Aktuelle KI-News
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Chinas Lieferdienst-Riese Meituan hat sein Sprachmodell LongCat-2.0 mit 1,6 Billionen Parametern als Open Source veröffentlicht – trainiert komplett auf heimischen Chips, ganz ohne Nvidia. Das setzt die US-Exportkontrollen unter Druck.
Zwei Wochen nach der Totalsperre rudert die US-Regierung zurück: Anthropic darf sein Spitzenmodell Claude Mythos 5 wieder einer begrenzten Zahl von Firmen zur Verfügung stellen – darunter zahlreiche Fortune-500-Konzerne.
Ein offenes chinesisches Modell hat im unabhängigen Sicherheits-Test mehr Schwachstellen gefunden als Anthropics Claude – zu einem Sechstel der Kosten und frei zum Herunterladen. Das stellt die US-Exportkontrollen für KI infrage.
Zum ersten Mal nutzen weltweit weniger als die Hälfte aller KI-Anwender ChatGPT: Laut Sensor Tower fiel der Anteil Ende Mai auf 46,4 Prozent. Google Gemini und Anthropic Claude holen deutlich auf – auch dank tiefer Integration ins Smartphone.
Google verschiebt sein neues Spitzenmodell Gemini 3.5 Pro auf Juli. Eigentlich war der Start für Juni geplant – doch das Modell bleibt vorerst in einer geschlossenen Vorschau. Die Verzögerung trifft den Konzern mitten in einer turbulenten Woche mit Forscher-Abgängen und Börsenverlusten.
Alphabet verliert in einer Woche rund 269 Milliarden Dollar Börsenwert – ausgelöst durch abwandernde KI-Forscher. Dahinter steht die grosse Frage: Wann zahlt sich der 452-Milliarden-Dollar-KI-Boom endlich aus?
Das letzte Modell der GPT-4-Generation ist weg: OpenAI hat GPT-4.5 in ChatGPT abgeschaltet und stellt alle Unterhaltungen automatisch auf GPT-5.5 um. Über die API bleibt das Modell vorerst verfügbar.
Anthropic beschuldigt Alibaba, mit 25'000 Fake-Konten fast 29 Millionen Mal Claude abgefragt zu haben – um daraus ein eigenes Modell zu destillieren. Es sei der grösste bekannte Angriff dieser Art auf das Unternehmen.
Anthropic hat «Claude Tag» vorgestellt – einen KI-Agenten, der dauerhaft in Slack-Kanälen sitzt und per @Claude Aufgaben übernimmt. Anders als ein Chatbot merkt er sich den Kontext des Teams und arbeitet Aufträge selbstständig ab. Bei Anthropic selbst stammen angeblich schon 65 Prozent des Produkt-Codes von dem Werkzeug.
OpenAI hat zusammen mit Broadcom seinen ersten selbst entworfenen KI-Chip vorgestellt – Codename «Jalapeño». Er ist nur fürs Ausliefern fertiger Modelle gedacht und soll laut Broadcom-Chef rund 50 Prozent günstiger rechnen als heutige KI-Grafikkarten. Damit will sich OpenAI ein Stück weit von Nvidia unabhängig machen.
OpenAI hat GPT-5.6 vorgestellt – drei Modelle namens Sol, Terra und Luna. Doch statt für alle gibt es zunächst nur eine «Limited Preview» für wenige Partner, auf Wunsch der US-Regierung. OpenAI selbst hält diese behördliche Vorab-Freigabe für keinen guten Dauerzustand.
Während die EU mit dem AI Act streng reguliert, wirbt der Kanton Zürich für einen möglichst schlanken Weg. Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh erklärt, warum zu strenge Regeln den Standort gefährden – und welche Rolle das offene Schweizer Modell Apertus spielt.