Aktuelle KI-News
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Groq hat seine gefeierte Chip-Technologie für rund 20 Milliarden Dollar an Nvidia lizenziert. Jetzt sammelt das verbliebene Team bis zu 650 Millionen ein, um eine reine Inferenz-Cloud zu bauen – die Geldgeber sichern die Runde notfalls allein ab.
Amazons Eigenchip-Sparte setzt über 20 Milliarden Dollar im Jahr um – und CEO Andy Jassy denkt erstmals laut darüber nach, die Trainium-KI-Chips auch an Dritte zu verkaufen. Ein direkter Angriff auf Nvidias Monopol.
Google-DeepMind-Chef Demis Hassabis sieht die Menschheit «in den Vorbergen der Singularität» und hält AGI schon 2029 für möglich. Sein Appell: Regierungen, Ökonomen und Gesellschaft müssen sich jetzt vorbereiten – nicht erst, wenn das nächste Modell alle überrascht.
Eine Jury in Oakland hat sämtliche Klagen von Elon Musk gegen OpenAI abgewiesen – nach weniger als zwei Stunden Beratung. Die zentralen Vorwürfe gelten als verjährt; Musk will in Berufung gehen.
Dell meldet einen Quartalsumsatz von 16,1 Milliarden Dollar allein mit KI-Servern – ein Plus von 757 Prozent. Die Aktie legte den besten Tag ihrer Geschichte hin.
Anthropic hat in einer Series-H-Runde 65 Milliarden Dollar eingesammelt – bei einer Bewertung von 965 Milliarden. Damit zieht der Claude-Macher erstmals an OpenAI vorbei.
Cognition, die Firma hinter dem KI-Programmier-Agenten Devin, hat über 1 Milliarde US-Dollar bei 26 Milliarden Bewertung eingesammelt. Über 90 Prozent des eigenen Codes schreibt inzwischen die KI.
YouTube kennzeichnet realistische KI-Videos künftig automatisch, selbst wenn Creator nichts deklarieren. Die Labels rücken prominenter ins Bild – ohne Nachteile bei Reichweite oder Monetarisierung.
Anthropic hat am 28. Mai Claude Opus 4.8 vorgestellt. Das neue Spitzenmodell ist beim Programmieren und bei agentischen Aufgaben stärker – vor allem aber rund viermal seltener bereit, eigene Fehler unkommentiert durchgehen zu lassen.
Eine Cisco-Studie zeigt: Bei mehrstufigen Angriffen versagen die Schutzmechanismen führender KI-Modelle weit häufiger als in offiziellen Einzel-Prompt-Tests – bei Gemini 3 Pro steigt die Erfolgsquote von 18 auf 73 Prozent.
Mistral-Chef Arthur Mensch denkt laut über eigene KI-Chips nach und kündigt ein neues Inferenz-Rechenzentrum in Frankreich an. Rund vier Milliarden Euro investiert das Unternehmen in europäische Rechenpower.
Apple zeigt am 8. Juni an der WWDC ein komplett neues Siri: einen vollwertigen Chatbot mit eigener App – angetrieben von Googles Gemini, weil Apples eigene KI-Modelle nicht genügten.