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Apple bekommt einen Hardware-Chef – und das könnte die KI-Strategie retten

John Ternus übernimmt am 1. September das Steuer bei Apple. Der langjährige Hardware-Boss bringt ein geheimes Robotik-Team und eine neue KI-Plattform für die Produktentwicklung mit.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
22. APRIL 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze eines Apple-Logos mit Roboterarm und Schreibtisch mit Robotergerät
Skizze Apple-Logo mit Roboterarm (Dark)
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Anthropic: Junior-Anteil in Technikteams sinkt von 21 auf 14 Prozent

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Replit-Chef stoppt Anthropic – doch die Aussage ist umstritten

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OpenAI: Umsatz laut FT rund 20 Milliarden Dollar tiefer

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Microsoft zeigt den Surface Laptop Ultra mit RTX Spark

Microsoft stellt den Surface Laptop Ultra mit Nvidias RTX Spark vor: bis 128 GB gemeinsamer Speicher für lokale KI, ab 2'599 Dollar. Dazu kommen Execution Containers, eine Sandbox für KI-Agenten unter Windows 11. Leistungsangaben sind Herstellerangaben, Schweizer Preise fehlen.

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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Apples neuer CEO John Ternus ist ein Hardware-Ingenieur mit einem geheimen Robotik-Team und einer internen KI-Plattform – der grösste Strategiewechsel seit Tim Cooks Amtsantritt.

Der Ingenieur übernimmt

Am 20. April gab Apple bekannt, dass Tim Cook nach 15 Jahren als CEO zum Executive Chairman wechselt. Sein Nachfolger: John Ternus, 50, seit fast 25 Jahren bei Apple und bisher als Senior Vice President of Hardware Engineering verantwortlich für iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, AirPods und Vision Pro. Cook selbst nannte Ternus jemanden mit «the mind of an engineer, the soul of an innovator, and the heart to lead with integrity». Johny Srouji wird neuer Chief Hardware Officer und übernimmt Ternus' bisherige Rolle in erweiterter Form.

Die Wahl eines Hardware-Ingenieurs ist kein Zufall. Apple steht unter massivem Druck, seine KI-Strategie zu korrigieren. Die Siri-Überarbeitung wurde mehrfach verschoben, Apple Intelligence sorgte für Negativschlagzeilen wegen fehlerhafter Nachrichtenzusammenfassungen, und KI-Chef John Giannandrea ging Ende 2025 in den Ruhestand. Während Microsoft, Google und Meta zusammen Hunderte Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren, hat Apple bisher auf massive Kapitalausgaben verzichtet.

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