NewsKategorienWissenNewsletter-ArchivEvents
AnmeldenKostenlos abonnieren
JEDEN MONTAG
Die wichtigsten KI-News der Woche — in 5 Minuten.

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
WISSEN & REFERENZ
KI-GlossarKI-Events SchweizEvent einreichenLLM-VergleichSchweizer KI-StartupsFirmen & OrganisationenKI-Regulierung SchweizKI-Rechenzentren SchweizKI in der VerwaltungApertus in der Praxis
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

Tesla kündigt eigene KI-Chipfabrik an – das Terafab-Projekt startet

Elon Musk hat angekündigt, dass Teslas «Terafab Project» am 21. März offiziell startet – eine eigene Chipfabrik für KI-Prozessoren. Geschätzte Kosten: 25 Milliarden Dollar. Ziel: bis zu 200 Milliarden Chips pro Jahr für autonomes Fahren, Roboter und Grok.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
14. MÄRZ 2026
ZULETZT AKTUALISIERT: 16. MÄRZ 2026
2 MIN. LESEZEIT
Illustration eines Halbleiter-Reinraums mit Roboterarm, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Halbleiter-Reinraums mit Roboterarm, kinewsletter.ch Stil (Dark)
INHALT
01Vom Autobauer zum Chiphersteller02AI5: Teslas nächste Chip-Generation03Vertikale Integration als Wette auf die Zukunft
INHALT
01Vom Autobauer zum Chiphersteller02AI5: Teslas nächste Chip-Generation03Vertikale Integration als Wette auf die Zukunft
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Tesla plant mit dem Terafab-Projekt eine eigene KI-Chipfabrik für 25 Milliarden Dollar – ein Schritt zur vertikalen Integration, den kein anderes Privatunternehmen in diesem Umfang je gewagt hat.

Elon Musk hat auf X angekündigt, dass das «Terafab Project» am 21. März 2026 offiziell startet – Teslas eigene Chipfabrik für KI-Prozessoren. Geschätzte Kosten: rund 25 Milliarden Dollar. Das Ziel: bis zu 200 Milliarden Chips pro Jahr, die Tesla unabhängig von externen Lieferanten machen sollen.

Vom Autobauer zum Chiphersteller

Die Fabrik soll neben der Gigafactory Texas in Austin entstehen und als erste Anlage weltweit Logic, Memory und Advanced Packaging unter einem Dach vereinen. Tesla peilt die modernste 2-Nanometer-Prozesstechnologie an – die gleiche Fertigungsstufe, die aktuell nur TSMC und Samsung beherrschen.

Die Dimensionen sind ambitioniert: Zehn separate Fertigungsmodule sollen je 100'000 Chips pro Monat produzieren können. In der Endausbaustufe plant Musk eine Million Wafer-Starts pro Monat – das entspricht rund 70 Prozent der gesamten aktuellen Produktionskapazität von TSMC in einer einzigen US-Anlage.

AI5: Teslas nächste Chip-Generation

Das Herzstück der Terafab-Produktion ist der AI5-Chip, Teslas fünfte Generation eigener KI-Prozessoren. Er soll zehnmal mehr Rechenleistung und neunmal mehr Speicherkapazität bieten als sein Vorgänger AI4. Der Chip ist für vier Einsatzgebiete konzipiert: Full Self-Driving (autonomes Fahren), das Robotaxi Cybercab, den humanoiden Roboter Optimus und die Trainingsinfrastruktur für xAIs Grok-Modelle.

Erste kleine Chargen des AI5 sollen Mitte 2026 produziert werden, die Volumenproduktion ist für Mitte 2027 geplant. Bis dahin setzt Tesla auf eine Doppelstrategie mit TSMC und Samsung als Auftragsfertiger. Auch Gespräche mit Intel wurden bestätigt, jedoch ohne konkreten Vertrag.

Vertikale Integration als Wette auf die Zukunft

Was Tesla hier plant, hat kein anderes Privatunternehmen in diesem Umfang je versucht. Selbst Apple, Google und Amazon lassen ihre Chips extern fertigen. Tesla will den gesamten Prozess kontrollieren – vom Chipdesign über die Fertigung bis zum Packaging. Der Vorteil: Tesla könnte Inferenz-Logik (also die eigentliche KI-Berechnung), Speicher und Packaging gemeinsam optimieren, was besonders für Echtzeit-Anwendungen wie autonomes Fahren entscheidend ist.

NVIDIAs CEO Jensen Huang warnte allerdings, dass der Bau einer eigenen Chipfabrik «extrem schwierig» sei. Die 25 Milliarden Dollar sind Teil von Teslas Rekord-Investitionsausgaben von über 20 Milliarden Dollar für 2026 – wobei CFO Vaibhav Taneja einräumte, dass die Terafab-Kosten noch nicht vollständig eingerechnet sind.

