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Anthropic lanciert Claude Partner Network mit 100 Millionen Dollar

Anthropic investiert 100 Millionen Dollar in ein neues Partner-Ökosystem für Claude. Accenture trainiert 30'000 Mitarbeitende, Cognizant öffnet für 350'000 – und die erste Claude-Zertifizierung ist da.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
12. MÄRZ 2026
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Illustration eines Konferenzsaals mit Podium und Stuhlreihen, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Konferenzsaals mit Podium und Stuhlreihen, kinewsletter.ch Stil (Dark Mode)
INHALT
01Accenture trainiert 30'000, Cognizant öffnet für 350'00002Claude als einziges Frontier-Modell auf drei Clouds03Anthropic kontert das Microsoft/OpenAI-Ökosystem
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01Accenture trainiert 30'000, Cognizant öffnet für 350'00002Claude als einziges Frontier-Modell auf drei Clouds03Anthropic kontert das Microsoft/OpenAI-Ökosystem
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Anthropic positioniert sich mit einem offenen, Multi-Cloud-Partner-Netzwerk aggressiv gegen das Microsoft/OpenAI-Ökosystem und investiert 100 Millionen Dollar in Beratungsfirmen und Integratoren.

Anthropic hat am ersten Partner Summit in Carlsbad, Kalifornien, das Claude Partner Network vorgestellt – und investiert 100 Millionen Dollar, um Beratungsfirmen und System-Integratoren beim Enterprise-Rollout von Claude zu unterstützen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und steht allen Organisationen offen.

Accenture trainiert 30'000, Cognizant öffnet für 350'000

Ein Grossteil der 100 Millionen fliesst direkt an Partner: für Training, Sales-Enablement und Co-Marketing. Accenture trainiert 30'000 Professionals auf Claude und nutzt die neue Zertifizierung, um das schneller zu skalieren. Cognizant hat rund 350'000 Mitarbeitenden Zugang zu Claude gegeben und setzt das Modell bereits in Modernisierungsprojekten ein.

Daneben hat Anthropic die erste Claude-Zertifizierung vorgestellt: den «Claude Certified Architect, Foundations» – eine technische Prüfung für Lösungsarchitekten, die Produktionsanwendungen mit Claude bauen. Dazu kommt ein Code-Modernization-Starter-Kit für Legacy-Migrationen (also die Umstellung alter Softwaresysteme auf moderne Architekturen), einer der häufigsten Enterprise-Anwendungsfälle.

Claude als einziges Frontier-Modell auf drei Clouds

Was Anthropic von der Konkurrenz abhebt: Claude ist das einzige Frontier-Modell, das auf AWS, Google Cloud und Microsoft Azure verfügbar ist. OpenAIs GPT-Modelle sind primär an Microsoft gebunden, Googles Gemini an die eigene Cloud. Dieser Multi-Cloud-Ansatz macht Claude für Unternehmen attraktiv, die nicht von einem einzigen Cloud-Anbieter abhängig sein wollen.

Die Zahlen untermauern den Kurs: Die Anzahl der Kunden, die jährlich mehr als 100'000 Dollar für Claude ausgeben, hat sich in einem Jahr versiebenfacht. Über 500 Kunden geben mittlerweile mehr als 1 Million Dollar jährlich aus. Claude Code – Anthropics Entwicklertool – hat einen Run-Rate-Umsatz von über 2,5 Milliarden Dollar und hat sich seit Jahresbeginn verdoppelt.

Anthropic kontert das Microsoft/OpenAI-Ökosystem

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Microsoft hat mit seinem Copilot-Ökosystem einen massiven Vorsprung bei Enterprise-Partnerschaften. Anthropic kontert mit offenem Zugang und verfünffacht sein Partner-Team – mit Applied AI Engineers für laufende Kundenprojekte, Technical Architects für komplexe Implementierungen und lokalem Go-to-Market-Support in internationalen Märkten.

Für dich relevant, wenn du in der Beratung oder System-Integration arbeitest: Die Claude-Zertifizierung ist ein konkreter Karrierebaustein, und der Multi-Cloud-Ansatz erleichtert die Integration in bestehende Kundenumgebungen.

Anthropic hat angekündigt, die Investition in den Folgejahren weiter zu skalieren.

Quellen

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