OpenAI hat letztes Jahr 34 Milliarden Dollar ausgegeben und einen Verlust von 39 Milliarden ausgewiesen. Der grösste Teil davon ist ein einmaliger Buchhaltungsposten – operativ fehlen rund 8 Milliarden.
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OpenAIs Milliardenverlust ist grösstenteils ein Buchhaltungseffekt – operativ fehlen rund 8 Milliarden, während ein Billionen-Börsengang näher rückt.
OpenAI hat im vergangenen Jahr 34 Milliarden Dollar ausgegeben – deutlich mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus Zahlen des unabhängigen Journalisten Ed Zitron hervor, die von der Financial Times unabhängig bestätigt wurden.
Der grösste Brocken floss in die Entwicklung: Rund 19 Milliarden Dollar gingen in Forschung und Entwicklung, knapp 6 Milliarden in Vertrieb und Marketing. Dem standen Einnahmen von etwa 13 Milliarden Dollar gegenüber.
Immerhin: Das Wachstum ist rasant. Zum Jahresende erreichte OpenAI einen monatlichen Umsatz von 2 Milliarden Dollar – Ende 2024 war es noch 1 Milliarde pro Quartal.
Auf dem Papier sieht der Verlust dramatisch aus: Er sprang von 5 Milliarden auf rund 39 Milliarden Dollar. Doch der grösste Teil davon ist kein echter Geldabfluss. Laut Financial Times steckt darin eine einmalige, nicht zahlungswirksame Abschreibung von etwa 30 Milliarden Dollar, die mit der früheren Konzernstruktur von OpenAI zusammenhängt. Rechnet man sie heraus, bleibt ein operativer Verlust von rund 8 Milliarden Dollar.
Die Zahlen sind brisant, weil OpenAI einen Börsengang vorbereitet, der das Unternehmen mit mehr als einer Billion Dollar bewerten könnte. Für dich als ChatGPT-Nutzer zeigt die Rechnung vor allem eins: Wie teuer der Betrieb solcher Modelle wirklich ist – und warum der Druck steigt, mit Abos und Werbung endlich Geld zu verdienen.