Anthropic

San Francisco, USA · gegründet 2021 · www.anthropic.com

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Illustration einer Sanduhr mit elektroblauem Sand neben einer stehengebliebenen Werkstattuhr, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·31. AUGUST 2026

Dein Coding-Agent hat kein Zeitgefühl – und merkt es nicht

Claude Code und OpenAI Codex können weder vorhersagen, wie lange eine Aufgabe dauert, noch zuverlässig sagen, wie lange sie schon arbeiten. Eine MATS-Studie misst Fehlschätzungen um das Drei- bis Zehnfache – und zeigt, dass die Agenten sich zusätzlich rund 20 Punkte zu gute Noten geben. Was das für Timeouts, Kostenschätzungen und Projektkalkulation bedeutet.

Illustration eines analogen Wandzählers mit elektroblauem Zifferblatt in einer Werkstatt, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·31. AUGUST 2026

Claude-Code-Limits: 25 Prozent mehr – und trotzdem weniger

Anthropic hebt ab 14. September 2026 die Standard-Wochenlimits von Claude Code dauerhaft um 25 Prozent an. Weil gleichzeitig eine temporäre Erhöhung um 50 Prozent ausläuft, bleibt netto 17 Prozent weniger übrig als heute – diese Zahl nennt Anthropic selbst. Was sich für dich ändert, was gleich bleibt und was du vorher prüfen solltest.

Illustration eines überdimensionierten Messerschalters an einem Wandkasten mit abgehenden Kabelbündeln, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·31. AUGUST 2026

OpenAI kappt Cursor die GPT-Modelle – Stichtag 12. November

OpenAI beendet den Vertrag, der seine Modelle an das Programmierwerkzeug Cursor liefert – vorgeschlagenes Abschaltdatum ist der 12. November 2026. Grund ist nicht Cursor selbst, sondern der neue Eigentümer SpaceX. Für Entwicklerteams heisst das: gut zehn Wochen, um GPT-Modelle in Cursor zu ersetzen.

Skizze eines Bibliotheks-Zettelkastens mit drei offenen Schubladen, Schreibtischlampe und Kartenstapel, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·30. AUGUST 2026

Google gibt KI-Agenten ein Wiki – damit sie aus Fehlern lernen

Ein Preprint von Google Research zeigt, wie KI-Agenten ihre Erfahrung in einem wachsenden Wiki festhalten und daraus bessere Anleitungen für sich selbst schreiben. In Tests stieg die Durchschnittsgenauigkeit von Gemini 3.5 Flash von 49,5 auf 68,1 Prozent.

Skizze eines kalibrierten Gyroskops auf einer Laborwerkbank mit Messschieber und Messuhr, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·30. AUGUST 2026

Claude repariert seine eigenen Alignment-Fehler – für 4 Dollar pro Stunde

Anthropic liess Claude als Sicherheitsforscher arbeiten: Das Modell entwarf selbstständig Trainingsmethoden gegen zehn Arten von Fehlverhalten – von Täuschung bis Jailbreaks – und schlug dabei die Vorschläge von 28 erfahrenen menschlichen Forschenden. Der Report nennt auch den Preis: 4 Dollar pro Stunde statt 150.

Skizze einer Schallplatte, eines Richterhammers und eines Bücherstapels, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·30. AUGUST 2026

Sony und Warner verklagen Anthropic – auch die Gründer persönlich

Sony Music Publishing und Warner Chappell werfen Anthropic vor, Songtexte im grossen Stil per Torrent beschafft zu haben. Verklagt wird nicht nur die Firma, sondern auch CEO Dario Amodei und Mitgründer Benjamin Mann persönlich – gefordert werden bis zu 150'000 Dollar pro Werk.

Illustration eines Gerichtssaals mit Richterhammer, Gesetzbüchern und Waage der Justitia, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·29. AUGUST 2026

US-Gericht: Pentagon-Blacklist gegen Anthropic war Vergeltung

Eine Bundesrichterin in San Francisco erklärt die Einstufung von Anthropic als «Lieferketten-Risiko» für rechtswidrig – sie sei Vergeltung für die Kritik des KI-Labors an der Regierung. Formal bleibt Anthropic vorerst auf der Liste, weil ein zweites Verfahren in Washington noch läuft.

Illustration eines Tresors mit zwei Schlüssellöchern, zwei getrennt liegenden Schlüsseln und einem versiegelten Umschlag, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·28. AUGUST 2026

Google lässt Gemini prüfen, ohne die Fragen zu sehen

DeepMind liess Gemini 2.5 Flash Lite erstmals doppelblind prüfen: Die Prüfer sahen die Modellgewichte nicht, Google die Testfragen nicht. Ein Fortschritt – mit offensichtlichem Interessenkonflikt.

Illustration eines Roboterarms, der einen Stapel Probenplatten über eine Laborbank mit Mikroskop hebt, kinewsletter.ch Stil
Nur für Abonnenten·KI-FORSCHUNG·28. AUGUST 2026

Anthropic lässt KI-Agenten Laborgeräte steuern – vorerst nur auf Einladung

Anthropic hat den Model Hardware Standard als Research Preview gestartet – eine Spezifikation, mit der KI-Agenten Mikroskope, Pipettierroboter und Roboterarme gleichzeitig bedienen. Erste Partner hängten ihre Geräte in acht Stunden statt mehreren Wochen zusammen. Open Source ist angekündigt, bisher gibt es nur eine Warteliste.

Illustration einer Reihe industrieller Generatoren vor einer Halle mit Strommast und Kabelsträngen, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·28. AUGUST 2026

Anthropic mietet für 45 Milliarden Dollar Rechenleistung bei Nscale

Anthropic hat laut Bloomberg für rund 45 Milliarden Dollar Rechenkapazität beim britischen Anbieter Nscale gebucht – sechs Jahre, 460 Megawatt, ab Ende 2027. Kurz vor dem Börsengang zeigt der Deal vor allem eines: die Kostenseite.

Illustration eines Wasserturms hinter einem Maschendrahtzaun mit Vorhängeschloss und Strommasten, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·28. AUGUST 2026

118 Firmen warnen vor KI-Angriffen – und verkaufen die Lösung

OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft, SAP und über hundert weitere Firmen warnen in einem offenen Brief vor KI-gestützten Angriffen auf Spitäler, Wasserwerke und Internet-Infrastruktur. Der Brief nennt weder Frist noch Betrag – bewirbt aber Produkte, die die Unterzeichner selbst verkaufen.

Illustration einer verpackten Transportkiste auf einer Palette vor Serverregalen in einer Lagerhalle, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·28. AUGUST 2026

Nvidia soll Hugging Face für 12,9 Milliarden kaufen

Laut einem Bericht des Fachdienstes The Information hat Nvidia zugestimmt, die Open-Source-Plattform Hugging Face für 12,9 Milliarden Dollar zu übernehmen – rund das 86-Fache des Jahresumsatzes. Bestätigt ist davon nichts: Beide Firmen schweigen, und ein zweiter Bericht spricht von Gesprächen ohne unterschriebenen Vertrag. Für die Schweiz zählt der Fall, weil Apertus auf Nvidia-Chips trainiert wurde und über Hugging Face verteilt wird.