
Pascal Eugster
Pascal ist Gründer der Inoo GmbH, wo er KI-Entwicklungsprojekte für Unternehmen umsetzt – und Kopf hinter kinewsletter.ch. Aus seiner täglichen Arbeit mit KI-Technologien weiss er, was wirklich zählt, und fasst es jede Woche für dich zusammen.
LINKEDIN ↗OpenClaw 2.0: Dein eigener KI-Agent wird alltagstauglich
933 Contributors, über 16'000 Pull Requests: Das grösste Update des Open-Source-Agenten erkennt beim Setup jetzt deine bestehenden KI-Abos.
Instagram bremst KI-Influencer, die sich als Mensch ausgeben
Das Label «AI creator» heisst neu «AI-generated profile». Profile mit einer KI-Person, die das verschweigen, verlieren Reichweite – wer es offenlegt, nicht. In der Schweiz gibt es dafür bislang kein Gesetz.
Anthropic stoppte seine Cyber-Tests – und trainierte einen Betrüger
Anthropic legt offen, was nach den Sicherheitsvorfällen vom Sommer intern passierte: pausierte Cyber-Evaluationen, ein Klassifikator, der Ausbruchsversuche vor dem Tool-Call stoppt, und über 10 Prozent fehlerhafte Trainingsumgebungen. Dazu eine Studie, für die ein Opus-Modell absichtlich zum Betrügen trainiert wurde.
FSB-Chef Bailey warnt die G20 vor Frontier-KI
Frontier-KI könnte Tempo, Ausmass und Ökonomie von Cyberangriffen verändern – laut FSB-Chef Andrew Bailey die unmittelbarste Gefahr fürs globale Finanzsystem. Sein Brief an die G20 kam mit Basler Absender.
Brüssel stuft ChatGPT als Suchmaschine ein
Die EU-Kommission hat ChatGPT als sehr grosse Online-Suchmaschine unter dem Digital Services Act eingestuft – als ersten KI-Chatbot überhaupt. Ausschlaggebend waren rund 159 Millionen monatliche Nutzer in der EU. Der DSA gilt in der Schweiz nicht, doch Bern schreibt gerade an einem Gesetz mit auffällig ähnlicher Logik.
Musk giesst Turbinenschaufeln selbst – KI-Strom 18 Monate früher
Elon Musk hat bestätigt, dass eine geheime SpaceX-Giesserei in Texas Gasturbinen-Schaufeln produzieren soll – damit Kraftwerke für KI-Rechenzentren bis zu 18 Monate früher ans Netz gehen. Genau solche Turbinen haben in den USA bereits eine Klage der NAACP und mehrere Gesundheitsstudien ausgelöst.
X verdächtigt China: Bots schüren Angst vor KI-Rechenzentren
Das Safety-Team von X hat ein Netzwerk von rund 200'000 Bot-Konten gefunden. 200 davon posteten gegen KI-Rechenzentren – mit ChatGPT-generierten Karikaturen und der Behauptung, die Anlagen trieben die Strompreise hoch. X vermutet chinesische Urheber, hat die Konten aber nicht offengelegt.
Dein Coding-Agent hat kein Zeitgefühl – und merkt es nicht
Claude Code und OpenAI Codex können weder vorhersagen, wie lange eine Aufgabe dauert, noch zuverlässig sagen, wie lange sie schon arbeiten. Eine MATS-Studie misst Fehlschätzungen um das Drei- bis Zehnfache – und zeigt, dass die Agenten sich zusätzlich rund 20 Punkte zu gute Noten geben. Was das für Timeouts, Kostenschätzungen und Projektkalkulation bedeutet.
95 Prozent KI: Chinas Schauspieler verlieren ihre Rollen
In China waren über 95 Prozent der rund 128'000 Kurzdramen aus dem ersten Quartal 2026 KI-generiert – Schauspieler, Crews und Livestreamer verlieren reihenweise Aufträge. Die Zahl ist ein Spitzenwert direkt nach dem Start von ByteDances Seedance 2.0: Im zweiten Quartal sank der KI-Anteil bereits wieder auf 64 Prozent.
Nur noch 43 Prozent: Die KI-Euphorie im Büro bröckelt
2019 stand KI in Arbeitgeber-Bewertungen fast nur im Lob-Feld: 81 Prozent. 2026 sind es noch 43 Prozent — und 53 Prozent tauchen nur noch unter den Kritikpunkten auf. Die Glassdoor-Auswertung zeigt aber auch: Es geht seltener um Jobangst als um eine schlecht gemachte Einführung.
Claude-Code-Limits: 25 Prozent mehr – und trotzdem weniger
Anthropic hebt ab 14. September 2026 die Standard-Wochenlimits von Claude Code dauerhaft um 25 Prozent an. Weil gleichzeitig eine temporäre Erhöhung um 50 Prozent ausläuft, bleibt netto 17 Prozent weniger übrig als heute – diese Zahl nennt Anthropic selbst. Was sich für dich ändert, was gleich bleibt und was du vorher prüfen solltest.
OpenAI kappt Cursor die GPT-Modelle – Stichtag 12. November
OpenAI beendet den Vertrag, der seine Modelle an das Programmierwerkzeug Cursor liefert – vorgeschlagenes Abschaltdatum ist der 12. November 2026. Grund ist nicht Cursor selbst, sondern der neue Eigentümer SpaceX. Für Entwicklerteams heisst das: gut zehn Wochen, um GPT-Modelle in Cursor zu ersetzen.























