AUSGABE #1 · 6. MÄRZ 2026

KI-Newsletter #1 – Die Woche im Überblick

Willkommen zur allerersten Ausgabe des kinewsletter.ch per E-Mail! 🎉 Ab sofort bekommst du jeden Freitag die wichtigsten KI-News der Woche – kompakt zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Zwischen den Ausgaben findest du auf kinewsletter.ch täglich neue Artikel, Analysen und Einordnungen rund um Künstliche Intelligenz – mit besonderem Fokus auf die Schweiz. Diese Woche war turbulent: OpenAI lanciert sein bisher stärkstes Modell, 1,5 Millionen Menschen boykottieren ChatGPT, und die Schweizer Politik mischt sich ein. Los geht's.

9 ARTIKELTOOL: CHATGPT MIT GPT-5.4FIRMA: PERPLEXITY
WEITERE ARTIKEL
Illustration einer Schaltzentrale mit Monitoren und Bedienpult, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE

GPT-5.4 ist da – OpenAIs bisher vielseitigstes Modell

OpenAI hat GPT-5.4 vorgestellt – erstmals vereint ein Modell Coding, Reasoning und native Computerbedienung. Auf dem OSWorld-Benchmark übertrifft es mit 75% sogar den menschlichen Referenzwert. Was das für ChatGPT-Nutzer und Entwickler bedeutet.

Illustration eines militärischen Kommandoraums mit Weltkarte, Flaggen und Konferenztisch im kinewsletter.ch Sketch-Stil
REGULIERUNG & ETHIK

OpenAI wird Militärlieferant – und die eigenen Leute rebellieren

OpenAI hat einen 200-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem Pentagon abgeschlossen und verhandelt nun auch mit der NATO. Intern gibt es heftigen Widerstand – CEO Altman nennt die Situation "really painful".

Illustration eines Parlamentssaals mit Waage der Gerechtigkeit, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK

Nationalrat fordert KI-Leistungsschutz – die Schweiz prescht vor

Der Nationalrat hat mit 157 zu 29 Stimmen das Leistungsschutzrecht an den Bundesrat zurückgewiesen – mit dem Auftrag, KI-Anbieter explizit einzubeziehen. Die Schweiz könnte damit international Neuland betreten.

Illustration einer Protestszene mit Megaphon und Demonstranten vor einem Firmengebäude, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK

QuitGPT: 1,5 Millionen sagen ChatGPT Goodbye

Über 1,5 Millionen Menschen boykottieren ChatGPT – nicht wegen schlechter Performance, sondern weil OpenAI einen Deal mit dem Pentagon unterschrieben hat. Am 3. März protestieren sie vor der OpenAI-Zentrale in San Francisco.

Illustration eines leeren Grossraumbueros mit verlassenen Schreibtischen und Kartons, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS

Block streicht 4'000 Stellen – Jack Dorsey macht KI zum Sündenbock

Block, das Unternehmen hinter Square und Cash App, entlässt 40% seiner Belegschaft. CEO Jack Dorsey begründet den Kahlschlag offen mit KI – die Börse feiert, Mitarbeitende und Experten zweifeln.

Illustration eines überlasteten Serverraums mit blinkenden Warnlichtern und Warteschlange, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE

Claude geht offline – Opfer des eigenen Erfolgs

Anthropics KI-Chatbot Claude ging am 2. März weltweit für knapp drei Stunden offline. Der Grund: ein historischer Nutzeransturm, angetrieben durch den Pentagon-Streit und die QuitGPT-Bewegung.

Illustration des Bundeshauses mit Antenne auf dem Dach, Amtssiegel und Stapel von Policy-Dokumenten – kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ

Der Bund will KI für alle – acht Massnahmen und noch kein Budget

Der Bundesrat hat einen konkreten Umsetzungsplan mit acht Massnahmen für den KI-Einsatz in der Bundesverwaltung beschlossen – inklusive eines eigenen KI-Systems für alle Mitarbeitenden. Doch der Finanzierungsentscheid steht noch aus.

Illustration einer Waage der Gerechtigkeit neben einem Militärhelm und einem Computerchip – symbolisiert den Konflikt zwischen KI-Sicherheit und militärischen Forderungen
REGULIERUNG & ETHIK

Anthropic sagt Nein zum Pentagon – und Trump dreht den Spiess um

Anthropic weigert sich, dem Pentagon uneingeschränkten Zugang zu Claude zu geben. Trump verhängt ein Bundesverbot. Stunden später schliesst OpenAI einen Deal mit dem Militär – mit denselben Bedingungen, die Anthropic gefordert hatte.

HIGHLIGHTS DER WOCHE
TOOL DER WOCHE

ChatGPT mit GPT-5.4

OpenAIs neues Flaggschiff-Modell GPT-5.4 ist ab sofort in ChatGPT verfügbar. Es vereint erstmals Coding, Reasoning und native Computerbedienung in einem Modell – und übertrifft auf dem OSWorld-Benchmark mit 75% sogar den menschlichen Referenzwert. Besonders spannend: das 1-Million-Token-Kontextfenster für die API.

FIRMA DER WOCHE

Perplexity

Perplexity ist eine KI-Suchmaschine aus San Francisco, die 2022 gegründet wurde und klassische Websuche mit KI-gestützten Antworten kombiniert. Das Unternehmen wird mit über 9 Milliarden Dollar bewertet und hat sich als ernstzunehmende Alternative zu Google etabliert.

DER ZUG DER WOCHE

Perplexity hat diese Woche «Computer» lanciert – ein Multi-Agent-System, das 19 KI-Modelle von Anthropic, Google, OpenAI und xAI gleichzeitig orchestriert. Statt auf ein einzelnes Modell zu setzen, arbeiten spezialisierte Agenten als digitales Team zusammen und können stunden- oder sogar monatelang autonom an komplexen Aufgaben arbeiten. Das Abo kostet 200 Dollar im Monat und verschiebt den Wettbewerb von einzelnen Chatbots hin zu ganzen KI-Orchestern.

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