Hugging Face
Hugging Face ist die zentrale Plattform für offene Modelle und Datensätze — und damit für jedes Schweizer Team, das KI selbst betreiben statt einkaufen will, der erste Anlaufpunkt. Wir berichten über Plattform, Sicherheitsvorfälle und die offene Modelllandschaft.
New York, USA · gegründet 2016 · huggingface.co
OpenAI ruft die AGI-Ära aus – mit GPT-6 Astra
OpenAI hat GPT-6 Astra veröffentlicht. Präsident Greg Brockman spricht vom «generationellen Sprung» und beendet das Briefing mit «Welcome to the AGI era».
OpenAI baut Not-Aus-Funktionen – auf Druck des Kongresses
OpenAI sagt automatische Abschaltfunktionen zu – erst auf Druck des Kongresses und ohne die verlangten Logs. Was ein Not-Aus technisch bedeutet.
OpenAI bremst Astra – erstmals «kritische» Cyber-Stufe erreicht
OpenAI stuft sein Modell Astra als erstes in die höchste Cyber-Risikoklasse ein und drosselt den Zugang.
GLM-5.3 ist offen – aber die MIT-Lizenz ist weg
Z.ai hat die Gewichte seines 753-Milliarden-Parameter-Flaggschiffs GLM-5.3 freigegeben – zwei Wochen verspätet und erstmals nicht unter MIT. Die neue Hauslizenz verpflichtet Model-as-a-Service-Anbieter ab 10 Milliarden Dollar Umsatz zu einer Sicherheitsprüfung durch Z.ai. Für alle anderen bleibt das Modell frei – die eigentliche Hürde sind die 810 Gigabyte Speicher, die es braucht.
Anthropic lässt KI-Agenten Laborgeräte steuern – vorerst nur auf Einladung
Anthropic hat den Model Hardware Standard als Research Preview gestartet – eine Spezifikation, mit der KI-Agenten Mikroskope, Pipettierroboter und Roboterarme gleichzeitig bedienen. Erste Partner hängten ihre Geräte in acht Stunden statt mehreren Wochen zusammen. Open Source ist angekündigt, bisher gibt es nur eine Warteliste.
118 Firmen warnen vor KI-Angriffen – und verkaufen die Lösung
OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft, SAP und über hundert weitere Firmen warnen in einem offenen Brief vor KI-gestützten Angriffen auf Spitäler, Wasserwerke und Internet-Infrastruktur. Der Brief nennt weder Frist noch Betrag – bewirbt aber Produkte, die die Unterzeichner selbst verkaufen.
Chinas GLM-5.3-Flash läuft ohne Nvidia – und trägt MIT-Lizenz
Z.ai hat GLM-5.3-Flash freigegeben: 320 Milliarden Parameter unter MIT-Lizenz, drei Punkte hinter dem grossen Schwestermodell – zum Siebtel des Preises. Die ganze Testphase lief auf chinesischen Chips. Was daran belegt ist und was nicht.
Nvidia soll Hugging Face für 12,9 Milliarden kaufen
Laut einem Bericht des Fachdienstes The Information hat Nvidia zugestimmt, die Open-Source-Plattform Hugging Face für 12,9 Milliarden Dollar zu übernehmen – rund das 86-Fache des Jahresumsatzes. Bestätigt ist davon nichts: Beide Firmen schweigen, und ein zweiter Bericht spricht von Gesprächen ohne unterschriebenen Vertrag. Für die Schweiz zählt der Fall, weil Apertus auf Nvidia-Chips trainiert wurde und über Hugging Face verteilt wird.
IBM gibt Granite 4.2 frei – ohne Lizenzhaken
IBM veröffentlicht Granite 4.2 in den Grössen 3B, 8B und 30B unter Apache 2.0 – frei herunterladbar, feintunebar, produktiv einsetzbar. Klein genug fürs eigene Rechenzentrum.
Alibaba zeigt die Qwen4-Architektur – zum Zwölftel-Preis
Alibabas Qwen-Team hat Qwen3.8-Flash-Next veröffentlicht – ein Modell mit offenen Gewichten, das die Architektur des kommenden Qwen4 vorwegnimmt. 125 Milliarden Parameter, davon nur 6 Milliarden aktiv pro Token, und ein API-Preis von 0.16 Dollar pro Million Eingabe-Tokens: rund ein Zwölftel dessen, was Alibabas eigenes Flaggschiff kostet.
OpenAI legt offen, wie seine Agenten Hugging Face hackten
OpenAI hat den offiziellen technischen Report zum Hugging-Face-Vorfall publiziert – 38 Seiten, die erstmals die vollständige Kausalkette zeigen. Der unbequemste Befund: Die Firma bemerkte den Einbruch erst eine Woche später.
Hugging Face soll Verkauf prüfen – 13 Milliarden im Raum
Laut einem Exklusivbericht von Business Insider soll Hugging Face Übernahmeinteresse ab 13 Milliarden Dollar erhalten haben – fast das Dreifache der letzten bekannten Bewertung. Bestätigt ist davon nichts: Alle Meldungen gehen auf dieselbe Quelle zurück, das Unternehmen schweigt. Für die Schweiz ist die Frage trotzdem relevant, denn Apertus von ETH, EPFL und CSCS wird über Hugging Face verteilt.























