Nvidia schmiedet KI-Sicherheitsallianz – ohne OpenAI und Google
Nvidia und 36 weitere Tech-Konzerne – darunter Microsoft, IBM, SAP und Dell – haben die Open Secure AI Alliance gegründet. Das Bündnis will einen offenen Security-Baukasten für KI-Agenten bauen: abgesicherte Sandboxes, nachvollziehbare Logs, offene Tools. Ausgerechnet OpenAI, Google und Anthropic fehlen.
Nvidia investiert Milliarden in Sutskevers Safe Superintelligence
Nvidia steigt bei Safe Superintelligence ein, dem KI-Labor von Ex-OpenAI-Chefwissenschaftler Ilya Sutskever – laut Bloomberg mit rund 5 Milliarden Dollar. SSI erhält Zugang zur neuen Vera-Rubin-Plattform und verzehnfacht seine Rechenleistung. Pikant: Bisher lief das Labor vor allem auf Google-Chips.
Anthropics KI knackt Krypto-Verfahren – mit einem Benchmark aus Zürich
Anthropics stärkstes Modell Claude Mythos hat eigenständig neue Angriffe auf zwei kryptografische Verfahren gefunden – darunter einen Post-Quantum-Kandidaten, den Experten zwei Jahre lang geprüft hatten. Produktive Systeme sind laut Anthropic nicht betroffen. Den Prüf-Benchmark baute Anthropic mit der ETH Zürich.
Microsoft baut sein erstes Cyber-Modell – und braucht OpenAI weiter
Microsoft AI hat MAI-Cyber-1-Flash vorgestellt, das erste eigene Modell nur für Cybersecurity. Laut Microsoft erreicht es im Verbund mit dem Agenten-System MDASH 96 Prozent auf dem Benchmark CyberGym und halbiert die Kosten. Die härtesten 10 Prozent der Fälle gehen aber weiterhin an GPT-5.4 von OpenAI.
Hunderte fragten ChatGPT nach Biowaffen-Wissen – manche bekamen Antworten
Laut WSJ stellten seit Sommer 2025 hunderte Nutzer ChatGPT Fragen zu biologischen Waffen und Giften – ein Teil bekam brauchbare Antworten. OpenAI sperrte die Konten, meldete aber nichts.
Geteilte Claude-Chats landeten in der Google-Suche
Zahlreiche per Link geteilte Claude-Chats und Artifacts waren über Google auffindbar – darunter Arztberichte und interne Firmenakten. Kein Hack: Es waren selbst geteilte Links.
Stripe will OpenRouter kaufen – für 10 Milliarden Dollar
Stripe verhandelt laut Wall Street Journal und The Information über die Übernahme des KI-Modell-Marktplatzes OpenRouter – für rund 10 Milliarden Dollar. Das ist fast das Achtfache der Bewertung vom Mai. Bestätigt ist der Deal aber noch nicht.
Apertus 1.5: Die Schweiz gibt ihrem offenen KI-Modell Augen
ETH, EPFL und das CSCS haben Apertus 1.5 veröffentlicht – das vollständig offene Schweizer Sprachmodell versteht jetzt Bilder, denkt in einem Reasoning-Modus mit und merkt sich viermal mehr Kontext. Alles unter Apache 2.0, alles nachvollziehbar.
Festool setzt auf ein KI-Betriebssystem für Ingenieure – die These dahinter
Der Werkzeughersteller Festool rollt das «APEX AI OS» des Startups Sphere Energy firmenweit aus. Spannender als das Produkt ist die These dahinter: Nicht bei Chatbots, sondern bei den eigenen Industriedaten liegt der eigentliche KI-Vorsprung – mit dem nötigen kritischen Blick auf die Anbieter-Zahlen.
Google bringt Gemini 3.6 Flash – schneller und günstiger
Google veröffentlicht Gemini 3.6 Flash, 3.5 Flash-Lite und 3.5 Flash Cyber. Das Aufmacher-Modell ist gleichzeitig günstiger und effizienter als sein Vorgänger und braucht rund 17 Prozent weniger Ausgabe-Tokens.
Google giesst Gemini ins Silizium – für bis zu 10× Effizienz
Google baut laut The Information einen neuen Server-Chip namens «Frozen v2», der Teile des Gemini-Modells fest in die Schaltung brennt – und dadurch sechs- bis zehnmal effizienter arbeiten soll. Bestätigt ist noch nichts.
Alibaba zeigt Qwen3.8 – angeblich Nummer zwei hinter Fable 5
Alibaba hat an der World AI Conference in Shanghai Qwen3.8-Max vorgestellt – ein multimodales Modell mit angeblich 2,4 Billionen Parametern, das nur Anthropics Fable 5 nachstehen soll. Belegt ist davon noch nichts: keine Benchmarks, keine Lizenz, keine offenen Gewichte. Der Release zeigt vor allem, wie schnell Chinas Labore an die Weltspitze drängen.























