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Meta bringt mit Muse Wonder sein erstes Frontier-Modell

Meta stellt Muse Wonder und Muse Wonder Full vor: grösser als Muse Spark, mit «Active Memory» und 4 Dollar pro Million Input-Tokens. Die Benchmarks stammen von Meta selbst.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
13. OKTOBER 2026
3 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze eines aufgeschlagenen Notizbuchs mit blauem Lesezeichenband, blauen Haftnotizen am Rand, Bleistift und Kaffeetasse
Handgezeichnete Skizze eines aufgeschlagenen Notizbuchs mit blauem Lesezeichenband, blauen Haftnotizen am Rand, Bleistift und Kaffeetasse
INHALT
01Ein Gedächtnis, das dranbleibt02Wer was bekommt – und wie viel es kostet03Benchmarks: Metas eigene Messlatte04Erst mit eigenen Aufgaben testen
INHALT
01Ein Gedächtnis, das dranbleibt02Wer was bekommt – und wie viel es kostet03Benchmarks: Metas eigene Messlatte04Erst mit eigenen Aufgaben testen
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Muse Wonder punktet laut Meta bei Gedächtnis und langen Coding-Aufgaben, alle Leistungswerte sind aber Herstellerangaben. Teste das Modell mit eigenen Aufgaben, bevor du wechselst.

Meta hat am Montag, 12. Oktober, mit Muse Wonder und Muse Wonder Full seine ersten Modelle der obersten Leistungsklasse vorgestellt. Laut Meta sind sie grösser als das bisherige Muse Spark und sollen wichtigen Kontext über dich über viele Gespräche hinweg behalten («Active Memory»). Der API-Preis liegt laut TechCrunch bei 4 Dollar pro Million Input-Tokens. Alle Leistungswerte stammen von Meta selbst und sind unabhängig nicht überprüft.

Ein Gedächtnis, das dranbleibt

Meta beschreibt zwei Kernfunktionen. «Active Memory» soll wichtigen Kontext über dich über Gespräche hinweg mitführen. «Active Focus» soll das Modell bei schwierigen Zielen dranbleiben lassen: Es probiert alternative Wege aus, umgeht Blockaden und fragt bei Bedarf nach. Beide Modelle haben laut iClarified ein Kontextfenster von einer Million Token (das ist die Textmenge, die ein Modell auf einmal berücksichtigen kann). Meta nennt im Blog 14 Monate Entwicklungszeit und ein Training im «gigawatt-scale» Prometheus-Rechenzentrum, das laut TechCrunch in Ohio steht.

Wer was bekommt – und wie viel es kostet

Muse Wonder ist ab sofort über die Meta Model API und Muse Code verfügbar. Muse Wonder Full gibt es nur für Abonnenten von Muse Code, nicht über die API. Die API kostet laut iClarified 4 Dollar pro Million Input-Tokens, 0,20 Dollar für zwischengespeicherte Input-Tokens und 20 Dollar pro Million Output-Tokens. TechCrunch ordnet das auf dem Niveau von GPT-6 Sol oder Opus 5.5 ein. Die Abos für Muse Code kosten 50 Dollar (Power Usage) beziehungsweise 200 Dollar (Maximum Usage) pro Monat und enthalten Wonder Full. Ob folgen, nennt Meta nicht. Auch zur Verfügbarkeit in der Schweiz und der EU gibt es keine Angaben.

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Benchmarks: Metas eigene Messlatte

Meta nennt im Blogtext keine Zahlen. Laut iClarified liegt Wonder bei MemoryBench (Metas interne Auswertung) und bei SWE-Marathon (veröffentlichte Ergebnisse für lange Software-Aufgaben) vorn:

  • MemoryBench: Wonder 85,6 %, Wonder Full 85,5 %, Claude Opus 5.5 81,5 %, GPT-6 Astra 81,4 %
  • SWE-Marathon (lange Software-Aufgaben): Wonder Full 57,5 %, Wonder 53,1 %, Opus 5.5 46,3 %, Astra 42,5 %

TechCrunch schreibt, die Modelle lägen auf dem Niveau von Fable 5.1 und GPT-6 Astra und schlügen sie bei MemoryBench. Es ist das erste Frontier-Modell, seit Alexandr Wang Metas KI-Bereich im August 2025 neu aufgestellt hat. Muse Spark und der Muse-Agent erschienen bisher ohne einen solchen Spitzenwurf.

Erst mit eigenen Aufgaben testen

Der Gedächtnis-Ansatz passt zu persönlichen Assistenten, die dich über Wochen begleiten sollen. Wenn du Modelle per API einsetzt, lohnt sich ein Test mit deinen eigenen Daten. Vergleiche Antwortqualität und Kosten mit deinem aktuellen Modell, bevor du wechselst. Die Preisangaben und Benchmarks sind der Stand vom 12. Oktober.

Quellen

Meta Research: Muse Wonder, 12.10.2026↗ EXTERNER LINKTechCrunch, 12.10.2026↗ EXTERNER LINKiClarified, 12.10.2026↗ EXTERNER LINK
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