NewsKategorienNewsletter-ArchivÜber unsKostenlos abonnieren

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
Alle NewsNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

Anthropic lanciert Claude Partner Network mit 100 Millionen Dollar

Anthropic investiert 100 Millionen Dollar in ein neues Partner-Ökosystem für Claude. Accenture trainiert 30'000 Mitarbeitende, Cognizant öffnet für 350'000 – und die erste Claude-Zertifizierung ist da.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
12. MÄRZ 2026
2 MIN. LESEZEIT
Illustration eines Konferenzsaals mit Podium und Stuhlreihen, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Konferenzsaals mit Podium und Stuhlreihen, kinewsletter.ch Stil (Dark Mode)
INHALT
01Accenture trainiert 30'000, Cognizant öffnet für 350'00002Claude als einziges Frontier-Modell auf drei Clouds03Anthropic kontert das Microsoft/OpenAI-Ökosystem
INHALT
01Accenture trainiert 30'000, Cognizant öffnet für 350'00002Claude als einziges Frontier-Modell auf drei Clouds03Anthropic kontert das Microsoft/OpenAI-Ökosystem
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Anthropic positioniert sich mit einem offenen, Multi-Cloud-Partner-Netzwerk aggressiv gegen das Microsoft/OpenAI-Ökosystem und investiert 100 Millionen Dollar in Beratungsfirmen und Integratoren.

Anthropic hat am ersten Partner Summit in Carlsbad, Kalifornien, das Claude Partner Network vorgestellt – und investiert 100 Millionen Dollar, um Beratungsfirmen und System-Integratoren beim Enterprise-Rollout von Claude zu unterstützen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und steht allen Organisationen offen.

Accenture trainiert 30'000, Cognizant öffnet für 350'000

Ein Grossteil der 100 Millionen fliesst direkt an Partner: für Training, Sales-Enablement und Co-Marketing. Accenture trainiert 30'000 Professionals auf Claude und nutzt die neue Zertifizierung, um das schneller zu skalieren. Cognizant hat rund 350'000 Mitarbeitenden Zugang zu Claude gegeben und setzt das Modell bereits in Modernisierungsprojekten ein.

Daneben hat Anthropic die erste Claude-Zertifizierung vorgestellt: den «Claude Certified Architect, Foundations» – eine technische Prüfung für Lösungsarchitekten, die Produktionsanwendungen mit Claude bauen. Dazu kommt ein Code-Modernization-Starter-Kit für Legacy-Migrationen (also die Umstellung alter Softwaresysteme auf moderne Architekturen), einer der häufigsten Enterprise-Anwendungsfälle.

Claude als einziges Frontier-Modell auf drei Clouds

Was Anthropic von der Konkurrenz abhebt: Claude ist das einzige Frontier-Modell, das auf AWS, Google Cloud und Microsoft Azure verfügbar ist. OpenAIs GPT-Modelle sind primär an Microsoft gebunden, Googles Gemini an die eigene Cloud. Dieser Multi-Cloud-Ansatz macht Claude für Unternehmen attraktiv, die nicht von einem einzigen Cloud-Anbieter abhängig sein wollen.

Die Zahlen untermauern den Kurs: Die Anzahl der Kunden, die jährlich mehr als 100'000 Dollar für Claude ausgeben, hat sich in einem Jahr versiebenfacht. Über 500 Kunden geben mittlerweile mehr als 1 Million Dollar jährlich aus. Claude Code – Anthropics Entwicklertool – hat einen Run-Rate-Umsatz von über 2,5 Milliarden Dollar und hat sich seit Jahresbeginn verdoppelt.

Anthropic kontert das Microsoft/OpenAI-Ökosystem

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Microsoft hat mit seinem Copilot-Ökosystem einen massiven Vorsprung bei Enterprise-Partnerschaften. Anthropic kontert mit offenem Zugang und verfünffacht sein Partner-Team – mit Applied AI Engineers für laufende Kundenprojekte, Technical Architects für komplexe Implementierungen und lokalem Go-to-Market-Support in internationalen Märkten.

Für dich relevant, wenn du in der Beratung oder System-Integration arbeitest: Die Claude-Zertifizierung ist ein konkreter Karrierebaustein, und der Multi-Cloud-Ansatz erleichtert die Integration in bestehende Kundenumgebungen.

Anthropic hat angekündigt, die Investition in den Folgejahren weiter zu skalieren.

Quellen

Anthropic Blog↗ EXTERNER LINKStreetInsider↗ EXTERNER LINKChannel Dive↗ EXTERNER LINK
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Freitag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Handgezeichnete Skizze eines Rechenzentrum-Gangs mit Serverschraenken, deren Kabel in einem zentralen Routing-Panel zusammenlaufen, mit elektroblauem Akzent
Handgezeichnete Skizze eines Rechenzentrum-Gangs mit Serverschraenken, deren Kabel in einem zentralen Routing-Panel zusammenlaufen, mit elektroblauem Akzent (Dark Mode)
KI-BUSINESS·21. JUNI 2026

Baseten: 1,5 Milliarden für KI-Inferenz

Das KI-Infrastruktur-Startup Baseten steht laut «Wall Street Journal» vor einer Runde über 1,5 Milliarden Dollar bei rund 13 Milliarden Bewertung – nur fünf Monate nach der letzten. Das Geschäft: KI-Anfragen schnell und günstig betreiben statt Modelle trainieren.

Handgezeichnete Skizze einer Person mit Aktentasche, die auf einem Weg von einem Bueroturm zu einem anderen geht, mit elektroblauem Akzent
Handgezeichnete Skizze einer Person mit Aktentasche, die auf einem Weg von einem Bueroturm zu einem anderen geht, mit elektroblauem Akzent (Dark Mode)
KI-BUSINESS·20. JUNI 2026

Googles Gemini-Chef wechselt zu OpenAI

Noam Shazeer, Mitautor des bahnbrechenden Transformer-Papers und Co-Leiter von Googles Gemini, wechselt zu OpenAI. Erst 2024 hatte Google ihn fuer rund 2,7 Milliarden Dollar zurueckgeholt. Beobachter sprechen vom groessten KI-Personalwechsel des Jahres.

Illustration eines Bankeingangs mit Drehtür und Zutrittsleser, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Bankeingangs mit Drehtür und Zutrittsleser, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·19. JUNI 2026

JPMorgan sperrt Claude für seine Leute in Hongkong

JPMorgan Chase hat seinen Mitarbeitenden in Hongkong den Zugang zu Anthropics Claude-Modellen gestrichen – wegen der Lizenzbedingungen und unter Druck aus Washington. Damit folgt die Bank Goldman Sachs. Für den Finanzplatz Hongkong wird Geopolitik zur IT-Richtlinie.