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Tesla kündigt eigene KI-Chipfabrik an – das Terafab-Projekt startet

Elon Musk hat angekündigt, dass Teslas «Terafab Project» am 21. März offiziell startet – eine eigene Chipfabrik für KI-Prozessoren. Geschätzte Kosten: 25 Milliarden Dollar. Ziel: bis zu 200 Milliarden Chips pro Jahr für autonomes Fahren, Roboter und Grok.

Pascal Eugster
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14. MÄRZ 2026
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Illustration eines Halbleiter-Reinraums mit Roboterarm, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Halbleiter-Reinraums mit Roboterarm, kinewsletter.ch Stil (Dark)
INHALT
01Vom Autobauer zum Chiphersteller02AI5: Teslas nächste Chip-Generation03Vertikale Integration als Wette auf die Zukunft
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01Vom Autobauer zum Chiphersteller02AI5: Teslas nächste Chip-Generation03Vertikale Integration als Wette auf die Zukunft
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Tesla plant mit dem Terafab-Projekt eine eigene KI-Chipfabrik für 25 Milliarden Dollar – ein Schritt zur vertikalen Integration, den kein anderes Privatunternehmen in diesem Umfang je gewagt hat.

Elon Musk hat auf X angekündigt, dass das «Terafab Project» am 21. März 2026 offiziell startet – Teslas eigene Chipfabrik für KI-Prozessoren. Geschätzte Kosten: rund 25 Milliarden Dollar. Das Ziel: bis zu 200 Milliarden Chips pro Jahr, die Tesla unabhängig von externen Lieferanten machen sollen.

Vom Autobauer zum Chiphersteller

Die Fabrik soll neben der Gigafactory Texas in Austin entstehen und als erste Anlage weltweit Logic, Memory und Advanced Packaging unter einem Dach vereinen. Tesla peilt die modernste 2-Nanometer-Prozesstechnologie an – die gleiche Fertigungsstufe, die aktuell nur TSMC und Samsung beherrschen.

Die Dimensionen sind ambitioniert: Zehn separate Fertigungsmodule sollen je 100'000 Chips pro Monat produzieren können. In der Endausbaustufe plant Musk eine Million Wafer-Starts pro Monat – das entspricht rund 70 Prozent der gesamten aktuellen Produktionskapazität von TSMC in einer einzigen US-Anlage.

AI5: Teslas nächste Chip-Generation

Das Herzstück der Terafab-Produktion ist der AI5-Chip, Teslas fünfte Generation eigener KI-Prozessoren. Er soll zehnmal mehr Rechenleistung und neunmal mehr Speicherkapazität bieten als sein Vorgänger AI4. Der Chip ist für vier Einsatzgebiete konzipiert: Full Self-Driving (autonomes Fahren), das Robotaxi Cybercab, den humanoiden Roboter Optimus und die Trainingsinfrastruktur für xAIs Grok-Modelle.

Erste kleine Chargen des AI5 sollen Mitte 2026 produziert werden, die Volumenproduktion ist für Mitte 2027 geplant. Bis dahin setzt Tesla auf eine Doppelstrategie mit TSMC und Samsung als Auftragsfertiger. Auch Gespräche mit Intel wurden bestätigt, jedoch ohne konkreten Vertrag.

Vertikale Integration als Wette auf die Zukunft

Was Tesla hier plant, hat kein anderes Privatunternehmen in diesem Umfang je versucht. Selbst Apple, Google und Amazon lassen ihre Chips extern fertigen. Tesla will den gesamten Prozess kontrollieren – vom Chipdesign über die Fertigung bis zum Packaging. Der Vorteil: Tesla könnte Inferenz-Logik (also die eigentliche KI-Berechnung), Speicher und Packaging gemeinsam optimieren, was besonders für Echtzeit-Anwendungen wie autonomes Fahren entscheidend ist.

NVIDIAs CEO Jensen Huang warnte allerdings, dass der Bau einer eigenen Chipfabrik «extrem schwierig» sei. Die 25 Milliarden Dollar sind Teil von Teslas Rekord-Investitionsausgaben von über 20 Milliarden Dollar für 2026 – wobei CFO Vaibhav Taneja einräumte, dass die Terafab-Kosten noch nicht vollständig eingerechnet sind.

Das Terafab-Projekt zeigt den massiven Hunger nach KI-Rechenleistung. Ob Tesla die technischen Hürden der Chipfertigung meistern kann, bleibt offen. Sicher ist: Die Ankündigung verschiebt die Diskussion von «Wer hat das beste Modell?» hin zu «Wer kontrolliert die Hardware?»

Quellen

Reuters / U.S. News↗ EXTERNER LINKTom's Hardware↗ EXTERNER LINKBenzinga↗ EXTERNER LINK
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