Aktuelle KI-News
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Auf neuen Android-Geräten in der Schweiz fällt der Auswahlbildschirm für die Suchmaschine weg – Google Search ist neu automatisch gesetzt. Die Wettbewerbskommission WEKO hat deshalb eine Vorabklärung eröffnet. Denn im EWR bleibt die Auswahl bestehen.
26 Meta-Angestellte klagen in Kalifornien: Der Konzern habe mit KI-Systemen, Aktivitätsdaten und algorithmischen Rankings gezielt Mitarbeitende in Eltern- und Krankheitsurlaub auf die Kündigungsliste gesetzt. Der Fall zeigt die Risiken automatisierter Personalentscheide.
Meta baut sein Rechenzentrum Hyperion in Louisiana auf 5 Gigawatt aus und investiert über 50 Milliarden Dollar. In weniger als zwei Jahren hat sich das Preisschild verfünffacht. Das KI-Wettrüsten entscheidet sich zunehmend an Strom, Kühlung und Bauland.
Apple hat OpenAI vor einem US-Bundesgericht verklagt und wirft dem KI-Labor systematischen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor – von der «Show and Tell»-Aufforderung im Bewerbungsgespräch bis zum Laptop, der nach dem Austritt noch auf Apples Cloud zugriff. OpenAI weist alles zurück.
SK Hynix ist am Nasdaq gestartet und hat 26,5 Milliarden Dollar eingenommen – Rekord für ein ausländisches Unternehmen. Der HBM-Weltmarktführer ist der Flaschenhals des KI-Booms.
OpenAI hat ChatGPT Work vorgestellt – die Super-App, die Chatbot, den Coding-Agenten Codex und einen Browser in einer Oberfläche bündelt. Angetrieben von GPT-5.6, auf dem Desktop ab sofort für alle Pläne. Im Gegenzug stellt OpenAI seinen Browser Atlas ein.
Seit dem 9. Juli ist OpenAIs neue Generation GPT-5.6 öffentlich verfügbar – in drei Stufen namens Sol, Terra und Luna, deren Preise von 1 bis 30 Dollar pro Million Token reichen. Zuvor hatte eine staatliche Sicherheitsprüfung die Freigabe wochenlang verzögert.
Meta hat mit Muse Spark 1.1 ein neues, auf agentische Aufgaben ausgelegtes Modell vorgestellt – und verlangt erstmals Geld dafür: Der Entwicklerzugang läuft über eine neue, kostenpflichtige Programmierschnittstelle statt wie bei Llama über einen freien Download.
OpenAI hat GPT-Live vorgestellt – Sprachmodelle mit Full-Duplex-Architektur, die gleichzeitig hören und sprechen. Das neue ChatGPT-Voice-Erlebnis rollt ab sofort global aus und lässt GPT-5.5 im Hintergrund die schwere Denkarbeit erledigen.
SpaceXAI hat Grok 4.5 veröffentlicht – ein «Opus-class model» für Coding und agentische Aufgaben, das beim Output rund viermal günstiger ist als Claude Opus 4.8. Die Leistungsvergleiche stammen allerdings aus xAI-eigenen Benchmarks, und selbst dort liegt Grok nicht an der Spitze.
Ein CNBC-Bericht zeigt: Bis zu 46 Prozent der bezahlten KI-Anfragen von US-Firmen laufen inzwischen über chinesische Modelle – getrieben allein vom Preis. Was das für Schweizer Unternehmen bedeutet.
Die EU-Kommission hat am 7. Juli einen Aktionsplan für Cybersicherheit und KI vorgelegt: fortschrittliche KI-Modelle vor dem Marktstart prüfen, bestehende Gesetze durchsetzen und dieselbe Technik zur Verteidigung nutzen.