Google stellt den Gemini Agent vor, der Ziele entgegennimmt und in der Cloud über Stunden bis Tage weiterarbeitet. Coworker agents erhalten ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse. Preise, Termin und Regionen nennt Google nicht, die Schweiz-Verfügbarkeit ist offen.
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Der Gemini Agent bringt Agenten mit eigener Identität in den Firmenalltag, doch Preise, Regionen und Schweizer Start sind offen und viele Angaben stammen von Google.
Google stellt den Gemini Agent vor, einen einzelnen KI-Agenten, der ein Ziel entgegennimmt und fertige Arbeit abliefert. Er startet laut Google Cloud zuerst für Unternehmen, Privatnutzer folgen später. Aktuell läuft er laut 9to5Google in einer privaten Vorschau. Preise, Verfügbarkeitstermin und Regionen nennt Google bisher nicht.
Der Agent läuft laut Google persistent in der Cloud. Aufgaben dürfen Stunden bis Tage dauern, auch wenn dein Gerät geschlossen ist. Er arbeitet in Gmail, Docs, Sheets, Slides, Drive, Chat und Calendar, ausserdem in Microsoft 365, Slack, Jira, Confluence, Salesforce, ServiceNow, BigQuery, Snowflake und über beliebige MCP-Server, wie TechCrunch und 9to5Google berichten. Standardmässig wählt er das passende Modell pro Aufgabe. Du kannst manuell wechseln, zum Start auch auf Claude von Anthropic. Offene und private Modelle sollen folgen.
Neu ist der Ansatz der Coworker agents: Ein Manager beschreibt eine Rolle, etwa Events-Koordination, und Gemini erstellt einen Agenten mit eigenem Workspace-Konto. Das umfasst E-Mail-Adresse, Kalender, Drive und einen Eintrag im Firmenverzeichnis. Laut Google handelt der Agent unter eigener Identität und sieht nur geteilte Inhalte. Seine Aktionen erscheinen im Audit-Trail als seine eigenen, nicht als die eines Menschen. Die Identität ist kryptografisch attestiert.
Alle Aufgaben laufen in einer «Agent Sandbox». Den Datenverkehr führt das «Agent Gateway», das Google als «AI network firewall» beschreibt. Dazu kommen Echtzeit-Ausgabenlimits: Erreicht ein Projekt sein Limit, pausiert der Agent, bis jemand weitermacht. Das ist relevant, weil Agenten Tokens verbrauchen, die der Kunde bezahlt.
Als frühe Tester nennt TechCrunch die Schweizer Sportmarke On, Shopify und PayPal. Versionen für Finanzwesen und Recht sind in der Vorschau, Behörden, Gesundheit und Handel folgen. Pichai nennt über eine Milliarde monatliche Gemini-Nutzer. Fast 90 Prozent der Fortune-100-Firmen nutzen laut ihm Gemini Enterprise. Das sind Herstellerangaben. Die breitere Verfügbarkeit für Workspace-Kunden in ausgewählten Business- und Enterprise-Tarifen soll laut 9to5Google «bald» folgen, ein Datum gibt es nicht.
Ob und ab wann der Gemini Agent in der Schweiz verfügbar ist, ist offen. Auch zu Preisen und Rechenzentrumsregionen fehlen Angaben. Frag beim Anbieter nach, bevor du planst.
Ein Agent mit eigener Identität wirft Fragen auf, die du intern beantworten musst. Welche Personendaten verarbeitet er, wenn er Mails liest und Dokumente bearbeitet? Wie passt das zum Datenschutzgesetz, etwa bei Transparenz und Auskunftsrechten? Und wer trägt die Verantwortung, wenn der Audit-Trail nur den Agenten nennt? Prüfe vorab die Berechtigungen, die Ausgabenlimits und wer einen pausierten Agenten freigibt.
OpenAI rollt GPT-6 für alle ChatGPT-Konten aus, mit der neuen Oberfläche Intelligent UI. Antworten enthalten Schaltflächen, Formulare und Diagramme, die du direkt bedienst. Das Tempo-Versprechen stammt aus internen Messungen. Wir ordnen ein, was das für die Schweiz heisst.