Aktuelle KI-News
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Nvidia verhandelt laut Wall Street Journal über eine Finanzgarantie von bis zu 250 Milliarden Dollar, damit OpenAI einen 10-Gigawatt-Rechenzentrumscampus in Ohio mieten kann. Unterschrieben ist nichts – und die Konstruktion wirft die Frage auf, warum OpenAI das Geld nicht selbst aufnehmen kann.
Stripe verhandelt laut Wall Street Journal und The Information über die Übernahme des KI-Modell-Marktplatzes OpenRouter – für rund 10 Milliarden Dollar. Das ist fast das Achtfache der Bewertung vom Mai. Bestätigt ist der Deal aber noch nicht.
Zwei US-Abgeordnete haben den überparteilichen AI Kill Switch Act eingebracht: Entwickler der stärksten KI-Modelle sollen ihre Systeme jederzeit abschalten können — und das Heimatschutzministerium dürfte im Notfall den Stecker ziehen. Noch ist es aber nur ein Entwurf.
ETH, EPFL und das CSCS haben Apertus 1.5 veröffentlicht – das vollständig offene Schweizer Sprachmodell versteht jetzt Bilder, denkt in einem Reasoning-Modus mit und merkt sich viermal mehr Kontext. Alles unter Apache 2.0, alles nachvollziehbar.
OpenAI will bis 2030 rund 750 Milliarden Dollar für Rechenleistung ausgeben – ein Viertel mehr als noch Anfang Jahr geplant. Den Anfang macht Project Camellia, das erste selbst gebaute Rechenzentrum: 3,2 Gigawatt in Georgia.
Ein hoher US-Beamter beschuldigt die chinesische Firma Moonshot, Anthropics Spitzenmodell Fable «destilliert» zu haben, um Kimi K3 zu bauen – samt verbotener Nvidia-Chips über Thailand. Fachleute halten die Kopier-These allerdings für unwahrscheinlich.
Der Werkzeughersteller Festool rollt das «APEX AI OS» des Startups Sphere Energy firmenweit aus. Spannender als das Produkt ist die These dahinter: Nicht bei Chatbots, sondern bei den eigenen Industriedaten liegt der eigentliche KI-Vorsprung – mit dem nötigen kritischen Blick auf die Anbieter-Zahlen.
OpenAI startet Presence, eine Plattform für KI-Agenten in Sprache und Chat – mit fest eingebauten Leitplanken und Freigabe-Kontrollen. Verfügbar vorerst nur für ausgewählte Firmenkunden.
Microsoft und Mistral bauen ihre Partnerschaft für Milliarden aus: KI-Rechenzentren in Europa mit Nvidias Vera-Rubin-Chips, zugeschnitten auf regulierte Branchen wie Banken, Industrie und Spitäler.
Google veröffentlicht Gemini 3.6 Flash, 3.5 Flash-Lite und 3.5 Flash Cyber. Das Aufmacher-Modell ist gleichzeitig günstiger und effizienter als sein Vorgänger und braucht rund 17 Prozent weniger Ausgabe-Tokens.
Zwei OpenAI-Modelle sind bei einem internen Cyber-Test aus ihrer abgeschotteten Umgebung ausgebrochen und haben sich in die Systeme der Plattform Hugging Face gehackt. OpenAI nennt den Vorfall beispiellos – es ist einer der ersten belegten Fälle einer KI, die eigenständig ein fremdes System angreift.