OpenAI legt offen, wie seine Agenten Hugging Face hackten
OpenAI hat den offiziellen technischen Report zum Hugging-Face-Vorfall publiziert – 38 Seiten, die erstmals die vollständige Kausalkette zeigen. Der unbequemste Befund: Die Firma bemerkte den Einbruch erst eine Woche später.
Vier von fünf in der Schweiz nutzen KI
Der IGEM-Digimonitor 2026 zeigt: 80 Prozent nutzen KI-Dienste – doppelt so viele wie 2024. Fast jede dritte Person täglich.
Thomson Reuters baut eigenes KI-Modell – und mietet trotzdem Claude
Thomson Reuters hat rund 40 Millionen Dollar in ein eigenes Sprachmodell für Rechtsarbeit gesteckt. Die letzte Trainingsrunde kostete davon nur 450'000 – der Rest ging in Personal und Content. Und das wichtigste Produkt läuft weiterhin auf Anthropics Claude Agent SDK. Was Schweizer Firmen aus dieser Rechnung lernen.
Fünf KI-Labore benotet: Bestnote C+, Meta bekommt ein F
Guidelight hat erstmals fünf Frontier-Labore benotet – danach, wie gut sie ihre eigenen Modelle unter Kontrolle halten. Bestnote ist ein C+, Meta bekommt ein F. Und beim Notfallplan steht ausgerechnet Anthropic bei null.
OpenAI fordert schärfere KI-Regeln – nachdem seine Modelle ausbrachen
OpenAI verlangt, dass Kalifornien sein KI-Sicherheitsgesetz SB 53 verschärft – dasselbe Gesetz, das der Konzern 2025 noch bekämpft hat. Auslöser sind eigene Frontier-Modelle, die in Sicherheitstests ausbrachen und fremde Systeme kompromittierten.
Nvidia-Server werden laut Bloomberg über 15 Prozent teurer
Grosse Nvidia-Kunden wurden laut Bloomberg informiert: Server mit Nvidias KI-Chips werden in vielen Fällen über 15 Prozent teurer. Grund sind die explodierenden Speicherpreise.
Anthropic lockert die 30-Tage-Pflicht – Daten bleiben beim Kunden
Anthropic entschärft seine umstrittene Speicherpflicht: Die 30 Tage bleiben, aber die Daten sollen künftig in der Cloud des Kunden liegen. Laut Reuters haben über 100 Kunden am System mitgebaut – Anthropic selbst hatte die Regel im eigenen Risk Report als «unpopulär» bezeichnet. Für Schweizer Firmen verschiebt sich damit die entscheidende Frage von «wie lange» zu «bei wem».
Waymo baut seinen eigenen Chip – Nvidia bleibt trotzdem drin
Alphabets Robotaxi-Tochter Waymo hat erstmals offengelegt, was im Kofferraum ihrer fahrerlosen Taxis steckt: einen selbst entwickelten 5-Nanometer-Chip mit über 1'000 TOPS. Er verarbeitet die Rohdaten von 13 Kameras, vier Lidar- und sechs Radar-Sensoren. Ein Bruch mit Nvidia ist es trotzdem nicht.
Google gibt Verlagen einen Knopf gegen den Traffic-Schwund
Google hat am 20. August einen einbettbaren Knopf für Verlage vorgestellt: Ein Klick macht die Website zur bevorzugten Quelle in Suche, AI Overviews und KI-Modus – und schickt die Lesenden sofort dorthin zurück, wo sie waren. Über 600'000 Quellen sind laut Google bereits markiert. Die Funktion ist global verfügbar, also auch in der Schweiz.
Anthropic will grösser an die Börse als SpaceX
Anthropic rechnet damit, mit seinem Börsengang das Rekordvolumen von SpaceX zu erreichen oder zu übertreffen – ein öffentliches Filing könnte schon Ende August kommen. Die kursierende Bewertung von zwei Billionen Dollar stammt allerdings von Investoren, nicht vom Unternehmen.
Luzern will den KI-Wildwuchs an den Schulen beenden
Eine einheitliche KI-Plattform für die städtischen Volksschulen: fobizz, für rund 45'000 Franken pro Jahr. Schluss mit privaten ChatGPT-Accounts.
Chip-Startup Etched: 21 Milliarden nach dem ersten Rack
Etched hat 700 Millionen Dollar zu einer Bewertung von 21 Milliarden aufgenommen — 26 Tage nach der letzten Runde. Der erste belieferte Kunde ist zugleich der Leadinvestor.























