Apple
Apple integriert KI vor allem geräteseitig und mit starkem Datenschutz-Argument — ein Ansatz, der in der Schweiz auf dankbares Publikum trifft. Hier sammeln wir unsere Artikel zu Apple Intelligence, Siri und den Partnerschaften, mit denen Apple fremde Modelle zukauft.
Cupertino, USA · gegründet 1976 · www.apple.com
Googles KI-Detektor ist jetzt für alle offen
Google öffnet den SynthID Detector für alle: Auf synthid.com lassen sich Bilder, Videos und Audio auf das SynthID-Wasserzeichen prüfen. Es erkennt nur Wasserzeichen von Google und Partnern, ein negatives Ergebnis beweist nichts. Wir ordnen ein, was das für die Schweiz heisst.
Apple macht «Full Disk Access» schwerer zugänglich – wegen KI-Agenten
Apple will den macOS-Vollzugriff auf alle Dateien künftig nur noch nach «sehr expliziter Nutzeraktion» freigeben und nennt KI-Agenten als Grund. Auslöser ist laut TechCrunch der Streit um Metas Muse, das laut Kolumnist Jason Aten über 187'000 Nachrichtenzeilen synchronisiert haben soll, obwohl er die Freigabe abgelehnt habe. Meta widerspricht.
Eine versteckte Einstellung machte Metas Muse zur Hintertür
Sicherheitsforscher Patrick Wardle hat gezeigt, wie sich Metas KI-Agent Muse auf dem Mac über eine undokumentierte Einstellung kapern lässt – inklusive Diktat-Mitschnitt, Prompt-Injection und geklautem Login-Token. Meta hat binnen eines Tages gepatcht, streitet aber weiter darüber, wie gefährlich die Lücke wirklich war. Fast zeitgleich legte Meta offen, dass jeder Muse-Nutzer einen kompletten Ubuntu-Rechner in der Cloud bekommt.
Meta baut die erste Ray-Ban-Brille ohne Kamera
An der Connect 2026 zeigt Meta die Ray-Ban Meta Audio – die erste KI-Brille des Konzerns, die bewusst nichts aufnehmen kann. Eine Hardware-Antwort auf eine Datenschutzdebatte, die auch der EDÖB führt.
Snapdragon 8 Elite Gen 6: 30-Milliarden-Modelle direkt auf dem Handy
Qualcomm hat am Snapdragon Summit zwei Flaggschiff-Chips in 2-Nanometer-Fertigung vorgestellt, deren CPU erstmals 5 Gigahertz erreicht. Die Top-Variante soll Mixture-of-Experts-Modelle mit über 30 Milliarden Parametern lokal ausführen. Für Schweizer Firmen mit Berufsgeheimnis ist genau das der interessante Teil.
Apples neue Siri läuft mit Gemini – die Schweiz darf, die EU nicht
Apple hat am 14. September mit iOS 27 die komplett neu gebaute «Siri AI» ausgeliefert. Sie läuft auf Modellen, die Apple gemeinsam mit Google und dessen Gemini entwickelt hat. In der EU bleibt der Assistent auf iPhone und iPad wegen des Digital Markets Act gesperrt – die Schweiz ist laut Apple nicht betroffen. Der Haken für Schweizer Nutzer liegt woanders: Zum Start gibt es Siri AI nur auf Englisch.
OpenAI kauft laut Bericht einen Kamera-Spezialisten
OpenAI übernimmt laut einem Bericht des Wall Street Journal das Kamera-Startup Glass Imaging für über 300 Millionen Dollar. Gegründet wurde es von zwei ehemaligen Apple-Ingenieuren, die einst den Porträtmodus entwickelten. Bestätigt hat den Kauf bisher keines der beiden Unternehmen.
Apples Watch hört jetzt mit – und das iPhone beweist, was echt ist
Apples Watch fasst Gespräche per KI zusammen, das iPhone weist die Echtheit von Fotos nach. In der Schweiz fehlen die Mithör-Funktionen vorerst.
Meta liess 332 Anzeigen mit Missbrauchsdarstellungen durch die Prüfung
Das Tech Transparency Project hat 332 bezahlte Anzeigen dokumentiert, die 2026 Metas Anzeigenprüfung passiert haben. Die Bilder waren laut dem Bericht mehrheitlich mit KI manipuliert. Meta entfernte den Grossteil erst, nachdem die Organisation ihre Funde gemeldet hatte.
Nvidia PAIR verteilt lokale KI-Jobs über dein ganzes Netzwerk
Nvidias neuer Personal AI Router schaltet die Rechner in deinem Netzwerk zu einem Verbund für lokale KI zusammen. Gratis, quelloffen unter Apache 2.0 — aber mit einer Einschränkung, die Nvidia selbst deutlich benennt.
Der KI-Boom landet jetzt auf deinem Preisschild
Chips und Speicher wandern in die KI-Rechenzentren – im Laden bleiben weniger Modelle und höhere Preise. NIQ zeigt zur IFA, was das für Käufer bedeutet.
Claude Fable 5.1: stärker beim Coden, günstiger im Betrieb
Anthropic hat Claude Fable 5.1 und Mythos 5.1 veröffentlicht: deutlich bessere Werte bei agentischem Coding und Recherche, dazu ein um 75 Prozent gesenkter Cache-Preis – doch bei voller Effort-Stufe rechnet Artificial Analysis vor, dass die Rechnung höher ausfällt als bei Opus 5.























