DeepSeek baut seinen eigenen KI-Chip – weg von Nvidia
Das chinesische KI-Startup DeepSeek entwickelt laut Reuters einen eigenen Inferenz-Chip. Das Ziel: weniger Abhängigkeit von Nvidia und Huawei – trotz US-Exportkontrollen.
OpenAIs neue Sprachmodelle antworten schneller – und eines wird günstiger
OpenAI hat zwei neue Realtime-Sprachmodelle veröffentlicht: gpt-realtime-2.1 und die günstigere Mini-Variante. Beide reagieren dank besserem Caching mindestens 25 Prozent schneller – die Technik hinter Sprachassistenten und Telefon-Bots wird flüssiger und billiger.
China zwingt ByteDance und Alibaba, KI-Begleiter abzuschalten
Vor dem neuen KI-Gesetz vom 15. Juli schalten Doubao, Qwen und Yuanbao ihre humanähnlichen Begleiter-Funktionen ab. Der Arbeits-Agent bleibt erlaubt – der digitale Kumpel muss gehen.
In Genf sucht die UNO erstmals globale KI-Regeln
In Genf startet der erste UNO-Dialog zur weltweiten KI-Governance. 193 Staaten und ein 40-köpfiges Wissenschaftspanel warnen vor «katastrophalem Schaden» – verbindliche Regeln gibt es aber noch keine.
Murats Spezialmodell schlägt GPT, Claude und Gemini
Thinking Machines Lab von Ex-OpenAI-Chefin Mira Murati und der Hedgefonds Bridgewater zeigen: Ein kleines, feinjustiertes Custom-Modell schlägt die grossen Frontier-LLMs bei Finanzaufgaben. Es erreicht 84,7 Prozent Genauigkeit und kostet nur einen Bruchteil.
Anthropic spricht mit Samsung über eigenen KI-Chip
Anthropic verhandelt Berichten zufolge mit Samsung über einen massgeschneiderten KI-Chip – rund eine Woche nach OpenAIs Jalapeño. Bestätigt ist bislang nichts.
Microsoft schickt 6'000 Leute direkt zu den Kunden
Microsoft gründet mit «Frontier» eine eigene Einheit, die 6'000 Ingenieure und Branchenexperten direkt in die Büros der Grosskunden setzt. 2,5 Milliarden Dollar sollen dafür sorgen, dass KI-Projekte endlich messbare Resultate liefern – und nicht bloss teure Experimente bleiben.
KI scheitert an echter Biologie – in 7 von 10 Fällen
OpenAIs neuer Benchmark GeneBench-Pro prüft echtes Forschungsurteil statt Faktenwissen. Das beste Modell besteht nur knapp jede dritte der 129 Biologie-Aufgaben – eine nüchterne Messlatte für den Hype um KI in der Wissenschaft.
Claude Sonnet 5: fast Opus-Niveau zum Sonnet-Preis
Anthropics neues Modell Claude Sonnet 5 reicht nahe an das Spitzenmodell Opus 4.8 heran – zum Einführungspreis von 2 statt 5 Dollar pro Million Token. Agentische KI, die eben noch ein Premium-Budget verlangte, wird damit alltagstauglich.
500 Millionen gegen den KI-Jobschock
In den USA sammelt die Initiative RAISE US unter Gina Raimondo über 500 Millionen Dollar, um Arbeitskräfte für die KI-Wirtschaft umzuschulen. Ausgerechnet Amazon, Microsoft, Anthropic und die OpenAI Foundation finanzieren mit.
ChatGPT fällt erstmals unter 50 Prozent
Zum ersten Mal nutzen weltweit weniger als die Hälfte aller KI-Anwender ChatGPT: Laut Sensor Tower fiel der Anteil Ende Mai auf 46,4 Prozent. Google Gemini und Anthropic Claude holen deutlich auf – auch dank tiefer Integration ins Smartphone.
Google verschiebt Gemini 3.5 Pro auf Juli
Google verschiebt sein neues Spitzenmodell Gemini 3.5 Pro auf Juli. Eigentlich war der Start für Juni geplant – doch das Modell bleibt vorerst in einer geschlossenen Vorschau. Die Verzögerung trifft den Konzern mitten in einer turbulenten Woche mit Forscher-Abgängen und Börsenverlusten.























