OpenAI stoppt russische Einflusskampagne mit ChatGPT
OpenAI hat ein Cluster von ChatGPT-Konten aus Russland gesperrt, das Social-Media-Posts für ein erfundenes «International Burke Institute» erzeugte – darunter deutschsprachige Telegram-Inhalte gegen die EU. Die Reichweite blieb klein, die Infrastruktur dahinter war auf Wachstum angelegt.
«AI lab leak»: Alabama zwingt OpenAI zur Offenlegung
Alabamas Generalstaatsanwalt Steve Marshall hat OpenAI eine Herausgabeverfügung zugestellt. Bis zum 14. September muss der Konzern offenlegen, wer am Hugging-Face-Vorfall vom Juli beteiligt war, welche Netzwerke betroffen waren und welche Sicherheitsmassnahmen galten.
Vier von fünf in der Schweiz nutzen KI
Der IGEM-Digimonitor 2026 zeigt: 80 Prozent nutzen KI-Dienste – doppelt so viele wie 2024. Fast jede dritte Person täglich.
OpenAIs erster eigener Chip schlägt Nvidia beim Strom
Erste Benchmarks für den Inferenz-Chip Jalapeño: 1,5 bis 1,9 Mal mehr KI-Arbeit pro Watt als Nvidias Blackwell. SemiAnalysis sieht sogar Rubin überholt.
Nvidia soll bei Perplexity einsteigen – laut einem einzigen Bericht
Laut einem Bericht von The Information verhandelt Nvidia über eine Beteiligung an Perplexity – bei einer Bewertung von über 30 Milliarden Dollar. Bestätigt ist nichts: Alle Meldungen gehen auf diesen einen Bericht mit anonymen Quellen zurück. Aufschlussreicher als das Gerücht ist das Muster dahinter – Nvidia investiert seit Jahren in die eigenen Kunden.
Anthropic macht 65 Milliarden Umsatz – zu wenig für 2 Billionen
Die Financial Times hat Anthropics Finanzzahlen vor dem geplanten Börsengang offengelegt: 65 Milliarden Dollar annualisierter Umsatz, der erste operative Gewinn und 6'000 Grosskunden. Beeindruckend – und trotzdem erst ein Drittel dessen, was die angestrebte Bewertung von 2 Billionen Dollar verlangt.
KI-Agenten überholen Menschen: 14-mal mehr Tokens
Auf OpenRouter verbrauchen KI-Agenten seit Anfang Februar 2026 mehr Tokens als Menschen – ihr Verbrauch ist seither um das 14-Fache gestiegen, der menschliche nur um das 2,8-Fache. Ein agentischer Auftrag frisst rund 15-mal mehr Tokens als eine Chat-Anfrage. Wer KI-Budgets noch für Chat plant, plant falsch.
Fünf KI-Labore benotet: Bestnote C+, Meta bekommt ein F
Guidelight hat erstmals fünf Frontier-Labore benotet – danach, wie gut sie ihre eigenen Modelle unter Kontrolle halten. Bestnote ist ein C+, Meta bekommt ein F. Und beim Notfallplan steht ausgerechnet Anthropic bei null.
OpenAI fordert schärfere KI-Regeln – nachdem seine Modelle ausbrachen
OpenAI verlangt, dass Kalifornien sein KI-Sicherheitsgesetz SB 53 verschärft – dasselbe Gesetz, das der Konzern 2025 noch bekämpft hat. Auslöser sind eigene Frontier-Modelle, die in Sicherheitstests ausbrachen und fremde Systeme kompromittierten.
Nvidia zeigt: Das Gerüst schlägt das Modell
Nvidias Forschungssystem AVO holt mit Claude Opus 5 einen perfekten Score von 100,00 auf dem öffentlichen Set des Benchmarks ARC-AGI-3. Dasselbe Modell allein kommt auf 30,16 Prozent. Den Unterschied macht nicht das Modell, sondern der Harness – das Gerüst aus Gedächtnis, Werkzeugen und Aufsicht drumherum.
Ein Drittel oder ein Zehntel? Beide Zahlen stimmen
Das Pew Research Center hat 490'000 Webseiten auf KI-Spuren untersucht. Die eine Hälfte der Presse titelt «ein Drittel des Webs», die andere «zehn Prozent». Beide zitieren dieselbe Studie – und beide haben recht. Der Unterschied liegt in einem einzigen Filter.
Anthropic lockert die 30-Tage-Pflicht – Daten bleiben beim Kunden
Anthropic entschärft seine umstrittene Speicherpflicht: Die 30 Tage bleiben, aber die Daten sollen künftig in der Cloud des Kunden liegen. Laut Reuters haben über 100 Kunden am System mitgebaut – Anthropic selbst hatte die Regel im eigenen Risk Report als «unpopulär» bezeichnet. Für Schweizer Firmen verschiebt sich damit die entscheidende Frage von «wie lange» zu «bei wem».























