An der Connect 2026 zeigt Meta die Ray-Ban Meta Audio – die erste KI-Brille des Konzerns, die bewusst nichts aufnehmen kann. Eine Hardware-Antwort auf eine Datenschutzdebatte, die auch der EDÖB führt.
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Meta beantwortet die Privacy-Kritik erstmals nicht per Software-Update, sondern indem die Kamera ganz weggelassen wird – bietet parallel aber eine bessere Kameravariante an.
title: "Meta baut die erste Ray-Ban-Brille ohne Kamera" slug: "meta-connect-2026-ray-ban-meta-audio-ohne-kamera" category: "Tools / Technologie" type: "Standard-News" newsDate: "2026-09-23" preview: "An der Connect 2026 zeigt Meta die Ray-Ban Meta Audio – die erste KI-Brille des Konzerns, die bewusst nichts aufnehmen kann. Eine Hardware-Antwort auf eine Datenschutzdebatte, die auch der EDÖB führt." takeaway: "Meta beantwortet die Privacy-Kritik erstmals nicht per Software-Update, sondern indem die Kamera ganz weggelassen wird – bietet parallel aber eine bessere Kameravariante an." originalSources:
title: "Introducing Ray-Ban Meta Audio and More AI Glasses Styles – Meta Newsroom"
title: "Meta introduces camera-free AI glasses – TechCrunch"
title: "Everything announced at Meta Connect 2026 – Engadget"
title: "Meta's $1,300 VR Glasses look like the Vision Pro sequel Apple should be making – Engadget"
title: "Wie merke ich, ob mich jemand mit Smart Glasses filmt? – SRF News"
title: "Ray-Ban Meta RW4012 Wayfarer (Gen 2) – Fielmann Schweiz"
Meta hat an seiner Konferenz Connect 2026 am 23. September die Ray-Ban Meta Audio vorgestellt – die erste KI-Brille des Konzerns ohne Kamera. Sie spielt Musik und Podcasts, nimmt Anrufe entgegen und antwortet auf Sprachbefehle, kann aber weder fotografieren noch filmen. Laut Meta wiegt sie 43 Gramm, läuft bis zu zwölf Stunden pro Ladung und kostet ab 349 US-Dollar; vorbestellen kannst du sie seit dem Keynote-Tag, ausgeliefert wird ab dem 13. Oktober.
Die fehlende Kamera ist kein Sparprogramm, sondern der Kern des Produkts. Ohne Optik im Rahmen ist die Brille laut Meta die leichteste und schlankste des Sortiments – 43 Gramm, gedacht für den ganzen Tag. Das Ladeetui legt bis zu 48 weitere Stunden drauf. Es gibt 23 Farb- und Glas-Kombinationen in zwei Formen: Clubmaster mit Retro-Silhouette und Burbank in klassischem Rechteck, beide mit Korrekturgläsern bestellbar. Gebaut wird sie wie die übrigen Modelle mit dem Brillenkonzern EssilorLuxottica.
Ein Kurswechsel ist das nicht. Zeitgleich brachte Meta die Ray-Ban Meta (Gen 3) ab 449 Dollar auf den Markt – mit 12-Megapixel-Kamera, 3K-Video, neun Stunden Akku und einem Mikrofon-Array aus sechs Kapseln, das über 90 Prozent des Umgebungslärms wegfiltern soll. Dazu kamen VR-Brillen für 1'299.99 Dollar (Frühjahr 2027) und «Muse Charm», ein KI-Agent im Format eines Schlüsselanhängers. Meta erweitert also nach beiden Seiten: mehr Kamera für die einen, gar keine für die anderen.
Für die Schweiz nennt Meta weder Preis noch Termin – unser Markt taucht in der Ankündigung nicht auf. Zum Vergleich: Die kameragestützte Ray-Ban Meta der zweiten Generation gibt es bei Schweizer Optikern bereits ab rund 420 Franken.
Relevanter ist die Debatte dahinter. Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) prüft gemäss seinem 33. Tätigkeitsbericht laufend, ob die im Handel erhältlichen Modelle dem Bundesdatenschutzrecht genügen – besonders, ob die eingebauten Kameras mit dem Persönlichkeitsschutz vereinbar sind. Denn wer sich im öffentlichen Raum bewegt, willigt damit nicht in Aufnahmen ein. In Badis wächst der Unmut, und SRF-Digitalchef Guido Berger hält die blinkende Aufnahme-LED für «sehr subtil» – viele dürften sie schlicht übersehen. Genau dieses Problem hat die Audio-Variante nicht mehr. Die anderen Modelle schon.

YouTube hat an seinem Jahresevent Made on YouTube die Custom Feeds vorgestellt: Du beschreibst in eigenen Worten, was du sehen willst, und Gemini baut daraus einen eigenen Tab auf deiner Startseite. Start ist vorerst in den USA – für die Schweiz nennt YouTube kein Datum.