KI-Newsletter #1 – Die Woche im Überblick
Willkommen zur allerersten Ausgabe des kinewsletter.ch per E-Mail! 🎉 Ab sofort bekommst du jeden Freitag die wichtigsten KI-News der Woche – kompakt zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Zwischen den Ausgaben findest du auf kinewsletter.ch täglich neue Artikel, Analysen und Einordnungen rund um Künstliche Intelligenz – mit besonderem Fokus auf die Schweiz. Diese Woche war turbulent: OpenAI lanciert sein bisher stärkstes Modell, 1,5 Millionen Menschen boykottieren ChatGPT, und die Schweizer Politik mischt sich ein. Los geht's.
GPT-5.4 ist da – OpenAIs bisher vielseitigstes Modell
OpenAI hat GPT-5.4 vorgestellt – erstmals vereint ein Modell Coding, Reasoning und native Computerbedienung. Auf dem OSWorld-Benchmark übertrifft es mit 75% sogar den menschlichen Referenzwert. Was das für ChatGPT-Nutzer und Entwickler bedeutet.
OpenAI wird Militärlieferant – und die eigenen Leute rebellieren
OpenAI hat einen 200-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem Pentagon abgeschlossen und verhandelt nun auch mit der NATO. Intern gibt es heftigen Widerstand – CEO Altman nennt die Situation "really painful".
Nationalrat fordert KI-Leistungsschutz – die Schweiz prescht vor
Der Nationalrat hat mit 157 zu 29 Stimmen das Leistungsschutzrecht an den Bundesrat zurückgewiesen – mit dem Auftrag, KI-Anbieter explizit einzubeziehen. Die Schweiz könnte damit international Neuland betreten.
QuitGPT: 1,5 Millionen sagen ChatGPT Goodbye
Über 1,5 Millionen Menschen boykottieren ChatGPT – nicht wegen schlechter Performance, sondern weil OpenAI einen Deal mit dem Pentagon unterschrieben hat. Am 3. März protestieren sie vor der OpenAI-Zentrale in San Francisco.
Block streicht 4'000 Stellen – Jack Dorsey macht KI zum Sündenbock
Block, das Unternehmen hinter Square und Cash App, entlässt 40% seiner Belegschaft. CEO Jack Dorsey begründet den Kahlschlag offen mit KI – die Börse feiert, Mitarbeitende und Experten zweifeln.
Claude geht offline – Opfer des eigenen Erfolgs
Anthropics KI-Chatbot Claude ging am 2. März weltweit für knapp drei Stunden offline. Der Grund: ein historischer Nutzeransturm, angetrieben durch den Pentagon-Streit und die QuitGPT-Bewegung.
Der Bund will KI für alle – acht Massnahmen und noch kein Budget
Der Bundesrat hat einen konkreten Umsetzungsplan mit acht Massnahmen für den KI-Einsatz in der Bundesverwaltung beschlossen – inklusive eines eigenen KI-Systems für alle Mitarbeitenden. Doch der Finanzierungsentscheid steht noch aus.
Anthropic sagt Nein zum Pentagon – und Trump dreht den Spiess um
Anthropic weigert sich, dem Pentagon uneingeschränkten Zugang zu Claude zu geben. Trump verhängt ein Bundesverbot. Stunden später schliesst OpenAI einen Deal mit dem Militär – mit denselben Bedingungen, die Anthropic gefordert hatte.
ChatGPT mit GPT-5.4
OpenAIs neues Flaggschiff-Modell GPT-5.4 ist ab sofort in ChatGPT verfügbar. Es vereint erstmals Coding, Reasoning und native Computerbedienung in einem Modell – und übertrifft auf dem OSWorld-Benchmark mit 75% sogar den menschlichen Referenzwert. Besonders spannend: das 1-Million-Token-Kontextfenster für die API.
Perplexity
Perplexity ist eine KI-Suchmaschine aus San Francisco, die 2022 gegründet wurde und klassische Websuche mit KI-gestützten Antworten kombiniert. Das Unternehmen wird mit über 9 Milliarden Dollar bewertet und hat sich als ernstzunehmende Alternative zu Google etabliert.
Perplexity hat diese Woche «Computer» lanciert – ein Multi-Agent-System, das 19 KI-Modelle von Anthropic, Google, OpenAI und xAI gleichzeitig orchestriert. Statt auf ein einzelnes Modell zu setzen, arbeiten spezialisierte Agenten als digitales Team zusammen und können stunden- oder sogar monatelang autonom an komplexen Aufgaben arbeiten. Das Abo kostet 200 Dollar im Monat und verschiebt den Wettbewerb von einzelnen Chatbots hin zu ganzen KI-Orchestern.















