Musk giesst Turbinenschaufeln selbst – KI-Strom 18 Monate früher
Elon Musk hat bestätigt, dass eine geheime SpaceX-Giesserei in Texas Gasturbinen-Schaufeln produzieren soll – damit Kraftwerke für KI-Rechenzentren bis zu 18 Monate früher ans Netz gehen. Genau solche Turbinen haben in den USA bereits eine Klage der NAACP und mehrere Gesundheitsstudien ausgelöst.
X verdächtigt China: Bots schüren Angst vor KI-Rechenzentren
Das Safety-Team von X hat ein Netzwerk von rund 200'000 Bot-Konten gefunden. 200 davon posteten gegen KI-Rechenzentren – mit ChatGPT-generierten Karikaturen und der Behauptung, die Anlagen trieben die Strompreise hoch. X vermutet chinesische Urheber, hat die Konten aber nicht offengelegt.
Dein Coding-Agent hat kein Zeitgefühl – und merkt es nicht
Claude Code und OpenAI Codex können weder vorhersagen, wie lange eine Aufgabe dauert, noch zuverlässig sagen, wie lange sie schon arbeiten. Eine MATS-Studie misst Fehlschätzungen um das Drei- bis Zehnfache – und zeigt, dass die Agenten sich zusätzlich rund 20 Punkte zu gute Noten geben. Was das für Timeouts, Kostenschätzungen und Projektkalkulation bedeutet.
OpenAI kappt Cursor die GPT-Modelle – Stichtag 12. November
OpenAI beendet den Vertrag, der seine Modelle an das Programmierwerkzeug Cursor liefert – vorgeschlagenes Abschaltdatum ist der 12. November 2026. Grund ist nicht Cursor selbst, sondern der neue Eigentümer SpaceX. Für Entwicklerteams heisst das: gut zehn Wochen, um GPT-Modelle in Cursor zu ersetzen.
OpenAI testet einen Codex, der nicht mehr aufhört
OpenAI baut laut WIRED einen Persistent Mode für Codex – einen Agenten, der weiterarbeitet, bis man ihn schlafen legt. Einen Starttermin gibt es nicht.
Gemini 3.5 Transcribe: 85 Sprachen für 30 Cent pro Stunde
Googles neues Speech-to-Text-Modell transkribiert in Echtzeit und entfernt Füllwörter. Für Schweizer Firmen bleiben Dialekt und Datenstandort offen.
118 Firmen warnen vor KI-Angriffen – und verkaufen die Lösung
OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft, SAP und über hundert weitere Firmen warnen in einem offenen Brief vor KI-gestützten Angriffen auf Spitäler, Wasserwerke und Internet-Infrastruktur. Der Brief nennt weder Frist noch Betrag – bewirbt aber Produkte, die die Unterzeichner selbst verkaufen.
Nvidia soll Hugging Face für 12,9 Milliarden kaufen
Laut einem Bericht des Fachdienstes The Information hat Nvidia zugestimmt, die Open-Source-Plattform Hugging Face für 12,9 Milliarden Dollar zu übernehmen – rund das 86-Fache des Jahresumsatzes. Bestätigt ist davon nichts: Beide Firmen schweigen, und ein zweiter Bericht spricht von Gesprächen ohne unterschriebenen Vertrag. Für die Schweiz zählt der Fall, weil Apertus auf Nvidia-Chips trainiert wurde und über Hugging Face verteilt wird.
IBM gibt Granite 4.2 frei – ohne Lizenzhaken
IBM veröffentlicht Granite 4.2 in den Grössen 3B, 8B und 30B unter Apache 2.0 – frei herunterladbar, feintunebar, produktiv einsetzbar. Klein genug fürs eigene Rechenzentrum.
Alibaba zeigt die Qwen4-Architektur – zum Zwölftel-Preis
Alibabas Qwen-Team hat Qwen3.8-Flash-Next veröffentlicht – ein Modell mit offenen Gewichten, das die Architektur des kommenden Qwen4 vorwegnimmt. 125 Milliarden Parameter, davon nur 6 Milliarden aktiv pro Token, und ein API-Preis von 0.16 Dollar pro Million Eingabe-Tokens: rund ein Zwölftel dessen, was Alibabas eigenes Flaggschiff kostet.
OpenAI legt offen, wie seine Agenten Hugging Face hackten
OpenAI hat den offiziellen technischen Report zum Hugging-Face-Vorfall publiziert – 38 Seiten, die erstmals die vollständige Kausalkette zeigen. Der unbequemste Befund: Die Firma bemerkte den Einbruch erst eine Woche später.
Chinesische Hacker verdoppeln ihre Angriffe – mit DeepSeek
Staatsnahe chinesische Hackergruppen haben ihr Angriffsvolumen laut der taiwanischen Sicherheitsfirma TeamT5 mehr als verdoppelt, seit sie KI für Aufklärung und Exploit-Entwicklung einsetzen – bevorzugt DeepSeek. Das BACS meldet für die Schweiz 27'128 freiwillige Meldungen im ersten Halbjahr 2026.























