
Pascal Eugster
Pascal ist Gründer der Inoo GmbH, wo er KI-Entwicklungsprojekte für Unternehmen umsetzt – und Kopf hinter kinewsletter.ch. Aus seiner täglichen Arbeit mit KI-Technologien weiss er, was wirklich zählt, und fasst es jede Woche für dich zusammen.
LINKEDIN ↗Nationalrat will sexualisierte KI-Deepfakes stoppen
Der Nationalrat verlangt ein Gesetz, das Anbieter von generativer KI verpflichtet, sexualisierte Deepfakes mit Schutzmassnahmen zu verhindern. Auslöser ist der KI-Bot Grok. Die Motion geht weiter an den Ständerat.
Anthropic stoppt unbeliebte Abrechnung für Claude
Anthropic zieht eine unbeliebte Abrechnungsänderung für das Claude Agent SDK kurz vor dem Start zurück. Vorerst schöpfen SDK und Drittanbieter-Apps weiter aus den normalen Abo-Limits.
Welche KI russische Propaganda durchschaut
Ein neuer Benchmark aus Estland prüft, wie anfällig 60 KI-Modelle für russische Propaganda sind. Anthropics Claude-Modelle führen das Ranking an, Mistral landet im unteren Drittel.
OpenAI verbrennt 34 Milliarden in einem Jahr
OpenAI hat letztes Jahr 34 Milliarden Dollar ausgegeben und einen Verlust von 39 Milliarden ausgewiesen. Der grösste Teil davon ist ein einmaliger Buchhaltungsposten – operativ fehlen rund 8 Milliarden.
SpaceX kauft Cursor für 60 Milliarden Dollar
SpaceX übernimmt den KI-Codingdienst Cursor für 60 Milliarden Dollar in Aktien – wenige Tage nach dem Börsengang. Der Deal soll Musks KI-Sparte rund um xAI an die grossen Labore heranführen.
Deezer entlarvt KI-Musik – auch auf Spotify und Apple Music
Der Streamingdienst Deezer hat ein kostenloses Werkzeug veröffentlicht, das Playlists auf Spotify, Apple Music und anderen Plattformen nach vollständig KI-generierten Songs durchsucht. Laut Deezer erkennt es solche Tracks mit 99,8 Prozent Treffsicherheit.
Mistral: 3 Milliarden für Europas KI-Hoffnung
Das französische KI-Labor Mistral verhandelt laut Bloomberg über eine neue Finanzierungsrunde von rund 3 Milliarden Euro – bei einer Bewertung von etwa 20 Milliarden. Das wäre fast eine Verdoppelung in weniger als einem Jahr und ein wichtiges Signal für die europäische KI-Souveränität.
KI als Sündenbock? Die Entlassungswelle wird zum Pulverfass
Zehntausende Tech-Angestellte verlieren ihren Job – offizieller Grund: künstliche Intelligenz. Gleichzeitig macht eine kleine Gruppe von KI-Insidern über Nacht Vermögen. Diese Schere ist sozialer Sprengstoff – und manche zweifeln, ob KI wirklich der Auslöser ist.
Naver und Nvidia bauen Gigawatt-KI-Fabriken in Südkorea
Südkoreas Internet-Riese Naver baut zusammen mit Nvidia eine eigene, souveräne KI-Infrastruktur auf – ausbaubar bis in den Gigawatt-Bereich. Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass Länder ihre KI-Rechenleistung zunehmend selbst kontrollieren wollen.
Kimi-Macher Moonshot peilt 30 Milliarden Bewertung an
Das chinesische KI-Labor Moonshot AI verhandelt über eine Finanzierungsrunde, die das Unternehmen mit 30 Milliarden Dollar bewerten würde – die dritte Runde in nur sechs Monaten. Das Tempo zeigt, wie heiss das Rennen um Chinas KI-Krone geworden ist.
G7 in Évian: Erstmals sitzen alle drei KI-Chefs am Tisch
Beim G7-Gipfel in Évian am Genfersee treffen vom 15. bis 17. Juni erstmals die Chefs von OpenAI, Google DeepMind und Anthropic gemeinsam auf die versammelte Staatenwelt. KI steht zuoberst auf der Agenda – verhandelt wird direkt vor der Schweizer Haustür.
Türkei pumpt 10 Milliarden in KI – und will 2030 vorne sein
Die Türkei will mit mindestens 10 Milliarden Dollar zur KI-Macht aufsteigen. Präsident Erdogan stellte einen nationalen KI-Aktionsplan für 2026 bis 2030 vor – mit Rechenzentren, einer nationalen Datenbibliothek und 110'000 neuen Fachkräften. Ein Kontrast zum dezentralen Schweizer Weg.























