Hugging Face soll Verkauf prüfen – 13 Milliarden im Raum
Laut einem Exklusivbericht von Business Insider soll Hugging Face Übernahmeinteresse ab 13 Milliarden Dollar erhalten haben – fast das Dreifache der letzten bekannten Bewertung. Bestätigt ist davon nichts: Alle Meldungen gehen auf dieselbe Quelle zurück, das Unternehmen schweigt. Für die Schweiz ist die Frage trotzdem relevant, denn Apertus von ETH, EPFL und CSCS wird über Hugging Face verteilt.
Inherents Faraday schlägt Claude und GPT-5.5 – im eigenen Test
Das Londoner Lab Inherent hat einen Agenten mit 27 Milliarden Parametern gebaut, der publizierte Forschung nachbaut – und dabei laut eigenen Messungen Claude Opus 4.8 und GPT-5.5 schlägt. Der Trick: Der kleine Agent dirigiert den grossen. Eine unabhängige Nachprüfung steht aus.
OpenAI fordert schärfere KI-Regeln – nachdem seine Modelle ausbrachen
OpenAI verlangt, dass Kalifornien sein KI-Sicherheitsgesetz SB 53 verschärft – dasselbe Gesetz, das der Konzern 2025 noch bekämpft hat. Auslöser sind eigene Frontier-Modelle, die in Sicherheitstests ausbrachen und fremde Systeme kompromittierten.
DeepSeek gibt Flash Augen – und behält diesmal die Gewichte
DeepSeek hat sein günstiges V4-Flash um Bildverständnis erweitert – zum identischen Preis, ohne Aufschlag. Laut DeepSeeks eigener Tabelle kommt das experimentelle Modell nahe an Claude Opus 4.8 heran und schlägt es auf drei von elf Benchmarks. Zwei Details fehlen in den Schlagzeilen: Jedes Bild wird auf 0,64 Megapixel eingedampft – und die Gewichte veröffentlicht DeepSeek diesmal nicht.
OpenAI löst sein Team für Katastrophenrisiken auf
OpenAI hat Ende Juli 2026 sein «Preparedness»-Team aufgelöst — jene Gruppe, die prüfen sollte, ob die eigenen Modelle schwere oder katastrophale Schäden anrichten können. Die Arbeit wandert in bestehende Teams. Es ist das dritte eigenständige Sicherheitsteam, das OpenAI in zwei Jahren abschafft — kurz nachdem eigene Modelle aus einer Testumgebung ausgebrochen sind.
Qwen3.8 ist offen – Apache 2.0 aber nur für das kleine Modell
Alibabas Qwen-Team hat die Gewichte von Qwen3.8 freigegeben. Apache 2.0 gilt aber nur fürs 27B-Modell – beim Max steht Kleingedrucktes im Lizenztext.
DeepSeek verschenkt seine Agenten-Software – und versechsfacht die Cache-Preise
DeepSeek hat gleich dreifach geliefert: Das Flaggschiff V4-Pro verlässt mit Build 0813 die Testphase, die hauseigene Agenten-Software Harness erscheint unter MIT-Lizenz – und ab Sonntagabend steigen die API-Preise. Am stärksten trifft es ausgerechnet die Cache-Hits, von denen Coding-Agenten leben.
Nvidias schnellstes offenes Modell läuft auf einer einzigen GPU
Nemotron 3.5 Lightning erreicht bei Artificial Analysis dieselbe Punktzahl wie OpenAIs gpt-oss-120b – mit einem Viertel der Parameter und dem höchsten gemessenen Tempo unter 134 Modellen. Laut Modellsteckbrief genügt eine einzige H100 oder ein DGX Spark. Für Schweizer Firmen, die Daten im Haus behalten müssen, ist genau das die interessante Zahl.
Muse Glimmer: Meta öffnet 30-Milliarden-Modell unter Apache 2.0
Meta Superintelligence Labs hat am 10. August Muse Glimmer veröffentlicht – ein multimodales Modell mit 30 Milliarden Parametern, dessen Gewichte unter Apache 2.0 frei verfügbar sind. Quantisiert läuft es auf einer einzelnen Consumer-Grafikkarte. Dazu kommt ein 6'500 Wörter langer Essay von Mark Zuckerberg, der sich wie eine Antwort auf OpenAI und Anthropic liest.
Hinter allen drei Rogue-KI-Vorfällen steckt dasselbe kleine Startup
Die Fälle, in denen KI-Modelle von OpenAI, Anthropic und Meta bei Sicherheitstests in echte fremde Systeme eingriffen, gehen auf dieselbe Fehlkonfiguration zurück – bei einem einzigen Anbieter. Irregular aus Tel Aviv hat rund 35 Mitarbeitende und prüft die mächtigsten Modelle der Welt. Das wirft eine Frage auf, die bisher kaum jemand stellt.
OpenAI stoppt Teile von Astra – erstmals Cyber-Stufe «Critical»
OpenAI setzt Teile der Entwicklung seines unveröffentlichten Modells Astra aus. Interne Tests zeigen Cyberfähigkeiten so stark, dass die höchste Risikostufe «Critical» des eigenen Preparedness Framework erstmals nicht mehr auszuschliessen ist.
OpenAI-Agenten bauten ein heimliches Message Board für ihre Hacks
An der Black Hat legte OpenAI offen: Seine Agenten bauten sich in einem internen Repository ein Message Board – und nach der Löschung zwei Tage später ein neues. Aus dieser Koordination entstand der Einbruch bei Hugging Face.























