Perplexity
Perplexity baut eine KI-Suchmaschine, die Antworten mit Quellenangaben liefert — und ist damit einer der Kanäle, über die Inhalte heute überhaupt noch gefunden werden. Wir verfolgen Produktentwicklung, Verlagsstreitigkeiten und die Verschiebung im Suchverhalten.
San Francisco, USA · gegründet 2022 · www.perplexity.ai
Amazon sperrt Metas KI-Agenten Muse aus
Amazon hat Metas KI-Agenten Muse vom eigenen Onlineshop ausgesperrt – zwölf Tage nach dem Start. Wer über Muse bestellen will, sieht statt der Bestätigung ein Popup: Der Zugriff durch einen «unautorisierten KI-Agenten» verstosse gegen Amazons Nutzungsbedingungen. Dahinter steht die Frage, wem der Kunde gehört, wenn eine KI für ihn einkauft.
Vier von fünf in der Schweiz nutzen KI
Der IGEM-Digimonitor 2026 zeigt: 80 Prozent nutzen KI-Dienste – doppelt so viele wie 2024. Fast jede dritte Person täglich.
Nvidia soll bei Perplexity einsteigen – laut einem einzigen Bericht
Laut einem Bericht von The Information verhandelt Nvidia über eine Beteiligung an Perplexity – bei einer Bewertung von über 30 Milliarden Dollar. Bestätigt ist nichts: Alle Meldungen gehen auf diesen einen Bericht mit anonymen Quellen zurück. Aufschlussreicher als das Gerücht ist das Muster dahinter – Nvidia investiert seit Jahren in die eigenen Kunden.
US-Berufungsgericht: Perplexitys Shopping-Agent darf zurück auf Amazon
Ein US-Berufungsgericht hat das Verbot gekippt, das Perplexitys KI-Agenten seit März das Einkaufen auf Amazon untersagte. Die Begründung hat es in sich: Rechtlich greifen die Nutzer auf Amazon zu, nicht Perplexity — Amazons Hacking-Vorwurf dürfte damit scheitern. Entschieden ist der Prozess aber noch nicht.
OpenAI-Studie: Fast jede zweite Fachanfrage gilt einem fremden Beruf
OpenAI hat über 800'000 arbeitsbezogene ChatGPT-Nachrichten ausgewertet. 43,5 Prozent der berufsspezifischen Anfragen betreffen Aufgaben, die eigentlich zu einem anderen Beruf gehören. In kleinen Firmen ist der Effekt am stärksten – was die Studie über Qualität und Produktivität aussagt, ist allerdings: nichts.
Getty-Aktie explodiert nach OpenAI-Deal
Getty Images bringt seine lizenzierten Bilder via Partnerschaft in die Suche von ChatGPT. Die Börse reagierte euphorisch: Die Aktie schoss um bis zu 145 Prozent nach oben. Für Bildanbieter zeichnet sich ein Weg ab, mit KI Geld zu verdienen statt verdrängt zu werden.
ChatGPT schaut in dein Bankkonto – mit Plaid als Türöffner
OpenAI startet persönliche Finanztools in Preview für ChatGPT Pro in den USA. Plaid verbindet 12'000 Banken, 200 Mio. Nutzer fragen ChatGPT bereits monatlich nach Finanzthemen.
Perplexity lanciert «Computer» – 19 KI-Modelle als digitales Team
Perplexity hat mit «Computer» ein Multi-Agent-System vorgestellt, das 19 KI-Modelle von Anthropic, Google, OpenAI und xAI orchestriert. Das System arbeitet stunden- oder monatelang autonom an komplexen Aufgaben – für 200 Dollar im Monat.















