Aktuelle KI-News
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
25 Träger der Fields-Medaille werfen den KI-Firmen in einer gemeinsamen Deklaration vor, mathematische Probleme als Benchmark zu missbrauchen und dabei die Wissenschaft selbst zu beschädigen. Vier der 25 lehren an Schweizer Hochschulen – darunter Alessio Figalli an der ETH Zürich und Maryna Viazovska an der EPFL. Und die Warnung endet nicht bei der Mathematik.
Anthropic-CEO Dario Amodei fordert in einem neuen Essay, das Tempo der KI-Entwicklung bewusst zu drosseln – und lässt ab sofort externe Prüfer mit Mitarbeiter-Zugang ins eigene Labor. Sam Altman und Elon Musk stimmten innert Stunden öffentlich zu. Kritiker sehen darin vor allem eine Strategie gegen Open Source.
OpenAI verkauft sein teuerstes ChatGPT-Abo vorübergehend nicht mehr: Seit dem 10. September sind neue Anmeldungen und Upgrades für Pro zu 200 US-Dollar pro Monat pausiert. Schuld ist die Nachfrage nach dem neuen Spitzenmodell GPT-6 Astra, das Nutzungskontingente schneller leert als der Vorgänger.
OpenAIs neuer Data agent verbindet ChatGPT Work direkt mit Snowflake, BigQuery und Co. und baut Dashboards auf Zuruf – ohne SQL und ohne BI-Tool. Rollenrechte und Datenstandort gibt es aber nur im Enterprise-Plan, und die Schweiz ist keine der zehn verfügbaren Regionen.
Sakana AI hat Fugu Max und Fugu Ultra v2 veröffentlicht. Beide sind keine klassischen Sprachmodelle, sondern gelernte Dirigenten, die Aufgaben auf einen Pool anderer Modelle verteilen. Fugu Max kostet 2 US-Dollar pro Million Input-Token – und die Schweiz fällt nicht unter den EU-Ausschluss.
Eine neue Studie dokumentiert 84 Fälle in 11 Ländern, in denen billiger KI-Text zu Antragsfluten bei Behörden führte. Der überraschende Befund: Es ist kaum Spam – die Leute hatten meist schon vorher Anspruch, nur war ihnen der Papierkram zu mühsam. Auch Schweizer Ombudsstellen kennen den Effekt.
OpenAI hat laut WIRED Mitglieder des US-Kongresses gefragt, ob sich KI-Labs überhaupt legal auf ein langsameres Entwicklungstempo einigen dürfen – oder ob das als verbotene Wettbewerbsabsprache gilt. Ausgelöst hat die Frage der Chefwissenschaftler des Unternehmens, der genau so eine abgestimmte Verlangsamung fordert.
Nvidia und Palantir bündeln Palantirs Foundry, offene Nemotron-Modelle und die Optimierungssoftware cuOpt zu einem Lieferketten-Stack, der im eigenen Rechenzentrum läuft. Erster Kunde ist Nvidia selbst.
Die grössten KI-Ausgeber der USA zahlten im August 9,7 Prozent weniger pro Mitarbeitenden. Der effektive Preis pro Million Token ist laut Ramp AI Index seit März um 41 Prozent auf 0.68 Dollar gefallen.
Ein Anthropic-Forscher kündigt öffentlich und warnt vor sich selbst verbessernder KI – zwei Tage später läuft das Thema auf CNN, Fox News und bei Joe Rogan. Was belegt ist, was Interessenpolitik, und wo die Schweiz steht.
Apples Watch fasst Gespräche per KI zusammen, das iPhone weist die Echtheit von Fotos nach. In der Schweiz fehlen die Mithör-Funktionen vorerst.
Die Agents API startet als Public Beta, GPT-Live-1 kommt in die API. Das Sprachmodell hört und spricht gleichzeitig – für 0.05 Dollar pro Minute.