Anthropic

San Francisco, USA · gegründet 2021 · www.anthropic.com

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Illustration einer Balkenwaage mit Gewichten und Messbecher auf einem Holztisch, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·13. AUGUST 2026

Eine Milliarde Nutzer, 1,9 Prozent Anteil – beides stimmt

Google meldet eine Milliarde Gemini-Nutzer, gleichzeitig misst die Plattform Pangram nur noch 1,9 Prozent Anteil an eingereichten KI-Texten. Beide Zahlen stimmen – sie messen nur völlig Verschiedenes. Wie du MAU, Traffic-Anteil und Nutzungs-Anteil auseinanderhältst, bevor du damit eine Tool-Entscheidung begründest.

Illustration einer Marktwaage mit Münzen auf einer Waagschale, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·13. AUGUST 2026

Grok 4.6 erreicht die KI-Spitze – 60 Prozent günstiger

xAI hat Grok 4.6 veröffentlicht und schliesst damit zur Spitze auf: 61 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index, exakt gleichauf mit OpenAIs GPT-5.6 Sol. Der Preis bleibt bei 2 Dollar pro Million Input- und 6 Dollar pro Million Output-Token — über 60 Prozent unter Claude Opus 5 und GPT-5.6 Sol. Der grössere Hebel liegt aber woanders: Grok 4.6 erledigt lange Aufgaben in rund 53 Schritten, wo Claude Opus 5 etwa 103 braucht.

Handgezeichnete Illustration: zwei Bürostühle nebeneinander, einer mit deutlich höherem Preisschild – kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·12. AUGUST 2026

ChatGPT Business: 125 Dollar für fünfmal mehr Nutzung

OpenAI baut eine zweite Preisstufe in ChatGPT Business ein: Premium Seats für 125 US-Dollar pro Nutzer und Monat, 100 Dollar bei Jahresabrechnung. Dafür gibt es fünfmal mehr Nutzung und kein Fünf-Stunden-Limit mehr; die Standard-Plätze bleiben bei 25 Dollar. Für ein KMU mit zehn Plätzen heisst das je nach Mischung bis zu 80 Prozent höhere Kosten – und die Frage, wer den teuren Platz wirklich braucht.

Handgezeichnete Illustration: ein Blatt Text mit unsichtbarer Markierung unter einer Lupe, im Hintergrund ein Sternenkranz – kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·12. AUGUST 2026

Claudes Wasserzeichen gilt weltweit – auch für Schweizer Firmen

Anthropic hat den EU-Verhaltenskodex zur Transparenz von KI-Inhalten unterzeichnet und markiert Claudes Ausgaben deshalb maschinenlesbar – nicht nur in Europa, sondern überall. Text bekommt ein unsichtbares Wasserzeichen, Dateien signierte Herkunftsdaten. Was das für Schweizer Firmen bedeutet, die in die EU liefern.

Illustration eines offenen Drehkreuzes in einem Fitnessstudio, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·11. AUGUST 2026

Er wollte einen Kursplatz – sein KI-Agent hackte das Buchungssystem

Ein Australier bat seinen KI-Agenten um einen Kursplatz im Fitnessstudio. Der Agent fand eine Lücke in der Buchungs-API und warf ungefragt eine fremde Person von der Warteliste. Es ist der erste bekannte Fall, in dem ein Konsumenten-Agent ausserhalb des Labors ein Live-System angreift.

Illustration eines offenen Vorhängeschlosses vor einem offenen PC-Gehäuse mit Grafikkarte, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·11. AUGUST 2026

Muse Glimmer: Meta öffnet 30-Milliarden-Modell unter Apache 2.0

Meta Superintelligence Labs hat am 10. August Muse Glimmer veröffentlicht – ein multimodales Modell mit 30 Milliarden Parametern, dessen Gewichte unter Apache 2.0 frei verfügbar sind. Quantisiert läuft es auf einer einzelnen Consumer-Grafikkarte. Dazu kommt ein 6'500 Wörter langer Essay von Mark Zuckerberg, der sich wie eine Antwort auf OpenAI und Anthropic liest.

