Aktuelle KI-News
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Digitalswitzerland hat zusammen mit der Implement Consulting Group ein kostenloses KI-Handbuch für Schweizer Führungskräfte vorgestellt. Es schliesst die Lücke zwischen KI-Pilotprojekten und unternehmensweiter Skalierung.
Der britische KI-Infrastruktur-Anbieter Nscale hat eine Series C über 2 Milliarden Dollar abgeschlossen – die grösste Finanzierungsrunde, die ein europäisches Unternehmen je erreicht hat. Die Bewertung liegt bei 14,6 Milliarden Dollar.
Microsoft lanciert mit 365 E7 ein neues KI-Premium-Abo für 99 Dollar monatlich und integriert erstmals Anthropics Claude neben OpenAI-Modellen in Copilot. Mit «Copilot Cowork» und Agent 365 wird Office zur KI-Agentenplattform.
Anthropic hat am 9. März zwei Bundesgerichtsklagen gegen das Pentagon eingereicht. Der Grund: Die Einstufung als «Supply Chain Risk», weil das Unternehmen die uneingeschränkte militärische Nutzung von Claude ablehnte. Es ist die bisher grösste Konfrontation zwischen einem KI-Unternehmen und der US-Regierung.
Anthropic-CEO Dario Amodei gibt zu: «Wir wissen nicht, ob unsere Modelle bewusst sind.» In der System Card zu Claude Opus 4.6 steckt eine formale Model Welfare Assessment – mit überraschenden Ergebnissen.
Turing-Preisträger Yann LeCun argumentiert in einem neuen Paper, dass AGI ein fehlerhaftes Konzept ist. Sein Gegenvorschlag: «Superhuman Adaptable Intelligence» – KI, die nicht alles kann, aber alles lernen kann.
OpenAI hat GPT-5.4 vorgestellt – erstmals vereint ein Modell Coding, Reasoning und native Computerbedienung. Auf dem OSWorld-Benchmark übertrifft es mit 75% sogar den menschlichen Referenzwert. Was das für ChatGPT-Nutzer und Entwickler bedeutet.
OpenAI hat einen 200-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem Pentagon abgeschlossen und verhandelt nun auch mit der NATO. Intern gibt es heftigen Widerstand – CEO Altman nennt die Situation "really painful".
Der Nationalrat hat mit 157 zu 29 Stimmen das Leistungsschutzrecht an den Bundesrat zurückgewiesen – mit dem Auftrag, KI-Anbieter explizit einzubeziehen. Die Schweiz könnte damit international Neuland betreten.
Über 1,5 Millionen Menschen boykottieren ChatGPT – nicht wegen schlechter Performance, sondern weil OpenAI einen Deal mit dem Pentagon unterschrieben hat. Am 3. März protestieren sie vor der OpenAI-Zentrale in San Francisco.
Block, das Unternehmen hinter Square und Cash App, entlässt 40% seiner Belegschaft. CEO Jack Dorsey begründet den Kahlschlag offen mit KI – die Börse feiert, Mitarbeitende und Experten zweifeln.
Anthropics KI-Chatbot Claude ging am 2. März weltweit für knapp drei Stunden offline. Der Grund: ein historischer Nutzeransturm, angetrieben durch den Pentagon-Streit und die QuitGPT-Bewegung.