Meta stellt Muse Wonder und Muse Wonder Full vor: grösser als Muse Spark, mit «Active Memory» und 4 Dollar pro Million Input-Tokens. Die Benchmarks stammen von Meta selbst.
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Muse Wonder punktet laut Meta bei Gedächtnis und langen Coding-Aufgaben, alle Leistungswerte sind aber Herstellerangaben. Teste das Modell mit eigenen Aufgaben, bevor du wechselst.
Meta hat am Montag, 12. Oktober, mit Muse Wonder und Muse Wonder Full seine ersten Modelle der obersten Leistungsklasse vorgestellt. Laut Meta sind sie grösser als das bisherige Muse Spark und sollen wichtigen Kontext über dich über viele Gespräche hinweg behalten («Active Memory»). Der API-Preis liegt laut TechCrunch bei 4 Dollar pro Million Input-Tokens. Alle Leistungswerte stammen von Meta selbst und sind unabhängig nicht überprüft.
Meta beschreibt zwei Kernfunktionen. «Active Memory» soll wichtigen Kontext über dich über Gespräche hinweg mitführen. «Active Focus» soll das Modell bei schwierigen Zielen dranbleiben lassen: Es probiert alternative Wege aus, umgeht Blockaden und fragt bei Bedarf nach. Beide Modelle haben laut iClarified ein Kontextfenster von einer Million Token (das ist die Textmenge, die ein Modell auf einmal berücksichtigen kann). Meta nennt im Blog 14 Monate Entwicklungszeit und ein Training im «gigawatt-scale» Prometheus-Rechenzentrum, das laut TechCrunch in Ohio steht.
Muse Wonder ist ab sofort über die Meta Model API und Muse Code verfügbar. Muse Wonder Full gibt es nur für Abonnenten von Muse Code, nicht über die API. Die API kostet laut iClarified 4 Dollar pro Million Input-Tokens, 0,20 Dollar für zwischengespeicherte Input-Tokens und 20 Dollar pro Million Output-Tokens. TechCrunch ordnet das auf dem Niveau von GPT-6 Sol oder Opus 5.5 ein. Die Abos für Muse Code kosten 50 Dollar (Power Usage) beziehungsweise 200 Dollar (Maximum Usage) pro Monat und enthalten Wonder Full. Ob folgen, nennt Meta nicht. Auch zur Verfügbarkeit in der Schweiz und der EU gibt es keine Angaben.
Meta nennt im Blogtext keine Zahlen. Laut iClarified liegt Wonder bei MemoryBench (Metas interne Auswertung) und bei SWE-Marathon (veröffentlichte Ergebnisse für lange Software-Aufgaben) vorn:
TechCrunch schreibt, die Modelle lägen auf dem Niveau von Fable 5.1 und GPT-6 Astra und schlügen sie bei MemoryBench. Es ist das erste Frontier-Modell, seit Alexandr Wang Metas KI-Bereich im August 2025 neu aufgestellt hat. Muse Spark und der Muse-Agent erschienen bisher ohne einen solchen Spitzenwurf.
Der Gedächtnis-Ansatz passt zu persönlichen Assistenten, die dich über Wochen begleiten sollen. Wenn du Modelle per API einsetzt, lohnt sich ein Test mit deinen eigenen Daten. Vergleiche Antwortqualität und Kosten mit deinem aktuellen Modell, bevor du wechselst. Die Preisangaben und Benchmarks sind der Stand vom 12. Oktober.
Meta startet die Enterprise Platform mit Muse-Agent, Business Agent, Muse API und Muse Code. Leiten soll sie CJ Desai, bisher CEO von MongoDB. Preise und Schweiz-Start sind offen, und die jüngste Muse-Sicherheitslücke bleibt eine Vertrauensfrage.