NewsKategorienNewsletter-ArchivÜber unsKostenlos abonnieren

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
Alle NewsNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

Google verliert zwei weitere Gemini-Köpfe an Anthropic

Mit Jonas Adler und Alexander Pritzel verliert Google zwei weitere Schlüsselköpfe hinter Gemini an Anthropic. Es ist bereits der vierte hochkarätige Abgang in nur sechs Tagen – und ein Lehrstück darüber, wie die nahenden Börsengänge von OpenAI und Anthropic Talente abwerben.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
26. JUNI 2026
2 MIN. LESEZEIT
Illustration eines geräumten Bürotischs mit gepackter Umzugskiste und leerem Garderobenständer, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines geräumten Bürotischs mit gepackter Umzugskiste und leerem Garderobenständer, kinewsletter.ch Stil
INHALT
01Zwei Gemini-Macher mit Kündigung02Vier Abgänge in sechs Tagen03Der Börsengang als Magnet
INHALT
01Zwei Gemini-Macher mit Kündigung02Vier Abgänge in sechs Tagen03Der Börsengang als Magnet
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Nach Noam Shazeer und Nobelpreisträger John Jumper verliert Google mit Adler und Pritzel zwei weitere Gemini-Schlüsselköpfe an Anthropic – Treiber sind die nahenden Börsengänge.

Der Aderlass bei Googles KI-Sparte geht weiter. Mit Jonas Adler und Alexander Pritzel wechseln zwei weitere Schlüsselfiguren hinter dem Modell Gemini zum Rivalen Anthropic – es sind die nächsten Namen in einer Reihe, die in nur sechs Tagen erstaunlich lang geworden ist.

Zwei Gemini-Macher mit Kündigung

Adler und Pritzel galten intern als wichtige Köpfe bei der Entwicklung von Gemini, Googles Vorzeigemodell. Adler arbeitete am KI-Coding, Pritzel am Training der Modelle – also genau an den Fähigkeiten, um die sich der aktuelle Wettlauf dreht. Beide gehen zu Anthropic, der Firma hinter Claude.

Google hat sich auf Nachfrage bisher nicht zu den Abgängen geäussert.

Vier Abgänge in sechs Tagen

Die zwei sind kein Einzelfall, sondern Teil eines Musters. Vergangene Woche kündigte mit Noam Shazeer eine Legende: Der Mitautor der berühmten Transformer-Arbeit «Attention Is All You Need» war seit 2000 bei Google – unterbrochen nur von drei Jahren mit seinem Start-up Character.AI, das Google für rund 2,7 Milliarden Dollar zurück ins Haus holte. Shazeer geht zu OpenAI.

Nur Tage später zog John Jumper nach, Direktor bei Google DeepMind. Jumper erhielt 2024 zusammen mit DeepMind-Chef Demis Hassabis den Chemie-Nobelpreis für AlphaFold, eine KI, die die 3D-Struktur von Proteinen vorhersagt. Sein Ziel: ebenfalls Anthropic.

Der Börsengang als Magnet

Warum jetzt? OpenAI und Anthropic bereiten ihre Börsengänge vor. Wer kurz vor einem IPO einsteigt, kann auf einen seltenen Geldsegen über Aktienpakete hoffen – ein Lockmittel, gegen das selbst gut bezahlte Big-Tech-Stellen schwer ankommen.

Einordnung: Für Google ist der Verlust mehr als ein Personalthema. Talent ist im KI-Rennen die knappste Ressource, und ausgerechnet die Architekten von Gemini wandern zur Konkurrenz ab. Auch für die Schweiz ist das relevant: Google beschäftigt in Zürich tausende Entwickler, und der globale Bieterkampf um KI-Köpfe macht vor dem hiesigen Standort nicht halt.

Quellen

TechCrunch – AI researchers continue to leave Google for its rivals↗ EXTERNER LINKBloomberg – Google Poised to Lose Two More High-Profile AI Staffers to Anthropic↗ EXTERNER LINKCrypto Briefing – Anthropic recruits two more key Gemini researchers from Google↗ EXTERNER LINK
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Freitag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Illustration einer Galeriewand mit gerahmten Fotos und stark steigendem Pfeil, kinewsletter.ch Stil
kinewsletter.ch Dark-Mode Illustration
KI-BUSINESS·26. JUNI 2026

Getty-Aktie explodiert nach OpenAI-Deal

Getty Images bringt seine lizenzierten Bilder via Partnerschaft in die Suche von ChatGPT. Die Börse reagierte euphorisch: Die Aktie schoss um bis zu 145 Prozent nach oben. Für Bildanbieter zeichnet sich ein Weg ab, mit KI Geld zu verdienen statt verdrängt zu werden.

Handgezeichnete Skizze eines Vorhängeschlosses mit Schraubenschlüssel und Schild-Emblem, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Skizze eines Vorhängeschlosses mit Schraubenschlüssel und Schild-Emblem, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·24. JUNI 2026

OpenAI lässt KI Open-Source-Lücken stopfen

Mit «Patch the Planet» – Teil des Cybersecurity-Programms Daybreak – lässt OpenAI seine stärksten Modelle Sicherheitslücken in Open-Source-Projekten wie cURL, Go und Python aufspüren. Menschliche Experten von Trail of Bits prüfen jeden Befund, bevor er die Maintainer erreicht.

Handgezeichnete Skizze eines Rechenzentrum-Gangs mit Serverschraenken, deren Kabel in einem zentralen Routing-Panel zusammenlaufen, mit elektroblauem Akzent
Handgezeichnete Skizze eines Rechenzentrum-Gangs mit Serverschraenken, deren Kabel in einem zentralen Routing-Panel zusammenlaufen, mit elektroblauem Akzent (Dark Mode)
KI-BUSINESS·21. JUNI 2026

Baseten: 1,5 Milliarden für KI-Inferenz

Das KI-Infrastruktur-Startup Baseten steht laut «Wall Street Journal» vor einer Runde über 1,5 Milliarden Dollar bei rund 13 Milliarden Bewertung – nur fünf Monate nach der letzten. Das Geschäft: KI-Anfragen schnell und günstig betreiben statt Modelle trainieren.