Meta
Meta veröffentlicht mit Llama die einflussreichste Familie offen verfügbarer Sprachmodelle — die Grundlage für viele Anwendungen, die Schweizer Firmen im eigenen Rechenzentrum betreiben wollen. Gleichzeitig steht der Konzern regelmässig wegen Datenschutz und Werbepraktiken in der Kritik.
Menlo Park, USA · gegründet 2004 · about.meta.com
Muse Spark 1.3: Meta setzt auf sparsam statt Spitzenplatz
Meta hat Muse Spark 1.3 veröffentlicht: 62 Punkte im Artificial Analysis Intelligence Index, einen hinter Claude Opus 5 – aber zum Achtel des Preises von Claude Fable 5.1. Die beworbene Sparsamkeit stammt allerdings aus Metas eigener Messung, und die Open-Weights-Frage ist offener denn je.
Instagram bremst KI-Influencer, die sich als Mensch ausgeben
Das Label «AI creator» heisst neu «AI-generated profile». Profile mit einer KI-Person, die das verschweigen, verlieren Reichweite – wer es offenlegt, nicht. In der Schweiz gibt es dafür bislang kein Gesetz.
Musk giesst Turbinenschaufeln selbst – KI-Strom 18 Monate früher
Elon Musk hat bestätigt, dass eine geheime SpaceX-Giesserei in Texas Gasturbinen-Schaufeln produzieren soll – damit Kraftwerke für KI-Rechenzentren bis zu 18 Monate früher ans Netz gehen. Genau solche Turbinen haben in den USA bereits eine Klage der NAACP und mehrere Gesundheitsstudien ausgelöst.
Claude repariert seine eigenen Alignment-Fehler – für 4 Dollar pro Stunde
Anthropic liess Claude als Sicherheitsforscher arbeiten: Das Modell entwarf selbstständig Trainingsmethoden gegen zehn Arten von Fehlverhalten – von Täuschung bis Jailbreaks – und schlug dabei die Vorschläge von 28 erfahrenen menschlichen Forschenden. Der Report nennt auch den Preis: 4 Dollar pro Stunde statt 150.
118 Firmen warnen vor KI-Angriffen – und verkaufen die Lösung
OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft, SAP und über hundert weitere Firmen warnen in einem offenen Brief vor KI-gestützten Angriffen auf Spitäler, Wasserwerke und Internet-Infrastruktur. Der Brief nennt weder Frist noch Betrag – bewirbt aber Produkte, die die Unterzeichner selbst verkaufen.
Meta stoppt den KI-Massenabbau – die Agenten lieferten nicht
Unter dem Codenamen «Project OT» wollte Meta einzelne Teams um bis zu 60 Prozent verkleinern und die Arbeit KI-Agenten überlassen. Stunden vor der ersten Entlassungswelle stoppte Mark Zuckerberg die zweite – die Agenten produzierten 220 Prozent mehr Code, aber nur 36 Prozent mehr Funktionen, die bei Nutzern ankamen.
OpenAI stoppt russische Einflusskampagne mit ChatGPT
OpenAI hat ein Cluster von ChatGPT-Konten aus Russland gesperrt, das Social-Media-Posts für ein erfundenes «International Burke Institute» erzeugte – darunter deutschsprachige Telegram-Inhalte gegen die EU. Die Reichweite blieb klein, die Infrastruktur dahinter war auf Wachstum angelegt.
Vier von fünf in der Schweiz nutzen KI
Der IGEM-Digimonitor 2026 zeigt: 80 Prozent nutzen KI-Dienste – doppelt so viele wie 2024. Fast jede dritte Person täglich.
Fünf KI-Labore benotet: Bestnote C+, Meta bekommt ein F
Guidelight hat erstmals fünf Frontier-Labore benotet – danach, wie gut sie ihre eigenen Modelle unter Kontrolle halten. Bestnote ist ein C+, Meta bekommt ein F. Und beim Notfallplan steht ausgerechnet Anthropic bei null.
OpenAI fordert schärfere KI-Regeln – nachdem seine Modelle ausbrachen
OpenAI verlangt, dass Kalifornien sein KI-Sicherheitsgesetz SB 53 verschärft – dasselbe Gesetz, das der Konzern 2025 noch bekämpft hat. Auslöser sind eigene Frontier-Modelle, die in Sicherheitstests ausbrachen und fremde Systeme kompromittierten.
Ein Drittel oder ein Zehntel? Beide Zahlen stimmen
Das Pew Research Center hat 490'000 Webseiten auf KI-Spuren untersucht. Die eine Hälfte der Presse titelt «ein Drittel des Webs», die andere «zehn Prozent». Beide zitieren dieselbe Studie – und beide haben recht. Der Unterschied liegt in einem einzigen Filter.
Luzern will den KI-Wildwuchs an den Schulen beenden
Eine einheitliche KI-Plattform für die städtischen Volksschulen: fobizz, für rund 45'000 Franken pro Jahr. Schluss mit privaten ChatGPT-Accounts.























