SpaceX hat den grössten Börsengang der Geschichte hingelegt und dabei Elon Musks KI-Firma xAI mit an die Börse gebracht. Die Aktie schloss am ersten Tag rund 19 Prozent im Plus. Für die geplanten KI-Börsengänge von OpenAI und Anthropic ist das ein wichtiges Signal.
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Der Rekord-Börsengang von SpaceX bringt auch Musks KI xAI an die Börse – und ebnet den Weg für die Mega-IPOs von OpenAI und Anthropic.
Am Freitag hat SpaceX den grössten Börsengang der Geschichte hingelegt – und nebenbei Elon Musks KI-Firma xAI an die Börse gebracht. Die Aktie schloss am ersten Handelstag rund 19 Prozent im Plus. Für die kommenden KI-Börsengänge von OpenAI und Anthropic ist das ein wichtiges Signal.
Unter dem Kürzel SPCX startete SpaceX am 12. Juni an der Technologiebörse Nasdaq. Ausgegeben wurden die Aktien zu 135 Dollar pro Stück, eingesammelt hat das Unternehmen damit rund 75 Milliarden Dollar – so viel wie kein Börsengang zuvor. Zum Handelsstart sprang der Kurs auf 150 Dollar, in der Spitze auf 168,75 Dollar (plus 25 Prozent), bevor er bei rund 161 Dollar schloss. Damit war SpaceX am ersten Tag knapp 2 Billionen Dollar wert.
Das eigentlich Spannende für KI-Beobachter: Im Februar 2026 hatte SpaceX die KI-Firma xAI komplett übernommen – inklusive des Chatbots Grok, der Plattform X und der riesigen Rechenzentren namens Colossus. Mit dem Börsengang von SpaceX ist also auch xAI an die Börse gekommen. Der Haken: Die KI-Sparte verbrennt Geld. xAI fuhr 2025 einen operativen Verlust von rund 6,4 Milliarden Dollar ein; der gesamte Konzern wies bei 18,67 Milliarden Dollar Umsatz einen Nettoverlust von 4,94 Milliarden Dollar aus. Getragen wird die hohe Bewertung vor allem vom profitablen Satelliten-Internet Starlink.
Warum schauten alle so genau hin? Weil SpaceX der erste grosse Test war, ob Anleger bereit sind, defizitäre KI-Infrastruktur-Firmen mit Spitzenbewertungen zu kaufen. Genau das betrifft die nächsten zwei Kandidaten:
Ein geordneter Start mit knapp 20 Prozent Plus – kein Absturz, aber auch kein Übermut – gilt als bestes Szenario für die ganze Branche.
Direkt spürbar ist SpaceX in der Schweiz vor allem über Starlink, das auch in abgelegenen Alpentälern Internet liefert. Indirekt zählt aber etwas anderes: Mit der KI-Börsenwelle bekommen Anlegerinnen und Anleger weltweit – auch hierzulande – erstmals die Möglichkeit, direkt in reine KI-Infrastruktur zu investieren.
Einordnung: Wenn drei Billionenkonzerne fast gleichzeitig an die Börse drängen, verschiebt das enorm viel Kapital. Das eröffnet Chancen, birgt aber auch das Risiko, eine teuer bewertete Wette auf die KI-Zukunft zu kaufen.