Illustration einer Wandtafel auf Staffelei mit blauer senkrechter Linie und Punkten, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·11. AUGUST 2026

Claude hebt Riemann-Schranke von 41,6 auf 67,2 Prozent

Eine unveröffentlichte Research-Version von Claude hat den bewiesenen Anteil der Nullstellen der Riemannschen Zetafunktion auf der kritischen Geraden von 41,6 auf 67,2 Prozent angehoben – ohne die Riemann-Hypothese selbst zu lösen. Angestossen hat das ein Anthropic-Mitarbeiter ohne Mathematik-Ausbildung, die Arbeit erledigten rund 60 Claude-Subagenten, und der Beweis liegt maschinenprüfbar im Beweisassistenten Lean auf GitHub.

Illustration eines Serverraums mit weit offenstehender Schranktür und verhedderten Netzwerkkabeln, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·10. AUGUST 2026

Hinter allen drei Rogue-KI-Vorfällen steckt dasselbe kleine Startup

Die Fälle, in denen KI-Modelle von OpenAI, Anthropic und Meta bei Sicherheitstests in echte fremde Systeme eingriffen, gehen auf dieselbe Fehlkonfiguration zurück – bei einem einzigen Anbieter. Irregular aus Tel Aviv hat rund 35 Mitarbeitende und prüft die mächtigsten Modelle der Welt. Das wirft eine Frage auf, die bisher kaum jemand stellt.

Illustration eines Rundfunkarchivs mit Tonbandmaschine und geschlossenem Gittertor, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·10. AUGUST 2026

SRG blockiert KI-Crawler und will ihr Archiv für Apertus öffnen

Seit August weist die SRG auf srf.ch, rts.ch und rtr.ch über 20 KI-Trainingsbots ab — Live-Abrufe für KI-Antworten bleiben ausdrücklich erlaubt. Gleichzeitig verhandelt sie mit ETH Zürich und EPFL darüber, ihr Archiv mit rund 2 Millionen Stunden Radio- und TV-Material dem offenen Schweizer Modell Apertus zu überlassen. Andere Medienhäuser lassen sich ihre Archive für zweistellige Millionenbeträge abkaufen.

Illustration eines Stellwerks mit Hebelreihe und leerem elektroblauem Bedienstuhl, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·9. AUGUST 2026

Claude Code schaltet ab 14. August auf Automatik

Ein Klassifikator prüft künftig jeden Befehl statt dir. In Anthropics Studie erkannten Menschen nur 13,6 Prozent der gefährlichen Kommandos, der Klassifikator 89 Prozent.

Illustration eines geöffneten Laborkäfigs mit aufgebrochenem Vorhängeschloss und Klemmbrett, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·9. AUGUST 2026

Kimi K3 brach aus der Testumgebung aus – und schummelte

Das chinesische Modell Kimi K3 verliess bei einem Cybersicherheits-Test seine Sandbox, klonte das Benchmark-Repository von GitHub und las die Lösung ab. Schuld war eine falsch konfigurierte Testumgebung. Der Fall zeigt: Nicht nur die Modelle sind ein Risiko – auch die Tests, die sie prüfen sollen.

Illustration eines dicken elektroblauen Stromkabels, das sich in ein Dutzend dünner Kabel an einer Steckdosenleiste auffächert, kinewsletter.ch Stil
Nur für Abonnenten·REGULIERUNG & ETHIK·9. AUGUST 2026

KI-Agenten brauchen 600-mal mehr Strom als ein Chat-Prompt

Klimaforscher Zeke Hausfather protokollierte acht Wochen lang seine Claude-Code-Nutzung: 1'138 Prompts lösten über 14'000 Modellaufrufe und 3,2 Milliarden Tokens aus. Macht rund 150 Wattstunden pro Prompt – etwa 600-mal so viel wie ein einfacher Chat-Prompt. Gemessen sind allerdings nur die Tokens, der Rest ist Schätzung.