Perplexity

Perplexity baut eine KI-Suchmaschine, die Antworten mit Quellenangaben liefert — und ist damit einer der Kanäle, über die Inhalte heute überhaupt noch gefunden werden. Wir verfolgen Produktentwicklung, Verlagsstreitigkeiten und die Verschiebung im Suchverhalten.

San Francisco, USA · gegründet 2022 · www.perplexity.ai

8 ARTIKEL
Illustration eines Drehkreuzes vor einem geschlossenen Rolltor in einer Lagerhalle mit gestapelten Paketen, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·22. SEPTEMBER 2026

Amazon sperrt Metas KI-Agenten Muse aus

Amazon hat Metas KI-Agenten Muse vom eigenen Onlineshop ausgesperrt – zwölf Tage nach dem Start. Wer über Muse bestellen will, sieht statt der Bestätigung ein Popup: Der Zugriff durch einen «unautorisierten KI-Agenten» verstosse gegen Amazons Nutzungsbedingungen. Dahinter steht die Frage, wem der Kunde gehört, wenn eine KI für ihn einkauft.

Illustration von fünf Stühlen in einem Gemeindesaal, vier davon elektroblau, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·26. AUGUST 2026

Vier von fünf in der Schweiz nutzen KI

Der IGEM-Digimonitor 2026 zeigt: 80 Prozent nutzen KI-Dienste – doppelt so viele wie 2024. Fast jede dritte Person täglich.

Illustration einer Drehtür in einer Marmorlobby mit Aktenkoffer und Säule, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·25. AUGUST 2026

Nvidia soll bei Perplexity einsteigen – laut einem einzigen Bericht

Laut einem Bericht von The Information verhandelt Nvidia über eine Beteiligung an Perplexity – bei einer Bewertung von über 30 Milliarden Dollar. Bestätigt ist nichts: Alle Meldungen gehen auf diesen einen Bericht mit anonymen Quellen zurück. Aufschlussreicher als das Gerücht ist das Muster dahinter – Nvidia investiert seit Jahren in die eigenen Kunden.

Illustration eines elektroblauen Einkaufswagens voller Pakete auf einem Gerichtstisch neben Richterhammer und Gesetzesbüchern, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·6. AUGUST 2026

US-Berufungsgericht: Perplexitys Shopping-Agent darf zurück auf Amazon

Ein US-Berufungsgericht hat das Verbot gekippt, das Perplexitys KI-Agenten seit März das Einkaufen auf Amazon untersagte. Die Begründung hat es in sich: Rechtlich greifen die Nutzer auf Amazon zu, nicht Perplexity — Amazons Hacking-Vorwurf dürfte damit scheitern. Entschieden ist der Prozess aber noch nicht.

Illustration einer Garderobenleiste mit Arbeitsjacken, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·28. JULI 2026

OpenAI-Studie: Fast jede zweite Fachanfrage gilt einem fremden Beruf

OpenAI hat über 800'000 arbeitsbezogene ChatGPT-Nachrichten ausgewertet. 43,5 Prozent der berufsspezifischen Anfragen betreffen Aufgaben, die eigentlich zu einem anderen Beruf gehören. In kleinen Firmen ist der Effekt am stärksten – was die Studie über Qualität und Produktivität aussagt, ist allerdings: nichts.

Illustration einer Galeriewand mit gerahmten Fotos und stark steigendem Pfeil, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·26. JUNI 2026

Getty-Aktie explodiert nach OpenAI-Deal

Getty Images bringt seine lizenzierten Bilder via Partnerschaft in die Suche von ChatGPT. Die Börse reagierte euphorisch: Die Aktie schoss um bis zu 145 Prozent nach oben. Für Bildanbieter zeichnet sich ein Weg ab, mit KI Geld zu verdienen statt verdrängt zu werden.

Tresortür mit Schlüssel und Buchhaltungsledger – kinewsletter.ch Illustration
KI-TOOLS & APPS·16. MAI 2026

ChatGPT schaut in dein Bankkonto – mit Plaid als Türöffner

OpenAI startet persönliche Finanztools in Preview für ChatGPT Pro in den USA. Plaid verbindet 12'000 Banken, 200 Mio. Nutzer fragen ChatGPT bereits monatlich nach Finanzthemen.

Illustration eines Mischpults mit Dirigentenpult und verstreuten Notenblättern – symbolisiert Perplexitys Multi-Agent-Orchestrierung
Nur für Abonnenten·KI-TOOLS & APPS·27. FEBRUAR 2026

Perplexity lanciert «Computer» – 19 KI-Modelle als digitales Team

Perplexity hat mit «Computer» ein Multi-Agent-System vorgestellt, das 19 KI-Modelle von Anthropic, Google, OpenAI und xAI orchestriert. Das System arbeitet stunden- oder monatelang autonom an komplexen Aufgaben – für 200 Dollar im Monat.