Swisscom
Swisscom ist der grösste Schweizer Telekomkonzern und einer der sichtbarsten inländischen KI-Anwender — vom Rechenzentrumsausbau über KI im Kundendienst bis zu Pilotversuchen in den eigenen Shops. Hier sammeln sich unsere Artikel zum Konzern.
Bern, Schweiz · gegründet 1998 · www.swisscom.ch
Google drosselt Android-Apps – weil KI-Rechenzentren den RAM wegkaufen
Google Play verlangt ab Februar 2027 messbare Speicher-Obergrenzen für Android-Apps. Grund ist die globale RAM-Knappheit, weil KI-Rechenzentren den Speichermarkt leerkaufen.
Nvidia soll Hugging Face für 12,9 Milliarden kaufen
Laut einem Bericht des Fachdienstes The Information hat Nvidia zugestimmt, die Open-Source-Plattform Hugging Face für 12,9 Milliarden Dollar zu übernehmen – rund das 86-Fache des Jahresumsatzes. Bestätigt ist davon nichts: Beide Firmen schweigen, und ein zweiter Bericht spricht von Gesprächen ohne unterschriebenen Vertrag. Für die Schweiz zählt der Fall, weil Apertus auf Nvidia-Chips trainiert wurde und über Hugging Face verteilt wird.
Thomson Reuters baut eigenes KI-Modell – und mietet trotzdem Claude
Thomson Reuters hat rund 40 Millionen Dollar in ein eigenes Sprachmodell für Rechtsarbeit gesteckt. Die letzte Trainingsrunde kostete davon nur 450'000 – der Rest ging in Personal und Content. Und das wichtigste Produkt läuft weiterhin auf Anthropics Claude Agent SDK. Was Schweizer Firmen aus dieser Rechnung lernen.
Hugging Face soll Verkauf prüfen – 13 Milliarden im Raum
Laut einem Exklusivbericht von Business Insider soll Hugging Face Übernahmeinteresse ab 13 Milliarden Dollar erhalten haben – fast das Dreifache der letzten bekannten Bewertung. Bestätigt ist davon nichts: Alle Meldungen gehen auf dieselbe Quelle zurück, das Unternehmen schweigt. Für die Schweiz ist die Frage trotzdem relevant, denn Apertus von ETH, EPFL und CSCS wird über Hugging Face verteilt.
Luzern will den KI-Wildwuchs an den Schulen beenden
Eine einheitliche KI-Plattform für die städtischen Volksschulen: fobizz, für rund 45'000 Franken pro Jahr. Schluss mit privaten ChatGPT-Accounts.
Chip-Startup Etched: 21 Milliarden nach dem ersten Rack
Etched hat 700 Millionen Dollar zu einer Bewertung von 21 Milliarden aufgenommen — 26 Tage nach der letzten Runde. Der erste belieferte Kunde ist zugleich der Leadinvestor.
OpenAI startet ChatGPT for Teens – auch für Schweizer Familien
OpenAI hat eine eigene ChatGPT-Version für 13- bis 17-Jährige lanciert: strengere Inhaltsgrenzen, ein Lernmodus mit Leitfragen statt Fertiglösungen und Ruhezeiten, die Eltern setzen können. Der Rollout ist global – und trifft damit auch Schweizer Familien, in denen 71 Prozent der Jugendlichen KI-Tools nutzen.
Swisscom lässt KI im Shop mithören
Swisscom testet in Aarau, Bern und Lausanne das KI-System «Kira»: Deckensensoren und Mikrofone zeichnen Beratungsgespräche auf, um Wartezeiten und Beratungsqualität zu analysieren. Die Aufnahmen werden sofort gelöscht, nur ein anonymisiertes Transkript bleibt.
Deutschland-Stack: T-Systems und SAP gewinnen den 250-Millionen-KI-Cloud-Auftrag
Die deutsche Bundesverwaltung vergibt am 21. Mai 2026 einen 250-Millionen-Euro-Auftrag für eine eigene KI-Cloud – ohne Microsoft, AWS oder Google. T-Systems, SAP, Schwarz Digits und Codesphere teilen sich den Kuchen.
Zwei Verbände, ein Freitag: Swico warnt vor KI-Sonderregeln, SwissAI fordert mehr Souveränität
Innerhalb weniger Stunden positionieren sich zwei Schweizer ICT-Verbände gegensätzlich zur KI-Politik. Swico will weniger Regulierung, SwissAI fordert verbindliche Souveränitätskriterien in der öffentlichen Beschaffung.
76% mit Chief AI Officer – die Stelle, die es vor einem Jahr fast nirgends gab
Eine neue IBM-Studie zeigt eine Adoptionsrate, die selbst Optimisten erstaunt: Innert zwölf Monaten ist die CAIO-Rolle in 76 Prozent der befragten Organisationen Standard geworden – mit Schweizer Konzernen vorne dabei.
12 Mio. Token in einem Prompt: Subquadratic startet mit 29 Mio. Dollar – und ein paar mahnenden Stimmen
Das Miami-Startup Subquadratic ist mit einer 29-Mio.-Dollar-Seed-Runde gestartet und stellt SubQ 1M-Preview vor – ein Sprachmodell mit 12 Mio. Token Kontext und einer neuen Aufmerksamkeits-Architektur (SSA), die Compute linear statt quadratisch skaliert. CEO ist Justin Dangel, CTO Alex Whedon (Ex-Meta).























