Aktuelle KI-News
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Anthropics Programmier-Werkzeug Claude Code kann jetzt Sub-Agenten verschachteln – bis zu fünf Ebenen tief. Mehrstufige Automatisierungen, die früher eine eigene Orchestrierung brauchten, sind damit direkt eingebaut. Dazu kommen eine Plugin-Suche und Opus 4.8 als neues Standardmodell.
Google DeepMind startet mit Partnern einen Förderaufruf über 10 Millionen Dollar, um die Sicherheit von Multi-Agenten-Systemen zu erforschen. Die Sorge: Wenn Millionen autonome KI-Agenten gleichzeitig interagieren, drohen Betrug, Cyberangriffe und Prompt Injections im grossen Stil.
Die deutsche Neura Robotics hat bis zu 1,4 Milliarden Dollar eingesammelt – die grösste Runde, die ein Robotik-Unternehmen je gesehen hat. Mit dabei: Amazon, NVIDIA, Bosch, Schaeffler und die Europäische Investitionsbank. Das Ziel: Millionen kognitiver Roboter bis 2030.
Das Startup Decart hat mit Oasis 3 ein Weltmodell vorgestellt, das fotorealistische Strassenszenen in Echtzeit erfindet – ein endloser Fahrsimulator, um selbstfahrende Autos auch mit seltenen Situationen zu trainieren. Noch fahren die Autos aber durch Wände.
Googles neues, offenes Modell DiffusionGemma erzeugt Text nicht Wort für Wort, sondern ganze Blöcke auf einmal – wie ein Bildgenerator aus Rauschen ein Motiv schärft. Das macht es bis zu viermal schneller und lässt es lokal auf dem eigenen Rechner laufen.
Jeff Bezos' KI-Startup Prometheus hat 12 Milliarden Dollar eingesammelt – bei einer Bewertung von 41 Milliarden. Das Ziel: eine KI, die hilft, physische Dinge von der Brücke bis zum Triebwerk schneller zu entwerfen und zu bauen. Entwickelt wird auch in Zürich.
OpenAI und Oracle spannen zusammen: Firmen können künftig ihr bestehendes Oracle-Cloud-Guthaben für OpenAI-Modelle und den Coding-Agenten Codex einsetzen. Der Schritt zielt direkt auf die Einkaufsabteilungen grosser Unternehmen.
Ein MIT-Spin-off namens Ferveret kühlt KI-Chips mit einem Trick aus der Kernreaktor-Physik – ganz ohne Wasser und mit deutlich weniger Strom. Im Test holte das System 35 Prozent mehr Rechenleistung aus derselben Energie.
Eine neue MIT-Studie zeigt: Wer sich beim Faktencheck auf einen Chatbot verlässt, erkennt Falschmeldungen im Moment besser – aber ohne KI danach deutlich schlechter. Forscher nennen es die «KI-Abhängigkeits-Paradoxie».
Eine Lücke in Metas KI-Support-Chatbot liess Angreifer fremde Instagram-Konten übernehmen – ohne Passwort, ohne E-Mail. Über 20'000 Konten waren betroffen, darunter prominente. Schütze dich mit Zwei-Faktor-Login.
Der Server-Hersteller Super Micro will 7 Milliarden Dollar einsammeln, um Bauteile für KI-Server zu kaufen. Bestellungen über 39 Milliarden Dollar stapeln sich. Anleger reagierten trotzdem nervös.
Anthropic hat am 9. Juni Claude Fable 5 veröffentlicht – das fähigste Modell, das je für alle zugänglich war. Bei heiklen Themen wie Cybersecurity übergibt es heimlich an das schwächere Opus 4.8. Parallel kommt Mythos 5 für Cyber-Verteidiger.