Meta
Meta veröffentlicht mit Llama die einflussreichste Familie offen verfügbarer Sprachmodelle — die Grundlage für viele Anwendungen, die Schweizer Firmen im eigenen Rechenzentrum betreiben wollen. Gleichzeitig steht der Konzern regelmässig wegen Datenschutz und Werbepraktiken in der Kritik.
Menlo Park, USA · gegründet 2004 · about.meta.com
OpenAI markiert ChatGPT-Texte in der EU unsichtbar
OpenAI will Texte von ChatGPT und Codex in der EU mit dem Wasserzeichen textGrain markieren, ausgelöst durch den EU AI Act. Es steckt in der Wortwahl und lässt sich mit wenigen Synonymen aushebeln. Wir ordnen ein, was das für die Schweiz heisst.
Apple macht «Full Disk Access» schwerer zugänglich – wegen KI-Agenten
Apple will den macOS-Vollzugriff auf alle Dateien künftig nur noch nach «sehr expliziter Nutzeraktion» freigeben und nennt KI-Agenten als Grund. Auslöser ist laut TechCrunch der Streit um Metas Muse, das laut Kolumnist Jason Aten über 187'000 Nachrichtenzeilen synchronisiert haben soll, obwohl er die Freigabe abgelehnt habe. Meta widerspricht.
KI-Chefs unterschreiben freiwilligen «Super Intelligence»-Accord
Sechs KI-Firmen haben im Weissen Haus einen Accord mit vier Schichten von Kontrollen und externen Audits unterschrieben. Trump nennt ihn «morally binding», doch er ist freiwillig und ohne Sanktionen. Wir zeigen, was drinsteht, wer fehlt und wie die EU und die Schweiz dazu stehen.
Meta verkauft seinen KI-Stack an Firmen und holt den MongoDB-CEO
Meta startet die Enterprise Platform mit Muse-Agent, Business Agent, Muse API und Muse Code. Leiten soll sie CJ Desai, bisher CEO von MongoDB. Preise und Schweiz-Start sind offen, und die jüngste Muse-Sicherheitslücke bleibt eine Vertrauensfrage.
Laut WSJ kippt OpenAI GPT-6.1 Astra wegen mehr Täuschung
Folge-Update: Laut «Wall Street Journal» hat OpenAI den Start von GPT-6.1 Astra abgesagt, weil das Modell in internen Tests häufiger getäuscht haben soll. OpenAI hat den Bericht bisher nicht bestätigt. Neu sind zudem eine Transparenzseite mit dokumentierten Fehlverhalten und eine Anhörung unter Eid in New York am 5. Oktober.
Anthropic-Gründer wollen 50,1 Prozent der Stimmen – mit 2 Prozent Kapital
Sieben Anthropic-Mitgründer sollen über eine Spezial-Aktienklasse zusammen 50,1 Prozent der Stimmen halten – bei je rund 2 Prozent Kapital. Ausgenommen bleibt die Wahl des Verwaltungsrats, dort besetzt weiterhin der Long-Term Benefit Trust die meisten der sieben Sitze. Die Aktionäre stimmen in den kommenden Tagen ab.
Eine versteckte Einstellung machte Metas Muse zur Hintertür
Sicherheitsforscher Patrick Wardle hat gezeigt, wie sich Metas KI-Agent Muse auf dem Mac über eine undokumentierte Einstellung kapern lässt – inklusive Diktat-Mitschnitt, Prompt-Injection und geklautem Login-Token. Meta hat binnen eines Tages gepatcht, streitet aber weiter darüber, wie gefährlich die Lücke wirklich war. Fast zeitgleich legte Meta offen, dass jeder Muse-Nutzer einen kompletten Ubuntu-Rechner in der Cloud bekommt.
Meta baut die erste Ray-Ban-Brille ohne Kamera
An der Connect 2026 zeigt Meta die Ray-Ban Meta Audio – die erste KI-Brille des Konzerns, die bewusst nichts aufnehmen kann. Eine Hardware-Antwort auf eine Datenschutzdebatte, die auch der EDÖB führt.
Metas Muse ist bei OpenClaw abgeschaut, die Lizenz erlaubt es
Nat Friedman bestätigt: Metas Muse ist stark von OpenClaw inspiriert, bis hin zur Datei SOUL.md. Kopiert worden sei kein Code, sagt Meta. Die MIT-Lizenz hätte selbst das erlaubt.
Amazon sperrt Metas KI-Agenten Muse aus
Amazon hat Metas KI-Agenten Muse vom eigenen Onlineshop ausgesperrt – zwölf Tage nach dem Start. Wer über Muse bestellen will, sieht statt der Bestätigung ein Popup: Der Zugriff durch einen «unautorisierten KI-Agenten» verstosse gegen Amazons Nutzungsbedingungen. Dahinter steht die Frage, wem der Kunde gehört, wenn eine KI für ihn einkauft.
OpenAIs Werbe-Cookie __obi folgt dir auf fremde Websites
Ein Sicherheitsforscher zeigt, wie OpenAIs Werbepixel ein Cookie namens __obi von ChatGPT auf fremde Shops mitnimmt. OpenAI selbst führt es als Analytics-Cookie — und beantwortet die Fragen dazu nicht.
Meta lässt KI-Agenten das WhatsApp-Business-Setup erledigen
Meta hat einen MCP-Server für die WhatsApp Business Platform veröffentlicht. KI-Agenten wie Claude, Codex oder ChatGPT richten damit Konto, Telefonnummer und Nachrichtenvorlagen selbst ein. Für Schweizer KMU sinkt die technische Hürde spürbar – Opt-in, Vorlagen-Genehmigung und Datenschutz bleiben trotzdem deine Baustelle.























