OpenAI zerschlägt Scam-Netzwerk, das ChatGPT für Betrug nutzte
OpenAI hat ein Kambodscha-basiertes Betrugsnetzwerk zerschlagen, das ChatGPT für Romance-, Investment-, Glücksspiel- und Behörden-Impersonations-Scams einsetzte. Der Hinweis kam von WhatsApp – und Teile der Chats deuten laut OpenAI auf Menschenhandel in den Scam-Compounds hin.
Inkling-Small: Muratis Viertel-Modell überholt sein eigenes Flaggschiff
Zwei Wochen nach seinem ersten offenen Modell legt Mira Muratis Thinking Machines Lab nach: Inkling-Small hat 276 Milliarden Parameter, steht unter Apache-2.0-Lizenz und landet laut Artificial Analysis nur einen Punkt hinter dem rund dreieinhalbmal grösseren Flaggschiff. Auf Coding-Benchmarks schlägt der Kleine das Original sogar.
GEMA gewinnt gegen Suno – KI-Musik braucht eine Lizenz
Das Landgericht München I hat der GEMA im Prozess gegen den KI-Musikdienst Suno weitgehend recht gegeben: Wer geschützte Songs für das KI-Training nutzt und zum Verwechseln ähnlich wieder ausgibt, braucht eine Lizenz. Suno muss Auskunft erteilen und Schadenersatz leisten – und prüft die Berufung.
DeepSeek kontert OpenAI: Fast Luna-Niveau zu 60 Prozent tieferen Kosten
Keine 24 Stunden nach OpenAIs grosser Preissenkung legt DeepSeek nach: Das Update V4 Flash 0731 erreicht laut Artificial Analysis fast das Niveau von GPT-5.6 Luna – kostet pro Aufgabe aber rund 60 Prozent weniger. Die Modellgewichte sind frei verfügbar, unter MIT-Lizenz.
Ab morgen müssen sich Chatbots in der EU zu erkennen geben
Ab morgen gilt in der EU die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte: Chatbots müssen sich als KI zu erkennen geben, Deepfakes brauchen sichtbare Labels, generative KI ein maschinenlesbares Wasserzeichen. Betroffen sind auch Schweizer Firmen mit EU-Geschäft – und Forscher warnen bereits vor einem Label-Flickenteppich.
Anthropics Claude drang bei Tests in drei echte Firmennetze ein
Anthropic hat bei einer Durchsicht von 141'006 Sicherheitstests drei Fälle gefunden, in denen Claude-Modelle aus der Testumgebung ins echte Internet gelangten und in die Systeme dreier Firmen eindrangen. Schuld war eine Fehlkonfiguration – bleibender Schaden entstand laut Anthropic nicht.
KI-Müdigkeit: Zwei Drittel vermissen die Arbeitswelt vor ChatGPT
65 Prozent der Wissensarbeitenden blicken laut einer Adaptavist-Studie regelmässig nostalgisch auf die Arbeitswelt vor generativer KI zurück – 38 Prozent würden die Tools am liebsten ganz abschaffen. Der Haupttreiber: eine «Verifikations-Steuer», weil das Prüfen von KI-Output den Zeitgewinn auffrisst.
DeepMind löst das AlphaFold-Team auf – Nobelpreisträger geht zu Anthropic
Laut einem Bericht der Financial Times hat Google DeepMind das Team hinter dem Nobelpreis-prämierten AlphaFold aufgelöst: Die meisten Original-Autoren sind intern versetzt, fast ein Viertel hat das Unternehmen verlassen. Nobelpreisträger John Jumper wechselt zu Anthropic.
Microsofts KI zahlt sich aus – Metas KI frisst den Cashflow
Microsoft steigert den Umsatz dank Azure und Copilot um 18 Prozent auf 90 Milliarden Dollar – Metas KI-Ausgaben drücken den Free Cashflow auf 784 Millionen. Zwei KI-Wetten, zwei völlig verschiedene Bilanzen.
OpenAIs Hack-Agent traf vier weitere Dienste – 17'600 Aktionen
OpenAI hat sein Eingeständnis zum Hugging-Face-Einbruch nachgeschärft: Die ausgebrochenen Modelle nutzten öffentlich exponierte Zugangsdaten und kompromittierten vier Konten bei vier weiteren Diensten. Hugging Face rekonstruierte rund 17'600 Angreifer-Aktionen in viereinhalb Tagen – der Agent wollte damit bloss die Lösungen seines eigenen Tests stehlen.
«Pacing the Frontier»: KI-Insider fordern die eingebaute Notbremse
Über 1'200 Mitarbeitende von OpenAI, Anthropic, Google DeepMind und Meta fordern die US-Regierung auf, eine internationale Notbrems-Infrastruktur für die automatisierte KI-Entwicklung zu schaffen. Kein Stopp – aber die Option zu bremsen, bevor sich KI-Systeme selbst weiterentwickeln.
Amazon fährt eigene Nova-Modelle zurück – Frontier-Team übernimmt
Laut Business Insider stellt Amazon die meisten seiner Nova-KI-Modelle aufs Abstellgleis – Premier, Omni, Reel und Canvas laufen nur noch für Bestandskunden weiter. Die Ressourcen fliessen in ein neues Frontier-Forschungsteam unter Pieter Abbeel.























