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Google Cloud bietet jetzt auch OpenAI-Modelle an

Google Cloud nimmt GPT-6 Astra, GPT-6.1 Sol und GPT-6 Luna in den Model Garden auf, vorerst als private Vorschau für ausgewählte Firmenkunden. Damit gibt es nach Googles Angaben GPT, Claude und Gemini auf einer Plattform. Preise und Regionen nennt Google nicht.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
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22. OKTOBER 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze eines Empfangstresens mit grosser Messingklingel und drei Türen im Hintergrund, an einer Tafel hängen drei Schlüssel; Klingel und Schlüssel leuchten in Blau
Handgezeichnete Skizze eines Empfangstresens mit grosser Messingklingel und drei Türen im Hintergrund, an einer Tafel hängen drei Schlüssel; Klingel und Schlüssel leuchten in Blau
INHALT
01Drei Modelle, eine Rechnung02Was Google zum Datenschutz sagt03Einordnung
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01Drei Modelle, eine Rechnung02Was Google zum Datenschutz sagt03Einordnung
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Abgerechnet wird über eine Google-Rechnung; ob die Modelle in der Schweiz oder der EU verfügbar sind, sagt die Ankündigung nicht und sollte vor dem Einsatz geklärt werden.

Google Cloud bietet seit dem 21. Oktober OpenAI-Modelle an. Damit gibt es auf der Plattform erstmals GPT, Claude und Gemini unter einem Dach, schreibt Google. Der Zugang ist vorerst eine private Vorschau für ausgewählte Firmenkunden.

Drei Modelle, eine Rechnung

Im Model Garden von Google Cloud stehen GPT-6 Astra für anspruchsvolle Aufgaben wie Programmieren und Forschung, GPT-6.1 Sol als günstigere Variante mit ähnlicher Leistung und GPT-6 Luna für schnelle Alltagsarbeit. Abgerechnet wird über den Google Cloud Marketplace: Die Nutzung erscheint auf einer Rechnung und zählt gegen bestehende Cloud-Verpflichtungen. Preise pro Modell nennt Google nicht. Wer mitmachen will, trägt sich in ein Formular ein. Entwickler können ihre Codex-Arbeitsabläufe bereits an Googles Plattform anbinden. Auf Gemini for Business und Google Antigravity sollen die Modelle später folgen.

Was Google zum Datenschutz sagt

Prompts, Kontext und Ausgaben bleiben laut Google im festgelegten Datenbereich des Kunden und werden nicht zum Training genutzt. Die Modelle laufen auf dedizierter Google-Infrastruktur, Anfragen laufen über abgeschottete Gateways. Optionen ohne Datenspeicherung und Confidential Compute nennt Google «bald verfügbar». Regionen, Datenresidenz und die Verfügbarkeit in der Schweiz oder der EU nennt die Ankündigung nicht, das sollten Schweizer Firmen vor einem Einsatz klären.

Einordnung

Dass Google sich als einziger Hyperscaler mit allen drei führenden geschlossenen Modellen bezeichnet, ist Googles eigene Aussage. OpenAI-Modelle laufen laut The Next Web inzwischen auf allen drei grossen US-Clouds, Microsoft bleibt nach Angaben von OpenAI der wichtigste Partner. Analyst Mike Leone sagte laut The Next Web, Gemini müsse nun Kunden gewinnen, während OpenAI direkt daneben stehe. Laut The Next Web erwartet OpenAI, die Modelle in den kommenden Wochen allgemein anzubieten.

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Handgezeichnete Skizze einer runden Torte, aus der ein Stück auf einem Tortenheber zu kleinen Setzlingen gereicht wird; das Stück leuchtet in Blau

Quellen

Google Cloud Blog, 21.10.2026↗ EXTERNER LINKThe Decoder, 21.10.2026↗ EXTERNER LINKThe Next Web, 21.10.2026↗ EXTERNER LINKTechzine, 21.10.2026↗ EXTERNER LINK
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