Google zeigt Pixel 11, Pixel Watch 5 und Pixel Tag. Die grösste Neuerung ist die KI-Schicht Gemini Intelligence – vieles startet aber nur in den USA.
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Google verkauft mit dem Pixel 11 keine neue Hardware, sondern eine KI-Schicht, die über Apps hinweg mitliest und Aufgaben selbst erledigt. In der Schweiz kostet das Gerät 899 Franken — ein relevanter Teil der beworbenen Gemini-Funktionen startet aber nur in den USA und Japan oder ausschliesslich auf Englisch, den Pixel Tag gibt es hier gar nicht.
Google hat am 12. August 2026 die Pixel-11-Serie, die Pixel Watch 5 und den Tracker Pixel Tag vorgestellt. An der Hardware ändert sich wenig – die eigentliche Neuerung ist eine KI-Schicht namens Gemini Intelligence, für die Google die Geräte laut eigenem Blogpost ausdrücklich gebaut hat: Sie denkt über Apps hinweg mit und erledigt Aufgaben selbstständig. Vorbestellbar sind die Geräte ab sofort, im Handel ab dem 20. August. Das Pixel 11 kostet in der Schweiz 899 Franken.
Google beschreibt das Pixel 11 nicht mehr als Telefon mit KI-Funktionen, sondern als Gerät, das «für Gemini Intelligence» gebaut ist. Konkret heisst das: Gemini erledigt mehrstufige Aufgaben in inzwischen über 40 Apps und ruft auf Wunsch selbst in einem Restaurant an, um einen Tisch zu reservieren. Laut TechCrunch bleiben die weitergehenden Agentenfunktionen – Lebensmittel bestellen, Fahrten buchen, Kaffee holen – vorerst Nutzern in den USA vorbehalten.
Dazu kommt eine proaktive Ebene, die bisher «Magic Cue» hiess und neu Proactive Assistance heisst: Schreibst du gerade übers Abendessen, schlägt dir das Telefon von sich aus die Reservation vor. Genau hier wird es aus Datenschutzsicht interessant – ein Assistent, der im richtigen Moment den richtigen Vorschlag macht, muss mitbekommen, was du gerade tust. Google beruft sich dagegen auf einen Bericht von Counterpoint Research, wonach Pixel den besten Privatsphäre-Schutz aller getesteten KI-Telefone biete. Im Kleingedruckten steht allerdings, dass Google diese Studie selbst in Auftrag gegeben hat.
Die Pro-Modelle bekommen «HiLight»: einen Kranz kleiner LEDs rund um den Kamerablitz. Liegt das Telefon mit dem Display nach unten, signalisiert der Ring in verschiedenen Mustern, ob Gemini gerade zuhört, verarbeitet oder antwortet. Das ist der bemerkenswerteste Teil der Hardware – der Versuch, KI-Aktivität physisch sichtbar zu machen, ohne dass du das Gerät umdrehen musst. Beim günstigeren Pixel 11 fehlt der Ring.
Für dich als Schweizer Käufer steht das Wichtigste in den Fussnoten. Wie watson berichtet, starten mehrere Gemini-Intelligence-Funktionen zunächst nur in den USA und Japan oder ausschliesslich auf Englisch; die neue Gebärdensprach-Eingabe verlangt vorerst eine englische Tastatursprache. Den Pixel Tag gibt es hierzulande zum Start gar nicht.
Die Schweizer Preise: Pixel 11 ab 899 Franken, Pixel 11 Pro ab 1049 Franken, das faltbare Pixel 11 Pro Fold ab 1799 Franken; die Pixel Watch 5 startet bei 369 Franken. Wer wegen der KI kauft, prüft also besser vorher, was davon auf einem Schweizer Gerät in deutscher Sprache überhaupt ankommt.
OpenAI baut eine zweite Preisstufe in ChatGPT Business ein: Premium Seats für 125 US-Dollar pro Nutzer und Monat, 100 Dollar bei Jahresabrechnung. Dafür gibt es fünfmal mehr Nutzung und kein Fünf-Stunden-Limit mehr; die Standard-Plätze bleiben bei 25 Dollar. Für ein KMU mit zehn Plätzen heisst das je nach Mischung bis zu 80 Prozent höhere Kosten – und die Frage, wer den teuren Platz wirklich braucht.