drei Monaten02Compute wird vom Bremsklotz zur Effizienz-Story03Der Haken: Profit ist kein Dauerzustand
INHALT
01130 Prozent Wachstum in drei Monaten02Compute wird vom Bremsklotz zur Effizienz-Story03Der Haken: Profit ist kein Dauerzustand
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Anthropic erwartet im zweiten Quartal 559 Millionen operativen Gewinn bei 10,9 Milliarden Umsatz - das erste profitable Quartal überhaupt.

Anthropic ist auf dem besten Weg in sein erstes operativ profitables Quartal. Nach Informationen des Wall Street Journal und CNBC erwartet das Unternehmen für das zweite Quartal 2026 einen operativen Gewinn von 559 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 10,9 Milliarden – mehr als doppelt so viel wie die 4,8 Milliarden aus dem ersten Quartal.

130 Prozent Wachstum in drei Monaten

Das Tempo dieses Wachstums hat die Bestmarken von Zoom, Google und Facebook in der vergleichbaren Phase übertroffen. Die Zahlen stammen aus Investorenunterlagen für die laufende Finanzierungsrunde, die Anthropic auf eine Bewertung jenseits von OpenAI heben könnte.

Bemerkenswert: Letzten Sommer hatte das Unternehmen seinen Investoren noch erklärt, frühestens 2028 mit ganzjähriger Profitabilität zu rechnen. Jetzt schreibt der Claude-Hersteller schon im zweiten Quartal des laufenden Jahres schwarze Zahlen – inklusive Trainingskosten, aber ohne Stock-Based Compensation.

Compute wird vom Bremsklotz zur Effizienz-Story

Ein Treiber des Sprungs: Anthropic gibt jeden Umsatzdollar deutlich günstiger aus. Lag der Compute-Anteil im ersten Quartal noch bei 71 Cent pro Umsatzdollar, sinkt er im aktuellen Quartal auf 56 Cent. Das ist keine Kleinigkeit, sondern der Unterschied zwischen «Geld verbrennen» und «Geld verdienen».

Gleichzeitig stockt Anthropic kräftig auf: Das Unternehmen zahlt SpaceX 1,25 Milliarden Dollar pro Monat für Compute-Kapazität in den Colossus-Rechenzentren – ein Vertrag über 40 Milliarden bis Mai 2029, der 220'000 NVIDIA-GPUs und 300 Megawatt Rechenleistung sichert.

Der Haken: Profit ist kein Dauerzustand

Anthropic warnt selbst, dass die schwarzen Zahlen womöglich nicht das ganze Jahr halten. Geplante Investitionen in Compute und Training werden die Kosten in den nächsten Quartalen wieder hochtreiben. Drei Trillion-Dollar-IPOs stehen 2026 im Raum – Anthropic, OpenAI und SpaceX. Wer als erster über die Ziellinie kommt, ist offen, aber Anthropic spielt jetzt mit einer Profit-Story, die OpenAI bislang nicht vorweisen kann.

Quellen

Anthropic set to hit $10.9 billion in revenue in Q2, source says – CNBC↗ EXTERNER LINKAnthropic On Track for First Operating Profit as Revenue Surges – PYMNTS↗ EXTERNER LINKAnthropic Projects First Profitable Quarter, $10.9B Revenue – Crypto Briefing↗ EXTERNER LINKAnthropic Targets First Profit as Revenue Hits $10.9B – Winbuzzer↗ EXTERNER LINKAnthropic estimates show US$559M operating profit on US$10.9B quarter – Digitimes↗ EXTERNER LINK
FIRMEN IN DIESEM ARTIKEL
AnthropicGoogleMetaOpenAI
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Montag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Illustration einer Reihe industrieller Generatoren vor einer Halle mit Strommast und Kabelsträngen, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Reihe industrieller Generatoren vor einer Halle mit Strommast und Kabelsträngen, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·28. AUGUST 2026

Anthropic mietet für 45 Milliarden Dollar Rechenleistung bei Nscale

Anthropic hat laut Bloomberg für rund 45 Milliarden Dollar Rechenkapazität beim britischen Anbieter Nscale gebucht – sechs Jahre, 460 Megawatt, ab Ende 2027. Kurz vor dem Börsengang zeigt der Deal vor allem eines: die Kostenseite.

