Alibaba zeigt Qwen3.8 – angeblich Nummer zwei hinter Fable 5
Alibaba hat an der World AI Conference in Shanghai Qwen3.8-Max vorgestellt – ein multimodales Modell mit angeblich 2,4 Billionen Parametern, das nur Anthropics Fable 5 nachstehen soll. Belegt ist davon noch nichts: keine Benchmarks, keine Lizenz, keine offenen Gewichte. Der Release zeigt vor allem, wie schnell Chinas Labore an die Weltspitze drängen.
Anthropic macht Fable 5 dauerhaft – Pro-Nutzer verlieren den Zugang
Ab dem 20. Juli gehört Claude Fable 5 fest zu Max und Team Premium – aber nur zum halben Limit. Pro- und Team-Standard-Nutzer verlieren den Abo-Zugang und zahlen künftig pro Token.
«Project Perception»: Microsoft soll günstigen Mythos-Rivalen bauen
Microsoft entwickelt laut einem Bericht von The Information ein KI-Sicherheitstool mit dem Codenamen «Project Perception» – als günstigeren Rivalen zu Anthropics Mythos. Ein Model-Router kombiniert Modelle von Anthropic, OpenAI und Microsoft, um Kosten zu senken. Offiziell bestätigt ist nichts.
Muratis erstes Modell ist offen – und bewusst nicht das beste
Thinking Machines Lab veröffentlicht Inkling: 975 Milliarden Parameter, offene Gewichte. Laut der Firma bewusst nicht das stärkste Modell – sondern ein Rohling zum Feintunen.
Kimi K3 erreicht Frontier-Niveau – und beendet die Billig-Ära
Moonshot AI hat Kimi K3 vorgestellt: 2,8 Billionen Parameter, eine Million Token Kontext, offene Gewichte ab dem 27. Juli. Das Modell spielt auf Augenhöhe mit den besten US-Systemen – und kostet dreimal so viel wie sein Vorgänger. Die Zeit der chinesischen Kampfpreise ist damit vorbei.
New York stoppt neue KI-Rechenzentren – als erster US-Bundesstaat
Gouverneurin Kathy Hochul zieht per Dekret die Notbremse: New York pausiert als erster US-Bundesstaat den Bau neuer Hyperscale-Rechenzentren für bis zu ein Jahr. Der Grund ist der Strom- und Wasserhunger des KI-Booms – und steigende Stromrechnungen für die Bevölkerung.
ChatGPT Work: OpenAIs Super-App vereint Chat, Code und Browser
OpenAI hat ChatGPT Work vorgestellt – die Super-App, die Chatbot, den Coding-Agenten Codex und einen Browser in einer Oberfläche bündelt. Angetrieben von GPT-5.6, auf dem Desktop ab sofort für alle Pläne. Im Gegenzug stellt OpenAI seinen Browser Atlas ein.
GPT-5.6 für alle: OpenAI bringt drei Modelle zu drei Preisen
Seit dem 9. Juli ist OpenAIs neue Generation GPT-5.6 öffentlich verfügbar – in drei Stufen namens Sol, Terra und Luna, deren Preise von 1 bis 30 Dollar pro Million Token reichen. Zuvor hatte eine staatliche Sicherheitsprüfung die Freigabe wochenlang verzögert.
Meta verlangt erstmals Geld für seine KI – Muse Spark 1.1
Meta hat mit Muse Spark 1.1 ein neues, auf agentische Aufgaben ausgelegtes Modell vorgestellt – und verlangt erstmals Geld dafür: Der Entwicklerzugang läuft über eine neue, kostenpflichtige Programmierschnittstelle statt wie bei Llama über einen freien Download.
Grok 4.5: SpaceXAIs günstiger Angriff auf Claude Opus
SpaceXAI hat Grok 4.5 veröffentlicht – ein «Opus-class model» für Coding und agentische Aufgaben, das beim Output rund viermal günstiger ist als Claude Opus 4.8. Die Leistungsvergleiche stammen allerdings aus xAI-eigenen Benchmarks, und selbst dort liegt Grok nicht an der Spitze.
Chinesische KI-Modelle erobern US-Firmen – über den Preis
Ein CNBC-Bericht zeigt: Bis zu 46 Prozent der bezahlten KI-Anfragen von US-Firmen laufen inzwischen über chinesische Modelle – getrieben allein vom Preis. Was das für Schweizer Unternehmen bedeutet.
DeepSeek baut seinen eigenen KI-Chip – weg von Nvidia
Das chinesische KI-Startup DeepSeek entwickelt laut Reuters einen eigenen Inferenz-Chip. Das Ziel: weniger Abhängigkeit von Nvidia und Huawei – trotz US-Exportkontrollen.























