NewsKategorienNewsletter-ArchivÜber uns
AnmeldenKostenlos abonnieren

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

Anthropic überholt OpenAI: 965 Milliarden Dollar Bewertung

Anthropic hat in einer Series-H-Runde 65 Milliarden Dollar eingesammelt – bei einer Bewertung von 965 Milliarden. Damit zieht der Claude-Macher erstmals an OpenAI vorbei.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
31. MAI 2026
1 MIN. LESEZEIT
Skizze zweier wachsender Balken, der rechte überholt den linken, mit kletterndem Roboter in Elektroblau
Dark-Mode-Skizze zweier wachsender Balken mit Roboter in Elektroblau
INHALT
01965 Milliarden – und damit vor OpenAI02Der Umsatz zieht mit03Wette auf einen riesigen Markt
INHALT
01965 Milliarden – und damit vor OpenAI02Der Umsatz zieht mit03Wette auf einen riesigen Markt
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Mit 965 Milliarden Dollar Bewertung ist Anthropic erstmals mehr wert als OpenAI – ein Gradmesser dafür, wie viel Kapital weiter in die KI-Spitze fliesst.

In der Spitze der KI-Branche hat sich das Kräfteverhältnis verschoben. Anthropic, das Unternehmen hinter dem Chatbot Claude, hat am 28. Mai eine Series-H-Finanzierung über 65 Milliarden Dollar abgeschlossen – bei einer Bewertung von 965 Milliarden Dollar nach der Runde.

965 Milliarden – und damit vor OpenAI

Mit dieser Bewertung zieht Anthropic erstmals am langjährigen Rivalen OpenAI vorbei. Getrieben wird das von der stark steigenden Nachfrage von Unternehmen nach den Claude-Modellen.

Der Umsatz zieht mit

Bemerkenswert ist nicht nur die Bewertung, sondern das Tempo beim Umsatz: Anthropics annualisierter Run-Rate – der auf ein Jahr hochgerechnete laufende Umsatz – liegt nach eigenen Angaben inzwischen bei über 30 Milliarden Dollar. Ende 2025 waren es noch rund 9 Milliarden.

Wette auf einen riesigen Markt

Die Zahlen zeigen, dass die Begeisterung der Investoren für die führenden KI-Labore ungebrochen ist – trotz offener Fragen zur Profitabilität und zu den enormen Infrastrukturkosten. Erst wenige Tage zuvor hatte Anthropic mit Claude Opus 4.8 ein neues Spitzenmodell vorgestellt. Die Bewertung von fast einer Billion Dollar ist letztlich eine Wette darauf, dass solche Modelle künftig einen entsprechend grossen Markt bedienen. Für die Schweiz ist Claude über claude.ai und die gängigen Cloud-Plattformen verfügbar.

Quellen

Anthropic – Anthropic raises $65B in Series H funding at $965B post-money valuation↗ EXTERNER LINKCNBC – KI-Wettlauf zwischen OpenAI, Anthropic und Google↗ EXTERNER LINKBuild Fast with AI – Anthropic's $30B round at $900B+ valuation↗ EXTERNER LINK
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Freitag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Handgezeichnete Illustration: Lupe untersucht ein offenes Serverrack (Project Perception), kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Illustration: Lupe untersucht ein offenes Serverrack (Project Perception), kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·19. JULI 2026

«Project Perception»: Microsoft soll günstigen Mythos-Rivalen bauen

Microsoft entwickelt laut einem Bericht von The Information ein KI-Sicherheitstool mit dem Codenamen «Project Perception» – als günstigeren Rivalen zu Anthropics Mythos. Ein Model-Router kombiniert Modelle von Anthropic, OpenAI und Microsoft, um Kosten zu senken. Offiziell bestätigt ist nichts.

Illustration eines Filmschneideraums mit Zelluloidstreifen und Filmspule, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Filmschneideraums mit Zelluloidstreifen und Filmspule, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·18. JULI 2026

Netflix nutzte generative KI in rund 300 Titeln

Im Aktionärsbrief zum zweiten Quartal nennt Netflix erstmals eine Zahl: In rund 300 Titeln steckt 2026 generative KI, der Schwerpunkt liegt in der Postproduktion. Co-CEO Ted Sarandos rechnet vor, wie 17 Minuten einer Doku-Serie doppelt so schnell und zum halben Preis entstanden.

Illustration eines Baukrans, der einen blauen Stahlträger über eine halbfertige Fabrikhalle hebt, daneben ein Saguaro-Kaktus in der Wüste, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Baukrans, der einen blauen Stahlträger über eine halbfertige Fabrikhalle hebt, daneben ein Saguaro-Kaktus in der Wüste, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·17. JULI 2026

TSMC bricht alle Rekorde – und wettet 100 Milliarden auf Arizona

TSMC meldet das fünfte Rekordquartal in Folge – und kündigt 100 Milliarden Dollar zusätzlich für Arizona an. Zwei Drittel des Umsatzes hängen inzwischen am KI-Ausbau. Eine Decke ist nicht in Sicht, aber der erste Riss.

Handgezeichnete Illustration einer Rechenzentrum-Halle mit Pause-Schild, Strommasten und Wassertropfen, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Illustration einer Rechenzentrum-Halle mit Pause-Schild, Strommasten und Wassertropfen, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·16. JULI 2026

New York stoppt neue KI-Rechenzentren – als erster US-Bundesstaat

Gouverneurin Kathy Hochul zieht per Dekret die Notbremse: New York pausiert als erster US-Bundesstaat den Bau neuer Hyperscale-Rechenzentren für bis zu ein Jahr. Der Grund ist der Strom- und Wasserhunger des KI-Booms – und steigende Stromrechnungen für die Bevölkerung.

Handgezeichnete Skizze einer Rechenzentrums-Serverhalle im Bau mit Serverschränken, Kabeln und Kühlrohren, ein Rack blau hervorgehoben, Bauhelm auf einer Kiste.
Handgezeichnete Skizze einer Rechenzentrums-Serverhalle im Bau mit Serverschraenken, Kabeln und Kuehlrohren, ein Rack blau hervorgehoben, Bauhelm auf einer Kiste (Dark)
KI-BUSINESS·15. JULI 2026

Meta pumpt 50 Milliarden in ein einziges Rechenzentrum

Meta baut sein Rechenzentrum Hyperion in Louisiana auf 5 Gigawatt aus und investiert über 50 Milliarden Dollar. In weniger als zwei Jahren hat sich das Preisschild verfünffacht. Das KI-Wettrüsten entscheidet sich zunehmend an Strom, Kühlung und Bauland.

Handgezeichnete Skizze: eine Börsenglocke und ein Stapel HBM-Speichermodule mit blauem Akzent – Symbol für SK Hynix' Nasdaq-Debüt.
Handgezeichnete Skizze: eine Boersenglocke und ein Stapel HBM-Speichermodule mit blauem Akzent.
KI-BUSINESS·12. JULI 2026

SK Hynix legt grössten Auslands-Börsengang aller Zeiten hin

SK Hynix ist am Nasdaq gestartet und hat 26,5 Milliarden Dollar eingenommen – Rekord für ein ausländisches Unternehmen. Der HBM-Weltmarktführer ist der Flaschenhals des KI-Booms.

Mehr aus KI-Business →