Aktuelle KI-News
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Das Tech Transparency Project hat 332 bezahlte Anzeigen dokumentiert, die 2026 Metas Anzeigenprüfung passiert haben. Die Bilder waren laut dem Bericht mehrheitlich mit KI manipuliert. Meta entfernte den Grossteil erst, nachdem die Organisation ihre Funde gemeldet hatte.
Rund 1 Petabyte vorberechnete Wirkungs-Vorhersagen für jede mögliche Punktmutation im menschlichen Genom — 30-mal grösser als die AlphaFold-Datenbank und gratis für die Forschung.

NSA, CISA und FBI benennen DeepSeek, Moonshot AI, Alibaba, MiniMax, StepFun und Z.AI: Sie sollen seit Ende 2024 Milliarden Tokens aus Claude, GPT, Gemini und Grok abgeschöpft haben.
Chinas Industrieministerium peilt 9'800 EFLOPS intelligente Rechenleistung bis 2030 an — gut das Sechsfache von 2025, gestützt auf 3,8 Billionen Yuan. Warum andere Medien von einer Vervierfachung sprechen und wie die Schweiz dagegen dasteht.
ASML und TSMC stellen die Chipfertigung auf 12-Zoll-Photomasken um – erstmals seit Jahrzehnten. Intel Foundry und Samsung ziehen mit, SK Hynix prüft eine Teilnahme. Für KI-Beschleuniger geht es dabei um eine harte physikalische Obergrenze.
Token-Zähler und Adoption-Dashboards fliessen bei Meta nicht mehr in Performance-Reviews ein. Vorher blähten Mitarbeitende ihren Verbrauch künstlich auf – ein Lehrstück über Nutzungsmetriken als KPI.
Der NYU-Mathematiker Tristan Buckmaster sagt, OpenAI habe ihn vor der Publikation seiner KI-gestützten Fluidgleichungs-Beweise unter Druck gesetzt – OpenAI-Forscher Sébastien Bubeck nennt die Vorwürfe «falsch und aufhetzerisch». Bewiesen ist nichts. Aber der Streit legt eine sehr praktische Frage offen: Was darf ein Anbieter mit unveröffentlichter Arbeit tun, die du in sein Tool lädst?
Mistral AI hat 3 Milliarden Euro eingesammelt – bei einer Bewertung von über 21 Milliarden. Laut dem Unternehmen ist es die grösste Eigenkapitalrunde, die je ein europäisches Tech-Unternehmen abgeschlossen hat. Angeführt wird sie ausgerechnet von Samsung, nicht vom Silicon Valley.
Drei unerfahrene Bergsteiger mussten am 31. August vom Mount Shasta gerettet werden. Route und Packliste hatten sie mit Google Gemini geplant – laut Sheriff ein «kritischer Fehltritt», weil der Chatbot viel zu wenig Proviant empfahl. Der Fall zeigt, wo die Grenzen von KI-Auskünften liegen – und was das für Touren in den Alpen bedeutet.

Ein US-Startup entfernt aus offenen KI-Modellen die antrainierten Verweigerungsmechanismen und verkauft den Zugang für 5 Dollar pro Million Token. Was in der Open-Source-Szene seit Jahren gebastelt wird, ist damit ein schlüsselfertiger Dienst – bezahlbar per Kreditkarte, ohne Identitätsprüfung.
Seit Ende August können Schweizer Werbetreibende Anzeigen in ChatGPT direkt über den Ads Manager buchen – ohne Agentur, ohne OpenAI-Sales. Das Mindest-Tagesbudget liegt bei 20 Franken. Personalisierte Werbung bleibt in der Schweiz vorerst gesperrt.
Metas neuer Contributor Tier macht Muse Spark bis zu 21-mal günstiger – wenn Meta deine Prompts und Antworten zum Training nutzen darf. Die Einwilligung steckt in einer einzigen Zeile Konfiguration.