Illustration einer verpackten Transportkiste auf einer Palette vor Serverregalen in einer Lagerhalle, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer verpackten Transportkiste auf einer Palette vor Serverregalen in einer Lagerhalle, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·28. AUGUST 2026

Nvidia soll Hugging Face für 12,9 Milliarden kaufen

Laut einem Bericht des Fachdienstes The Information hat Nvidia zugestimmt, die Open-Source-Plattform Hugging Face für 12,9 Milliarden Dollar zu übernehmen – rund das 86-Fache des Jahresumsatzes. Bestätigt ist davon nichts: Beide Firmen schweigen, und ein zweiter Bericht spricht von Gesprächen ohne unterschriebenen Vertrag. Für die Schweiz zählt der Fall, weil Apertus auf Nvidia-Chips trainiert wurde und über Hugging Face verteilt wird.

Illustration eines historischen Schachautomaten mit geöffneten Schranktüren und sichtbaren Zahnrädern, darauf ein Schachbrett mit Figuren in Elektroblau, daneben ein leerer Stuhl, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines historischen Schachautomaten mit geöffneten Schranktüren und sichtbaren Zahnrädern, darauf ein Schachbrett mit Figuren in Elektroblau, daneben ein leerer Stuhl, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·27. AUGUST 2026

Amazon schliesst Mechanical Turk – die KI hat übernommen

Nach 21 Jahren ist am 30. September Schluss. Eine EPFL-Studie zeigte schon 2023: Ein Drittel bis die Hälfte der Worker nutzte selbst KI.

Illustration eines blauen Origami-Elefanten auf einem leeren Konferenztisch, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines blauen Origami-Elefanten auf einem leeren Konferenztisch, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·27. AUGUST 2026

Meta stoppt den KI-Massenabbau – die Agenten lieferten nicht

Unter dem Codenamen «Project OT» wollte Meta einzelne Teams um bis zu 60 Prozent verkleinern und die Arbeit KI-Agenten überlassen. Stunden vor der ersten Entlassungswelle stoppte Mark Zuckerberg die zweite – die Agenten produzierten 220 Prozent mehr Code, aber nur 36 Prozent mehr Funktionen, die bei Nutzern ankamen.

Illustration eines grossen Prozessorchips in Elektroblau auf einer Platine, daneben eine Chilischote und eine Lupenlampe, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines grossen Prozessorchips in Elektroblau auf einer Platine, daneben eine Chilischote und eine Lupenlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·26. AUGUST 2026

OpenAIs erster eigener Chip schlägt Nvidia beim Strom

Erste Benchmarks für den Inferenz-Chip Jalapeño: 1,5 bis 1,9 Mal mehr KI-Arbeit pro Watt als Nvidias Blackwell. SemiAnalysis sieht sogar Rubin überholt.

Illustration einer Drehtür in einer Marmorlobby mit Aktenkoffer und Säule, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Drehtür in einer Marmorlobby mit Aktenkoffer und Säule, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·25. AUGUST 2026

Nvidia soll bei Perplexity einsteigen – laut einem einzigen Bericht

Laut einem Bericht von The Information verhandelt Nvidia über eine Beteiligung an Perplexity – bei einer Bewertung von über 30 Milliarden Dollar. Bestätigt ist nichts: Alle Meldungen gehen auf diesen einen Bericht mit anonymen Quellen zurück. Aufschlussreicher als das Gerücht ist das Muster dahinter – Nvidia investiert seit Jahren in die eigenen Kunden.

Mehr aus KI-Business →