NewsKategorienWissenNewsletter-ArchivÜber uns
AnmeldenKostenlos abonnieren
JEDEN FREITAG
Die wichtigsten KI-News der Woche — in 5 Minuten.

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
WISSEN & REFERENZ
KI-GlossarLLM-VergleichSchweizer KI-StartupsKI-Regulierung SchweizKI-Rechenzentren SchweizKI in der VerwaltungApertus in der Praxis
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

OpenAI verbrennt 34 Milliarden in einem Jahr

OpenAI hat letztes Jahr 34 Milliarden Dollar ausgegeben und einen Verlust von 39 Milliarden ausgewiesen. Der grösste Teil davon ist ein einmaliger Buchhaltungsposten – operativ fehlen rund 8 Milliarden.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
17. JUNI 2026
2 MIN. LESEZEIT
Illustration eines Aktenkoffers mit Geldscheinen vor einer Hochhausfassade, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Aktenkoffers mit Geldscheinen vor einer Hochhausfassade, kinewsletter.ch Stil
INHALT
0119 Milliarden allein für Forschung02Der 30-Milliarden-Buchhaltungsposten03Auf dem Weg zur Billionen-Bewertung
INHALT
0119 Milliarden allein für Forschung02Der 30-Milliarden-Buchhaltungsposten03Auf dem Weg zur Billionen-Bewertung
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

OpenAIs Milliardenverlust ist grösstenteils ein Buchhaltungseffekt – operativ fehlen rund 8 Milliarden, während ein Billionen-Börsengang näher rückt.

OpenAI hat im vergangenen Jahr 34 Milliarden Dollar ausgegeben – deutlich mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus Zahlen des unabhängigen Journalisten Ed Zitron hervor, die von der Financial Times unabhängig bestätigt wurden.

19 Milliarden allein für Forschung

Der grösste Brocken floss in die Entwicklung: Rund 19 Milliarden Dollar gingen in Forschung und Entwicklung, knapp 6 Milliarden in Vertrieb und Marketing. Dem standen Einnahmen von etwa 13 Milliarden Dollar gegenüber.

Immerhin: Das Wachstum ist rasant. Zum Jahresende erreichte OpenAI einen monatlichen Umsatz von 2 Milliarden Dollar – Ende 2024 war es noch 1 Milliarde pro Quartal.

Der 30-Milliarden-Buchhaltungsposten

Auf dem Papier sieht der Verlust dramatisch aus: Er sprang von 5 Milliarden auf rund 39 Milliarden Dollar. Doch der grösste Teil davon ist kein echter Geldabfluss. Laut Financial Times steckt darin eine einmalige, nicht zahlungswirksame Abschreibung von etwa 30 Milliarden Dollar, die mit der früheren Konzernstruktur von OpenAI zusammenhängt. Rechnet man sie heraus, bleibt ein operativer Verlust von rund 8 Milliarden Dollar.

Auf dem Weg zur Billionen-Bewertung

Die Zahlen sind brisant, weil OpenAI einen Börsengang vorbereitet, der das Unternehmen mit mehr als einer Billion Dollar bewerten könnte. Für dich als ChatGPT-Nutzer zeigt die Rechnung vor allem eins: Wie teuer der Betrieb solcher Modelle wirklich ist – und warum der Druck steigt, mit Abos und Werbung endlich Geld zu verdienen.

Quellen

OpenAI burned through $34 billion last year – THE DECODER↗ EXTERNER LINKExclusive: OpenAI Financials – Ed Zitron↗ EXTERNER LINKOpenAI financials – Financial Times↗ EXTERNER LINK
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Freitag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Illustration einer Kristallkugel auf einem Schreibtisch vor einer Stadt-Skyline, Sketch-Stil mit elektroblauen Akzenten, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Kristallkugel auf einem Schreibtisch vor einer Stadt-Skyline, Sketch-Stil mit elektroblauen Akzenten, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·4. AUGUST 2026

Palantir: 93 Prozent Wachstum und erstmals eine Milliarde Gewinn

Palantir hat im zweiten Quartal 2026 den Umsatz um 93 Prozent auf 1,935 Milliarden Dollar gesteigert und erstmals über eine Milliarde Dollar Quartalsgewinn erzielt. CEO Alex Karp nennt das Quartal «otherworldly» – und teilt kräftig gegen die KI-Labs aus.

Illustration einer Baustelle mit zwei Kränen, die eine blaue Rechenzentrums-Halle errichten, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Baustelle mit zwei Kränen, die eine blaue Rechenzentrums-Halle errichten, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·1. AUGUST 2026

EU startet 30-Milliarden-Ausschreibung für KI-Gigafactories

Die EU-Kommission hat das Bieterverfahren für bis zu sieben KI-Gigafactories eröffnet: 10 Milliarden Euro öffentliches Geld sollen über 20 Milliarden private Investitionen auslösen. Auch für die Schweiz relevant – seit November 2025 ist sie wieder EuroHPC-Teilnehmerstaat.

Illustration einer blauen Schreibmaschine und müder Büroszene, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer blauen Schreibmaschine und müder Büroszene, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·30. JULI 2026

KI-Müdigkeit: Zwei Drittel vermissen die Arbeitswelt vor ChatGPT

65 Prozent der Wissensarbeitenden blicken laut einer Adaptavist-Studie regelmässig nostalgisch auf die Arbeitswelt vor generativer KI zurück – 38 Prozent würden die Tools am liebsten ganz abschaffen. Der Haupttreiber: eine «Verifikations-Steuer», weil das Prüfen von KI-Output den Zeitgewinn auffrisst.

Handgezeichnete Illustration eines blauen Proteinband-Modells auf einem Labortisch, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Illustration eines blauen Proteinband-Modells auf einem Labortisch, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·30. JULI 2026

DeepMind löst das AlphaFold-Team auf – Nobelpreisträger geht zu Anthropic

Laut einem Bericht der Financial Times hat Google DeepMind das Team hinter dem Nobelpreis-prämierten AlphaFold aufgelöst: Die meisten Original-Autoren sind intern versetzt, fast ein Viertel hat das Unternehmen verlassen. Nobelpreisträger John Jumper wechselt zu Anthropic.

Illustration eines blauen Serverturms auf einer Balkenwaage, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines blauen Serverturms auf einer Balkenwaage, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·30. JULI 2026

Microsofts KI zahlt sich aus – Metas KI frisst den Cashflow

Microsoft steigert den Umsatz dank Azure und Copilot um 18 Prozent auf 90 Milliarden Dollar – Metas KI-Ausgaben drücken den Free Cashflow auf 784 Millionen. Zwei KI-Wetten, zwei völlig verschiedene Bilanzen.

Illustration einer Lokomotive vor einem blauen Prellbock auf einem Abstellgleis, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Lokomotive vor einem blauen Prellbock auf einem Abstellgleis, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·29. JULI 2026

Amazon fährt eigene Nova-Modelle zurück – Frontier-Team übernimmt

Laut Business Insider stellt Amazon die meisten seiner Nova-KI-Modelle aufs Abstellgleis – Premier, Omni, Reel und Canvas laufen nur noch für Bestandskunden weiter. Die Ressourcen fliessen in ein neues Frontier-Forschungsteam unter Pieter Abbeel.

Mehr aus KI-Business →