YouTube hat an seinem Jahresevent Made on YouTube die Custom Feeds vorgestellt: Du beschreibst in eigenen Worten, was du sehen willst, und Gemini baut daraus einen eigenen Tab auf deiner Startseite. Start ist vorerst in den USA – für die Schweiz nennt YouTube kein Datum.
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Custom Feeds machen die YouTube-Startseite erstmals per Prompt steuerbar – aber vorerst nur für Nutzer in den USA. Für die Schweiz gibt es weder einen Termin noch eine Zusage.
title: "YouTube lässt dich deinen Algorithmus selbst bauen" slug: "youtube-custom-feeds-eigener-algorithmus" category: "KI-Tools" type: "Standard-News" newsDate: "2026-09-23" preview: "YouTube hat an seinem Jahresevent Made on YouTube die Custom Feeds vorgestellt: Du beschreibst in eigenen Worten, was du sehen willst, und Gemini baut daraus einen eigenen Tab auf deiner Startseite. Start ist vorerst in den USA – für die Schweiz nennt YouTube kein Datum." takeaway: "Custom Feeds machen die YouTube-Startseite erstmals per Prompt steuerbar – aber vorerst nur für Nutzer in den USA. Für die Schweiz gibt es weder einen Termin noch eine Zusage."
YouTube hat am 23. September 2026 an seinem Jahresevent Made on YouTube in New York die Custom Feeds vorgestellt: Du tippst in eigenen Worten ein, was du sehen willst, und Googles KI-Modell Gemini baut daraus einen eigenen Tab auf deiner Startseite. Laut YouTubes offiziellem Blog startet die Funktion zuerst für Nutzer in den USA – auf Web, Mobile und TV. Ein Datum für die Schweiz nennt das Unternehmen nicht.
So konkret darfst du dich tatsächlich ausdrücken – das Beispiel stammt wörtlich aus YouTubes Ankündigung, ein zweites lautet «neue DIY-Creator». Weil Gemini die Anfrage interpretiert, darf sie ausführlich sein: Thema, Stimmung, Anlass und auch das, was du ausdrücklich nicht sehen willst. Mehrere Feeds lassen sich parallel speichern, und der gewohnte Empfehlungs-Feed bleibt daneben bestehen.
Der Anlass für das Ganze ist schlicht Masse: Über 20 Milliarden Videos lägen im YouTube-Katalog, sagte Emily Moxley, VP Product Management für Viewer AI, gemäss TechCrunch vor Journalisten.
Und genau da liegt der Haken für dich. Die offizielle Ankündigung nennt ausdrücklich nur Nutzer in den USA, ohne festes Startdatum. TechCrunch berichtet, dass die Mehrfach-Feeds ab nächstem Monat auf Web und Mobile ausrollen – ebenfalls ohne weitere Länder. Ob und wann Custom Feeds in der Schweiz erscheinen, hat YouTube bisher offengelassen.
Für Creator kommt ein zweites Paket: Das YouTube Studio gibt neu Feedback zu unveröffentlichten Entwürfen – zu Tempo, Struktur und Erzählweise –, generiert Thumbnails im Stil des Kanals und spielt bei dynamischen Thumbnails drei Varianten an unterschiedliche Publikumssegmente aus. Bald lassen sich auch bis zu drei Schnittfassungen gegeneinander testen. Wie gut das ankommt, zeigt eine Zahl aus YouTubes Blog: Seit dem offiziellen Start 2024 haben Creator über 40 Millionen A/B-Experimente zu Titeln und Vorschaubildern laufen lassen. Dazu kommen Gemini als Chat-Schnittassistent in Shorts und der Create-App, eine optionale KI-Kommentarmoderation im Test sowie Stimmerkennung als Ergänzung zur Gesichtserkennung gegen Deepfakes.
Für diese Studio-Werkzeuge nennt YouTube keine Länderliste – weder eine Einschränkung noch eine Zusage für die Schweiz. Dass der Bedarf da ist, belegt YouTubes erster GenAI-Trendreport: 72 % der US-Videoposter zwischen 14 und 44 haben im vergangenen Jahr bereits KI beim Erstellen oder Schneiden eingesetzt. Und die Richtung ist auch für Schweizer Kanäle interessant: Wenn Zuschauer ihre Absicht künftig ausformulieren statt nur zu klicken, dürften spitze, thematisch klar erkennbare Kanäle leichter gefunden werden – auch aus einem kleinen Markt.
OpenAI hat ChatGPT Voice aufgewertet: Die Sprachfunktion kann erstmals Plugins wie Mail, Kalender und Slack nutzen und läuft auf den GPT-6-Modellen Astra, Sol und Luna. Neu funktioniert Voice auch in ChatGPT Work auf Web und Mobile, wo per Sprache Dokumente, Präsentationen und Tabellen entstehen.