OpenAI hat ChatGPT Voice aufgewertet: Die Sprachfunktion kann erstmals Plugins wie Mail, Kalender und Slack nutzen und läuft auf den GPT-6-Modellen Astra, Sol und Luna. Neu funktioniert Voice auch in ChatGPT Work auf Web und Mobile, wo per Sprache Dokumente, Präsentationen und Tabellen entstehen.
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Sprachassistenten können jetzt nicht mehr nur reden, sondern handeln. Für Schweizer KMU heisst das: Die Anbindung von Mail und Kalender ist keine Nutzerentscheidung, sondern eine Entra-Admin-Entscheidung, die tenant-weit gilt.
OpenAI hat ChatGPT Voice am 23. September 2026 aufgewertet: Die Sprachfunktion kann erstmals Plugins und verbundene Apps nutzen, darunter Mail, Kalender und Slack, und läuft auf den GPT-6-Modellen Astra, Sol und Luna. Laut OpenAIs Release Notes funktioniert das auf Web, iOS und Android, zusätzlich ist Voice neu in «ChatGPT Work» auf Web und Mobile verfügbar. Damit wird aus dem Gesprächspartner ein Assistent, der tatsächlich etwas erledigt.
Bisher konnte Voice reden, aber nicht handeln. Jetzt kannst du im Gespräch einen freien Termin suchen und eintragen lassen, deine Mail nach einer bestimmten Nachricht durchsuchen oder prüfen, ob jemand geantwortet hat. OpenAI zeigt im Demo-Video auch das Aufspüren doppelter Abbuchungen in Finanz-Apps.
Am Handy kommt eine zweite Ebene dazu: Plus- und Pro-Nutzer erreichen über den «Work»-Tab gemäss TechCrunch agentische Aufgaben, etwa ein Dokument erstellen, eine Mail entwerfen oder Slack-Nachrichten zusammenfassen. Free- und Go-Nutzer bleiben im Chat und arbeiten dort mit den Plugins, die ihr Plan hergibt. Ein Detail lohnt den zweiten Blick: Beendest du einen Voice-Anruf in Work, läuft eine unfertige Aufgabe im Text weiter.
Die Sprechzeit ist knapp bemessen. Plus-Abonnenten haben laut OpenAI pro rollende 24 Stunden drei Stunden mit dem Sprachmodell GPT-Live-1. Pro für 100 US-Dollar im Monat kommt auf 15 Stunden, Pro für 200 US-Dollar auf unbegrenzte Nutzung. Wer Voice also als Dauerbegleiter im Arbeitsalltag plant, trifft im Plus-Abo schneller eine Grenze als gedacht.
Für Schweizer KMU ist die Anbindung keine Nutzerentscheidung. Verbindest du Outlook-Mail und -Kalender, verlangt OpenAI Microsoft-Graph-Berechtigungen wie , und , die ein Microsoft-Entra-Administrator organisationsweit freigeben muss. Der Bestätigungsdialog kennt dabei keine Häkchen pro Einzelberechtigung: ganz oder gar nicht.
Mail.ReadMail.SendCalendars.ReadWriteZweiter Punkt: In privaten Plänen können Daten aus verbundenen Apps fürs Modelltraining genutzt werden, sofern «Improve the model for everyone» eingeschaltet ist. In Business-, Enterprise- und Edu-Workspaces passiert das standardmässig nicht. Audioaufnahmen bleiben 30 Tage gespeichert.
Immerhin hat OpenAI eine Bremse eingebaut: Braucht eine Aktion deine Freigabe, musst du sie auf dem Bildschirm bestätigen. Gesprochene Zustimmung zählt nicht. Genau dort verläuft die Grenze zwischen freihändig und unkontrolliert.

YouTube hat an seinem Jahresevent Made on YouTube die Custom Feeds vorgestellt: Du beschreibst in eigenen Worten, was du sehen willst, und Gemini baut daraus einen eigenen Tab auf deiner Startseite. Start ist vorerst in den USA – für die Schweiz nennt YouTube kein Datum.