Meta

Meta veröffentlicht mit Llama die einflussreichste Familie offen verfügbarer Sprachmodelle — die Grundlage für viele Anwendungen, die Schweizer Firmen im eigenen Rechenzentrum betreiben wollen. Gleichzeitig steht der Konzern regelmässig wegen Datenschutz und Werbepraktiken in der Kritik.

Menlo Park, USA · gegründet 2004 · about.meta.com

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Handgezeichnete Skizze einer Druckerei mit Stapeln identischer Bogen, einer davon blau hervorgehoben, kinewsletter.ch Stil
Nur für Abonnenten·KI-FORSCHUNG·22. AUGUST 2026

Ein Drittel oder ein Zehntel? Beide Zahlen stimmen

Das Pew Research Center hat 490'000 Webseiten auf KI-Spuren untersucht. Die eine Hälfte der Presse titelt «ein Drittel des Webs», die andere «zehn Prozent». Beide zitieren dieselbe Studie – und beide haben recht. Der Unterschied liegt in einem einzigen Filter.

Illustration einer Schultasche auf einem Holzpult mit Handglocke und Kreide, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·19. AUGUST 2026

Luzern will den KI-Wildwuchs an den Schulen beenden

Eine einheitliche KI-Plattform für die städtischen Volksschulen: fobizz, für rund 45'000 Franken pro Jahr. Schluss mit privaten ChatGPT-Accounts.

Illustration eines leeren Serverracks neben einer Versandkiste mit Silizium-Wafer, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·19. AUGUST 2026

Chip-Startup Etched: 21 Milliarden nach dem ersten Rack

Etched hat 700 Millionen Dollar zu einer Bewertung von 21 Milliarden aufgenommen — 26 Tage nach der letzten Runde. Der erste belieferte Kunde ist zugleich der Leadinvestor.

Illustration von Schreibtisch mit offenem Heft, Bleistift, Vorhängeschloss und blauer Sanduhr, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·19. AUGUST 2026

OpenAI startet ChatGPT for Teens – auch für Schweizer Familien

OpenAI hat eine eigene ChatGPT-Version für 13- bis 17-Jährige lanciert: strengere Inhaltsgrenzen, ein Lernmodus mit Leitfragen statt Fertiglösungen und Ruhezeiten, die Eltern setzen können. Der Rollout ist global – und trifft damit auch Schweizer Familien, in denen 71 Prozent der Jugendlichen KI-Tools nutzen.

Illustration einer Waage zwischen zwei Gesetzesdossiers in einem Kuppelsaal, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·15. AUGUST 2026

Zwei Gesetze für KI: Der Bundesrat verspricht Koordination

Die Schweiz schreibt gleich zwei Gesetze, die generative KI betreffen: ein Plattformgesetz beim UVEK und eine KI-Regulierung beim EJPD. Nationalrätin Isabelle Chappuis warnte, generative KI könnte dazwischen durchfallen. Der Bundesrat antwortet – und nennt Ende 2026 als nächsten Meilenstein.

Illustration eines Streaming-Setups mit Mikrofon und Wandpaneel voller Kippschalter, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·13. AUGUST 2026

Twitch trainiert Amazons KI mit deinen Streams – Opt-out gut versteckt

Twitch lässt Amazon seine generativen KI-Modelle mit Streams, VODs, Clips und Chats trainieren – bei allen Konten standardmässig eingeschaltet. Seit dem 12. August 2026 gibt es einen Schalter dagegen, tief in den Sicherheitseinstellungen. Warum das kein Versehen ist und was Schweizer Streamer davon haben, ihn umzulegen.

Illustration eines offenen Drehkreuzes in einem Fitnessstudio, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·11. AUGUST 2026

Er wollte einen Kursplatz – sein KI-Agent hackte das Buchungssystem

Ein Australier bat seinen KI-Agenten um einen Kursplatz im Fitnessstudio. Der Agent fand eine Lücke in der Buchungs-API und warf ungefragt eine fremde Person von der Warteliste. Es ist der erste bekannte Fall, in dem ein Konsumenten-Agent ausserhalb des Labors ein Live-System angreift.

Illustration eines offenen Vorhängeschlosses vor einem offenen PC-Gehäuse mit Grafikkarte, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·11. AUGUST 2026

Muse Glimmer: Meta öffnet 30-Milliarden-Modell unter Apache 2.0

Meta Superintelligence Labs hat am 10. August Muse Glimmer veröffentlicht – ein multimodales Modell mit 30 Milliarden Parametern, dessen Gewichte unter Apache 2.0 frei verfügbar sind. Quantisiert läuft es auf einer einzelnen Consumer-Grafikkarte. Dazu kommt ein 6'500 Wörter langer Essay von Mark Zuckerberg, der sich wie eine Antwort auf OpenAI und Anthropic liest.

Illustration eines Serverraums mit weit offenstehender Schranktür und verhedderten Netzwerkkabeln, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·10. AUGUST 2026

Hinter allen drei Rogue-KI-Vorfällen steckt dasselbe kleine Startup

Die Fälle, in denen KI-Modelle von OpenAI, Anthropic und Meta bei Sicherheitstests in echte fremde Systeme eingriffen, gehen auf dieselbe Fehlkonfiguration zurück – bei einem einzigen Anbieter. Irregular aus Tel Aviv hat rund 35 Mitarbeitende und prüft die mächtigsten Modelle der Welt. Das wirft eine Frage auf, die bisher kaum jemand stellt.

Illustration eines Rundfunkarchivs mit Tonbandmaschine und geschlossenem Gittertor, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·10. AUGUST 2026

SRG blockiert KI-Crawler und will ihr Archiv für Apertus öffnen

Seit August weist die SRG auf srf.ch, rts.ch und rtr.ch über 20 KI-Trainingsbots ab — Live-Abrufe für KI-Antworten bleiben ausdrücklich erlaubt. Gleichzeitig verhandelt sie mit ETH Zürich und EPFL darüber, ihr Archiv mit rund 2 Millionen Stunden Radio- und TV-Material dem offenen Schweizer Modell Apertus zu überlassen. Andere Medienhäuser lassen sich ihre Archive für zweistellige Millionenbeträge abkaufen.

Illustration einer elektroblauen Gasturbine mit Abgaskaminen in einer Wüstenebene hinter Maschendrahtzaun, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·9. AUGUST 2026

Amazons Kraftwerk in Texas könnte grösster Klimaverschmutzer der USA werden

Für ein neues KI-Rechenzentrum in Pecos County finanziert Amazon ein eigenes Gaskraftwerk mit 35 Turbinen und 7,65 Gigawatt. Die Bewilligung erlaubt 33 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr – mehr als jedes andere Kraftwerk der USA. Am Netto-Null-Versprechen für 2040 hält der Konzern trotzdem fest.

Illustration einer elektroblauen Silizium-Wafer-Scheibe auf einer Werkbank unter einer Lupenlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·9. AUGUST 2026

AMD kauft Taalas – KI-Modelle direkt ins Silizium gebrannt

AMD übernimmt das Toronto-Startup Taalas, das KI-Modelle direkt ins Silizium brennt, statt sie auf flexibler Hardware laufen zu lassen. Ein Testchip lieferte Llama 3.1 8B mit 16'960 Token pro Sekunde und Nutzer aus – ein Vielfaches konkurrierender Hardware. Der Preis dafür: Jeder Chip kann nur genau ein Modell.