Das Terafab-Projekt zeigt den massiven Hunger nach KI-Rechenleistung. Ob Tesla die technischen Hürden der Chipfertigung meistern kann, bleibt offen. Sicher ist: Die Ankündigung verschiebt die Diskussion von «Wer hat das beste Modell?» hin zu «Wer kontrolliert die Hardware?»

Quellen

Reuters / U.S. News↗ EXTERNER LINKTom's Hardware↗ EXTERNER LINKBenzinga↗ EXTERNER LINK
FIRMEN IN DIESEM ARTIKEL
xAIAppleGoogleAmazon
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Montag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Der KI-Ausbau verschlingt 3,6 Prozent des US-BIP
Der KI-Ausbau verschlingt 3,6 Prozent des US-BIP
Nur für Abonnenten·KI-BUSINESS·25. SEPTEMBER 2026

Der KI-Ausbau verschlingt 3,6 Prozent des US-BIP

Eine neue Brookings-Studie beziffert den US-KI-Infrastrukturausbau auf 3,63 Prozent des jährlichen Bruttoinlandsprodukts – mehr als Eisenbahn, Highways und Telekomausbau je erreichten. Damit sich das refinanziert, müsste die Branche ihren Umsatz bis 2032 um rund 80 Prozent pro Jahr steigern. Ein Columbia-Ökonom zieht dabei einen Vergleich, der aufhorchen lässt.

Oracle ruft höhere Gewalt aus – wegen einer Pipeline
Oracle ruft höhere Gewalt aus – wegen einer Pipeline
KI-BUSINESS·25. SEPTEMBER 2026

Oracle ruft höhere Gewalt aus – wegen einer Pipeline

Oracle hat für sein 165-Milliarden-Dollar-Rechenzentrum "Project Jupiter" in New Mexico eine Force-Majeure-Mitteilung verschickt. Grund ist keine Naturkatastrophe, sondern eine blockierte Erdgas-Pipeline, deren Wegerechte eine Landkommissarin zweimal ablehnte. Oracle und Geldgeber Blue Owl sehen kein Problem, der Markt handelt die Finanzierung skeptischer.

Illustration eines Industrieroboterarms in einer halbleeren Montagehalle mit abgedeckten Maschinen, Werkzeugkasten und Kabeltrommel, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Industrieroboterarms in einer halbleeren Montagehalle mit abgedeckten Maschinen, Werkzeugkasten und Kabeltrommel, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·22. SEPTEMBER 2026

Nur 7'000 humanoide Roboter – die Zahl hinter dem Hype

Die International Federation of Robotics hat humanoide Roboter erstmals als eigene Kategorie gezählt: rund 7'000 Stück wurden 2025 weltweit für Industrie und professionelle Dienstleistungen verkauft. Klassische Industrieroboter kamen 2024 auf 542'000 Installationen. Die Bank of America erwartet für 2026 trotzdem 90'000 Auslieferungen und 1,2 Millionen bis 2030.

Illustration von Silizium-Wafer im Prüfständer mit RAM-Modulen auf einer Werkbank, kinewsletter.ch Stil
Illustration von Silizium-Wafer im Pruefstaender mit RAM-Modulen auf einer Werkbank, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·21. SEPTEMBER 2026

Chinas CXMT startet G5-Speicher – und rückt auf Rang vier

ChangXin Memory Technologies startet die fünfte DRAM-Generation. Chinas Speicher rückt auf, während KI-Rechenzentren den weltweiten RAM-Markt leerkaufen.

Skizze einer Wolke mit Zahnrad und Chip, die zu einem eigenen Modell zusammengebaut werden, in Elektroblau, kinewsletter.ch Stil
Skizze einer Wolke mit Zahnrad und Chip, die zu einem eigenen Modell zusammengebaut werden, in Elektroblau, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·16. SEPTEMBER 2026

Salesforce baut sein eigenes KI-Modell – mit Nvidia

Salesforce hat an seiner Hauskonferenz Dreamforce «Koa» vorgestellt, das erste eigene Reasoning-Modell des CRM-Konzerns. Es basiert auf Nvidias offenem Modell Nemotron und ist auf Aufgaben in Vertrieb, Marketing und Kundendienst trainiert. Damit kauft ein Anwendungsanbieter die Denkleistung nicht mehr nur bei OpenAI oder Anthropic ein – er baut sie selbst.

Illustration eines zerlegten Kameraobjektivs mit Linsenelementen auf einer Werkbank, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines zerlegten Kameraobjektivs mit Linsenelementen auf einer Werkbank, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·15. SEPTEMBER 2026

OpenAI kauft laut Bericht einen Kamera-Spezialisten

OpenAI übernimmt laut einem Bericht des Wall Street Journal das Kamera-Startup Glass Imaging für über 300 Millionen Dollar. Gegründet wurde es von zwei ehemaligen Apple-Ingenieuren, die einst den Porträtmodus entwickelten. Bestätigt hat den Kauf bisher keines der beiden Unternehmen.

Mehr aus KI-Business →